Rettet die Sportwiese im Jahnsportpark

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an:
Senatorin Iris Spranger, Senatsverwaltung für Inneres & Sport/ Senator Christian Gaebler, Senatsverwaltung für Stadt­ent­wicklung, Bauen und Wohnen

1.068 Unterschriften

Der Petition wurde teilweise entsprochen

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Der Petition wurde teilweise entsprochen

  1. Gestartet 2023
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Teilerfolg

Petition richtet sich an: Senatorin Iris Spranger, Senatsverwaltung für Inneres & Sport/ Senator Christian Gaebler, Senatsverwaltung für Stadt­ent­wicklung, Bauen und Wohnen

Die Sportwiese im Berliner Jahnsportpark bietet tausenden Menschen sportliche Nahversorgung.
Viele Menschen nutzen dieses Grünjuwel inmitten von Platanen um Gesundheits- & Freizeitsport zu betreiben oder für Leistungssport ungestört zu trainieren.
Kein anderer Platz bietet eine so große geschützte Fläche, auf der man als Frau, Kind, Barfußssportler, oder sensorisch sensibler Mensch sich so geborgen und sicher fühlen kann.
Die Initiative "rettet den Jahnsportpark" konnte schon reichlich Aufmerksamkeit für die Interessen des nicht vereinsgebundenen Sports & den Erhalt des Geländes wecken. Es ist gelungen, eine geordnete Abwicklung & Ausschreibung in Gang zu setzen, erfolgreich ein Bürgerbeteiligungsverfahren anzustoßen und einen Abriss des Stadions, der für 2020 geplant war, bisher zu verhindern. Zukünftige Bauaktivitäten & ein Neubau des Stadions sind dennoch zu erwarten. Versprochen wurde der Erhalt einer "gleichgroßen Flächen" für die Öffentlichkeit, wie die bisherige Sportwiese. Das kann natürlich viel bedeuten. Es besteht die Gefahr, dass einfach Restflächen nach dem Bau zusammengerechnet & zahlenmäßig aufgerundet werden, um solche Versprechen dem Anschein nach zu erfüllen.
Deshalb die klare & eindeutige Forderung:

  • Die Sportwiese soll unangetastet bleiben.
  • Die Sportwiese soll während allfälliger Bauarbeiten durchgehend frei bleiben und durchgehend der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.
  • Die Sportwiese soll seitens der Stadtverwaltung & des Bezirks offiziell Anerkennung finden als Safe-Space für Frauen, Kinder & Individualsport, denn keine Fläche auf dem Gelände wird von mehr Menschen genutzt.
  • Die Sportwiese soll als niedrigschwelliges Angebot für Menschen jeden Alters, Herkunft & Geschlechts die Möglichkeit für Bewegung & Gesundheitserhalt bieten.
  • Die Sportwiese soll weiterhin Menschen mit Kindern, alleinerziehenden Elternteilen, Menschen mit geringem Einkommen, sich in kompetetivem Umfeld nicht wohlfühlenden Meschen, Menschen die nicht mit dem Auto zu Freizeitangeboten reisen wollen, zur Verfügung stehen.
  • Die Sportwiese leistet für den Bezirk einen wertvollen Beitrag als Kaltluftschneise, alleine das wäre ausreichend Grund sie erhalten zu müssen.
  • Die Sportwiese nützt so auch den Menschen die dort keinen Sport betreiben.
  • Die Sportwiese mit ihren Bäumen, kleinen ökologischen Nischen ist ein wichtiges Habitat für Kleintiere, Eichörnchen & zahlreiche Vorgelarten, die allesamt stark bedroht sind.

Sportwiese für Alle!
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Zitate von Politikern! Lassen sie uns diese beim Wort nehmen!
Thomas Härtel (Landessportbund Berlin e. V.)
Das ist doch ein entscheidender Punkt, mitten in der Stadt so eine Sportanlage zu haben, wo man auch Ruhebereiche findet, wo man auch Yoga und andere Dinge machen kann und wo vielleicht auch der Anwohner und die Anwohnerin spontan rübergehen kann, um diese Fläche mitzunutzen. 
Staatssekretärin Nicola Böcker-Giannini (SenInnDS)
Bei der Sportwiese ist es ganz klar so ausgewiesen, dass sie in einer vergleichbaren Größe geplant wird. 
Staatssekretärin Petra Kahlfeldt (SenSBW)
Es ist aufgenommen worden, dass der Erhalt der Sportwiese oder die Schaffung eines vergleichbaren Angebots in mindestens gleicher Größe und Qualität auch angemessen berücksichtigt ist.
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Begründung

Ein Umbau des Sportstadions steht früher oder später an. Es besteht somit die akute Gefahr, dass die Sportwiese als Lager & Verschubplatz für Baumaterial & Parkplatz für Baugeräte benutzt wird.
Was nach einer solchen Überbeanspruchung geschieht, kann man sich leicht ausmalen.
Die Baumfällungen, Versiegelungen & der rohe Umgang mit öffentlichen Naturresourcen in Berlin sprechen für sich.
Es steht bei der Neugestaltung die Möglichkeit im Raum, dass "eine gleichwertige Fläche" letztlich nur ein Flickwerk darstellt, welches am Papier schöngerechnet existiert, aber nicht die Funktionen einer hochwertigen, naturbelassenen platanenumstanden Wiese bietet.
Nur die Sportwiese, mit ihrem jetzigen, geschützten, unzergliederten Umfang kann die Qualitäten bieten, welche wir Menschen im Bezirk jetzt brauchen. Damit alle Menschen, jung, alt, sportlich, unsportlich noch für Generationen sich an der Sportwiese im Jahnsportpark erfreuen können.
Ihre Unterstützung für die Petition "rettet die Bäume im Jahnsportpark" hat bis heute den Erhalt der Freifläche mitbewirkt. Ihre Unterstüzung online wie offline war nicht umsonst. Für ein ganzes Kindergartenalter lang konnten wir die Wiese erhalten. Lassen sie uns noch viele Kindergartenalter daranfügen.
Helfen sie uns mit ihrer Unterschrift! Danke.
Weitere Infos zur Petition und zum Jahnsportpark: www.jahnsportpark.de

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 09.11.2023
Sammlung endet: 31.03.2024
Region: Prenzlauer Berg
Kategorie: Umwelt

Diese Petition wurde in folgende Sprachen übersetzt

Neuigkeiten

  • Freitag, 11. September 2026, ab 17 Uhr · Sportwiese im Jahnsportpark 
    Diesmal ohne Regen – kommt also alle.

    Neun Tage vor der Berlin-Wahl

    Am 20. September wird das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Für den Jahnsportpark ist das der entscheidende Termin: Bausenator Christian Gaebler (SPD) will vorher alle Weichen stellen. Wäre die Vergabe erst erfolgt, wären Abriss und Versiegelung vertraglich gebunden – unabhängig davon, wer danach regiert – das kann für Berlin teuer werden!
    Deshalb lohnt es sich gerade jetzt, Präsenz zu zeigen und sich genau zu informieren. Nicht nur aus Pressemitteilungen der Senatsverwaltung, sondern aus erster Hand: dort, wo die Fläche liegt, um die es geht. Kommt vorbei, seht euch die Wiese an, sprecht mit den Menschen, die sie täglich nutzen, und fragt uns alles, was ihr wissen wollt. Damit ihr am 20. September informiert entscheiden könnt.
    Schreibt und sprecht mit den Kandidat:innen für die Wahl am 20.9.2026. Macht ihnen klar, wie ihr euch die Zukunft des Jahnsportparks vorstellt, was ihr von ihnen als eure Vertreter im Parlament erwartet.

    Worum es geht

    Rund zwei Drittel der Sportwiese sollen zerstört und zu einem Kunstrasenplatz versiegelt werden. Auch die Fällung weiterer Bäume für eine Laufstrecke ist weiterhin im Gespräch. Mit der geplanten Überbauung verlieren Freizeitsportler:innen einen wichtigen Ort, und der Sportpark büßt seine Funktion als kühlende Grünfläche an heißen Tagen ein.
    Dazu kommt: Das Umwelt- und Naturschutzamt Pankow bewertet den geplanten Kunstrasen artenschutzrechtlich als „grundsätzlich unzulässig". Trotzdem hält der Senat an den Plänen fest.

    Wir sagen: Keine weitere Versiegelung! Sportwiese erhalten!

    Kommt vorbei

    Kommt zur Demonstration und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen – für Klima- und Naturschutz, für freien Sport und für einen zukunftsfähigen Jahnsportpark.
    Bringt mit, wofür ihr die Wiese nutzt: Matten, Bälle, Frisbees, Nachbarinnen und Nachbarn. Und bringt eure Fragen mit – wir haben die Pläne, die Zahlen und die Unterlagen dabei.
    Teilt den Termin, nutzt den Hashtag #SportwieseForFuture, bringt Leute mit.
    Je sichtbarer diese Wiese ist, desto schwerer lässt sie sich überbauen.

    Wir sehen uns am Freitag um 17 Uhr!

  • Wir demonstrieren freitags dort, wo es um alles geht: auf der Sportwiese

    Morgen, Freitag, 4. September 2026, ab 17 Uhr · Sportwiese im Jahnsportpark

    IMMER FREITAGS UM 17 UHR AUF DER SPORTWIESE

    Rund zwei Drittel der Sportwiese sollen zerstört und zu einem Kunstrasenplatz versiegelt werden. Freizeitsportler:innen verlieren damit wichtigen Raum, und der Park büßt weiter seine Funktion als kühlende Grünfläche an heißen Tagen ein.

    Dazu kommt: Das Umwelt- und Naturschutzamt Pankow bewertet den geplanten Kunstrasen artenschutzrechtlich als „grundsätzlich unzulässig". Trotzdem hält der Senat an den Plänen fest – und will die Vergabe möglichst noch vor der Abgeordnetenhauswahl abschließen.

    Ist der Auftrag erteilt, sind Abriss und Versiegelung vertraglich gebunden. Genau deshalb zählt jeder Freitag jetzt doppelt.

    Wir sagen: Keine weitere Versiegelung! Sportwiese erhalten!

    KOMMT VORBEI

    Kommt zur Demonstration und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen – für Klima- und Naturschutz, für freien Sport und für einen zukunftsfähigen Jahnsportpark.

    Auch von schlechtem Wetter lassen wir uns nicht abschrecken: Wir sind auch bei Regen auf der Sportwiese. Zieht euch passend an – und wer eine Wiese schützen will, kann auch mal nass werden.

    Bringt mit, wofür ihr die Wiese nutzt: Matten, Bälle, Frisbees, Nachbarinnen und Nachbarn.
    Teilt den Termin, nutzt den Hashtag #SportwieseForFuture, bringt Leute mit.

    Je sichtbarer diese Wiese ist, desto schwerer lässt sie sich überbauen.

    Wir sehen uns morgen um 17 Uhr!

  • Kandidatinnen und Kandidaten für den Wahlkreis Pankow 6 stellen sich heute unseren Fragen

    Heute, Montag, 31. August, lädt Der Bürgerverein Gleimviertel e.V. zu seinem traditionellen Wahlforum. Drei Wochen vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen am 20. September sitzen dort die Menschen auf dem Podium, die künftig über den Jahnsportpark mitentscheiden wollen.

    Der Bürgerverein nennt den Neubau des Jahnstadions und die weiteren geplanten Bauten im Jahnsportpark in seiner Einladung ausdrücklich als eine der großen Belastungen für das Viertel in den kommenden Jahren. Das Thema steht also schon auf der Tagesordnung – wie ernsthaft es behandelt wird, hängt davon ab, wie zahlreich und hörbar die Stimmen im Saal sind.

    Der Senat hält bisher an Abriss und Neubau fest, und die Sportwiese soll nach den aktuellen Plänen verkleinert und versiegelt werden – Kunstrasen statt Naturwiese, in einem Kiez, der ohnehin zu den aufgeheizten gehört. Wer sich um ein Mandat für Pankow 6 bewirbt, sollte dazu vor der Wahl Position beziehen.

    Ein voller Saal ist das beste Argument. Bringt Nachbarinnen und Nachbarn mit, bringt eure Fragen mit – und lasst die Kandidatinnen und Kandidaten wissen, dass der Jahnsportpark im Gleimviertel kein Randthema ist.

    Montag, 31. August 2026, 18:30 Uhr Aula der Schule am Falkplatz, Gleimstr. 49

    Auf dem Podium:

    • Linda Vierecke – SPD
    • Maria Bigos – Die Linke
    • Sunčica Klaas – Bündnis 90 / Die Grünen
    • Stephan Lenz – CDU

    Moderation: Andrea Roman Sorg

Diese Petition wurde in folgende Sprachen übersetzt

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