Aktuelles:

Zur Fortführung der Planung wurde am 06.06.2018 eine Leitentscheidung in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Laut Beschluss wurde am 06.09.2018 ein Arbeitsgespräch zwischen Stadtverwaltung, Stadtverordneten und der BI „Bürger für WALDstadt“geführt.

Es zeichnet sich ab, dass im politischen Raum zunehmend Bedenken zur Inanspruchnahme des Landschaftsschutzgebietes auftreten.

Noch ist nichts vorbei!

Kommt auch morgen, Sonntag 16.09.18, zum Potsdamer Umweltfest im Volkspark. Wir sind dort mit einem Stand vertreten. Für Kinder ist auch etwas dabei.

Kommt hin und habt Spaß - wir würden uns freuen!

Petitionstext: Wir wollen die geplante Inanspruchnahme von ca. 11,6 ha Mischwald verhindern, von dem sich etwa 2/3 im Landschaftsschutzgebiet befindet. 

Für die Bauflächen sollen ca. 6 ha gerodet werden.

Es soll ein großes Schul-, Hort-, Kita- und Sportareal für ca. 1400 Schüler errichtet werden. Ebenso sind 2 große Vereinssportplätze direkt im Landschaftsschutzgebiet geplant. Dazu wurde am 06.06.2018 eine Leitentscheidung in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen.

Um dafür Platz zu schaffen, müsste der Großteil des an die südliche Waldstadt II angrenzenden Waldbestandes bis zu den Wohngebäuden Caputher Heuweg gerodet werden.

Begründung

Wir möchten nicht, dass der unstrittige Bedarf an sozialen Einrichtungen in Potsdam gegen den Erhalt des Waldes ausgespielt wird.

Wir stellen in Frage, dass ein so großer Sozialkomplex unter Inanspruchnahme von Waldrodung im Landschaftsschutzgebiet errichtet werden muss und treten für folgende Alternativen ein.

Vorrangig vorhandene Standorte nutzen:

  • Nutzung von Ausbau- und Synergiemöglichkeiten an vorhandenen Schulstandorten (z. B. Aufstockung von Schulgebäuden)
  • Öffnen von Außensportanlagen an Schulen für Breitensport (Erhöhung der Auslastung)
  • Umwandlung von Naturrasen in Kunstrasen (Erholungsphasen für Naturrasen nicht erforderlich)

Neubau erst nach Ausschöpfung aller Potentiale:

  • vorrangige Nutzung von Flächen mit Leerstand oder Brache (z. B. Kulturbodendeponie; ungenutzte Teile von Gewerbegebieten)
  • Nutzung von Angeboten zum Neubau von Sozialeinrichtungen durch Privatinvestoren (z. B. Kita im Brunnenviertel)

Wir fordern eine bessere Zusammenarbeit mit Umlandgemeinden und Ortsteilen. Insbesondere soll der Bau von Kitas, Schulen und Sportplätzen dort erfolgen, wo der Bedarf besteht. Dadurch würde sich der Druck auf Sozialeinrichtungen im zentralen Potsdamer Stadtgebiet verringern. 

Grundsätzlich muss zukünftig eine flexible Nutzung von Sozialeinrichtungen möglich sein. Bei Neuplanungen müssen demografische Aspekte verstärkt Beachtung finden. Beispielsweise können Multifunktionsgebäude zuerst als Kita oder Schule und später als Seniorenheim, Ärztehaus o. ä. genutzt werden.    Der derzeitige Bauboom wird – wenn es so weitergeht - nicht vor den Wäldern Potsdams halt machen. Deshalb sollte bereits der erste Eingriff in den Waldbestand verhindert werden.

Bevor alle Wälder in Potsdam durch Baumaßnahmen verschwinden, möchten wir dieses überdimensionierte Bauvorhaben verhindern, um auch noch nachfolgenden Generationen Wald in seiner ganzen Schönheit und Lebendigkeit zu zeigen.

Sollte es - trotz unseres Widerstandes - zur Ausführung der Planung kommen, werden wir uns für eine Verringerung der geplanten Bebauung, den Erhalt von möglichst vielen Bäumen als Puffer zur Wohnbebauung und innerhalb des Schulstandortes für eine nachhaltige Bauweise einsetzen.

Helft mit, den Wald im Potsdamer Süden zu retten, indem Ihr gemeinsam mit uns gegen das Vorhaben der Stadt Potsdam protestiert.

www.buergerfuerwaldstadt.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, der Bürgerinitiative Bürger für WALDstadt aus Potsdam
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Neuigkeiten

Pro

Die "Kulturbodendeponie" in Waldstadt I wurde als Alternativstandort in der Auswertung der Öffentlichkeitsarbeit als "ungeeinet wegen fehlendem Anschluss an die Straßenbahn" abgetan. Bernd Richter, der Chef der KIS sagte aber der PNN die Fläche "sei ohnehin für den Bau eines WEITEREN Schulcampus mit Grund- und weiterführender Schule nebst zwei Sportplätzen vorgesehen". - Er liest die Statements der Stadt jedenfalls nicht! (http://www.pnn.de/potsdam/1284992/)

Contra

Wie schon im Petitionstext genannt ist der Bedarf von Schule, Kita und Hort unstrittig. Als Begründung gegen den geplanten Standort wird eine einzigartige Natur genannt. Unter einzigartig verstehe ich zB eine besonders schützenswerte Moorlandschaft oder einen für Mitteleuropa typischen Urwald. Der Wald in Waldstadt hingegen besteht zum größten Teil aus Kiefern. Das ist weder eine besonders schützenswerte Art noch für die Umwelt von besonderer Bedeutung. Denn eine Kiefer hat im Vergleich zu Buche oder Eiche nur geringe Kapazitäten zur CO2-Speicherung.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 4 Tagen

    Potsdam braucht bei 200.000 Einwohnern dringend auch weiterhin Grünflächen als Puffer zur Bebauuen, für den Klimaschutz und zum Naturerlebnis. Vor dem Abholzen von 11 ha Wald sollten erst alle zur Verfügung stehenden Standorte geprüft werden, ob es eine innerstädtische Lösung für das Schulproblem gibt.

  • am 27.11.2018

    Potsdam mit einem grossem Anteil an Natur erhalten

  • am 24.11.2018

    Landschaftsschutzgebiet zum Bauland umwidmen..? Eine Glanzleistung unserer Stadverordneten !

  • am 24.11.2018

    In Potsdam wird schon jede kleine Freifläche zugebaut. Landschaftsschutzgebiete müssen erhalten werden, sonst sinkt die Lebensqualität bald gegen "0".

  • am 18.11.2018

    Erhalt der Waldfläche und des Naturschutzgebietes

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