09.09.2026, 04:57
Freitag, 11. September 2026, ab 17 Uhr · Sportwiese im Jahnsportpark
Diesmal ohne Regen – kommt also alle.
Neun Tage vor der Berlin-Wahl
Am 20. September wird das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Für den Jahnsportpark ist das der entscheidende Termin: Bausenator Christian Gaebler (SPD) will vorher alle Weichen stellen. Wäre die Vergabe erst erfolgt, wären Abriss und Versiegelung vertraglich gebunden – unabhängig davon, wer danach regiert – das kann für Berlin teuer werden!
Deshalb lohnt es sich gerade jetzt, Präsenz zu zeigen und sich genau zu informieren. Nicht nur aus Pressemitteilungen der Senatsverwaltung, sondern aus erster Hand: dort, wo die Fläche liegt, um die es geht. Kommt vorbei, seht euch die Wiese an, sprecht mit den Menschen, die sie täglich nutzen, und fragt uns alles, was ihr wissen wollt. Damit ihr am 20. September informiert entscheiden könnt.
Schreibt und sprecht mit den Kandidat:innen für die Wahl am 20.9.2026. Macht ihnen klar, wie ihr euch die Zukunft des Jahnsportparks vorstellt, was ihr von ihnen als eure Vertreter im Parlament erwartet.
Worum es geht
Rund zwei Drittel der Sportwiese sollen zerstört und zu einem Kunstrasenplatz versiegelt werden. Auch die Fällung weiterer Bäume für eine Laufstrecke ist weiterhin im Gespräch. Mit der geplanten Überbauung verlieren Freizeitsportler:innen einen wichtigen Ort, und der Sportpark büßt seine Funktion als kühlende Grünfläche an heißen Tagen ein.
Dazu kommt: Das Umwelt- und Naturschutzamt Pankow bewertet den geplanten Kunstrasen artenschutzrechtlich als „grundsätzlich unzulässig". Trotzdem hält der Senat an den Plänen fest.
Wir sagen: Keine weitere Versiegelung! Sportwiese erhalten!
Kommt vorbei
Kommt zur Demonstration und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen – für Klima- und Naturschutz, für freien Sport und für einen zukunftsfähigen Jahnsportpark.
Bringt mit, wofür ihr die Wiese nutzt: Matten, Bälle, Frisbees, Nachbarinnen und Nachbarn. Und bringt eure Fragen mit – wir haben die Pläne, die Zahlen und die Unterlagen dabei.
Teilt den Termin, nutzt den Hashtag #SportwieseForFuture, bringt Leute mit.
Je sichtbarer diese Wiese ist, desto schwerer lässt sie sich überbauen.
Wir sehen uns am Freitag um 17 Uhr!
03.09.2026, 07:56
Wir demonstrieren freitags dort, wo es um alles geht: auf der Sportwiese
Morgen, Freitag, 4. September 2026, ab 17 Uhr · Sportwiese im Jahnsportpark
IMMER FREITAGS UM 17 UHR AUF DER SPORTWIESE
Rund zwei Drittel der Sportwiese sollen zerstört und zu einem Kunstrasenplatz versiegelt werden. Freizeitsportler:innen verlieren damit wichtigen Raum, und der Park büßt weiter seine Funktion als kühlende Grünfläche an heißen Tagen ein.
Dazu kommt: Das Umwelt- und Naturschutzamt Pankow bewertet den geplanten Kunstrasen artenschutzrechtlich als „grundsätzlich unzulässig". Trotzdem hält der Senat an den Plänen fest – und will die Vergabe möglichst noch vor der Abgeordnetenhauswahl abschließen.
Ist der Auftrag erteilt, sind Abriss und Versiegelung vertraglich gebunden. Genau deshalb zählt jeder Freitag jetzt doppelt.
Wir sagen: Keine weitere Versiegelung! Sportwiese erhalten!
KOMMT VORBEI
Kommt zur Demonstration und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen – für Klima- und Naturschutz, für freien Sport und für einen zukunftsfähigen Jahnsportpark.
Auch von schlechtem Wetter lassen wir uns nicht abschrecken: Wir sind auch bei Regen auf der Sportwiese. Zieht euch passend an – und wer eine Wiese schützen will, kann auch mal nass werden.
Bringt mit, wofür ihr die Wiese nutzt: Matten, Bälle, Frisbees, Nachbarinnen und Nachbarn.
Teilt den Termin, nutzt den Hashtag #SportwieseForFuture, bringt Leute mit.
Je sichtbarer diese Wiese ist, desto schwerer lässt sie sich überbauen.
Wir sehen uns morgen um 17 Uhr!
31.08.2026, 05:59
Kandidatinnen und Kandidaten für den Wahlkreis Pankow 6 stellen sich heute unseren Fragen
Heute, Montag, 31. August, lädt Der Bürgerverein Gleimviertel e.V. zu seinem traditionellen Wahlforum. Drei Wochen vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen am 20. September sitzen dort die Menschen auf dem Podium, die künftig über den Jahnsportpark mitentscheiden wollen.
Der Bürgerverein nennt den Neubau des Jahnstadions und die weiteren geplanten Bauten im Jahnsportpark in seiner Einladung ausdrücklich als eine der großen Belastungen für das Viertel in den kommenden Jahren. Das Thema steht also schon auf der Tagesordnung – wie ernsthaft es behandelt wird, hängt davon ab, wie zahlreich und hörbar die Stimmen im Saal sind.
Der Senat hält bisher an Abriss und Neubau fest, und die Sportwiese soll nach den aktuellen Plänen verkleinert und versiegelt werden – Kunstrasen statt Naturwiese, in einem Kiez, der ohnehin zu den aufgeheizten gehört. Wer sich um ein Mandat für Pankow 6 bewirbt, sollte dazu vor der Wahl Position beziehen.
Ein voller Saal ist das beste Argument. Bringt Nachbarinnen und Nachbarn mit, bringt eure Fragen mit – und lasst die Kandidatinnen und Kandidaten wissen, dass der Jahnsportpark im Gleimviertel kein Randthema ist.
Montag, 31. August 2026, 18:30 Uhr Aula der Schule am Falkplatz, Gleimstr. 49
Auf dem Podium:
- Linda Vierecke – SPD
- Maria Bigos – Die Linke
- Sunčica Klaas – Bündnis 90 / Die Grünen
- Stephan Lenz – CDU
Moderation: Andrea Roman Sorg
26.08.2026, 06:20
Wir zeigen, worum es geht: auf der Sportwiese
Rund zwei Drittel der Sportwiese sollen zerstört und mit einem Kunstrasenplatz überbaut werden. Auch die Fällung weiterer Bäume steht weiterhin im Raum. Der verbleibende Teil der Wiese würde hinter hohen Ballfangzäunen in eine Ecke gedrängt und verlöre damit seinen besonderen Wert als offene, gemeinschaftlich nutzbare Sportfläche.
Wir appelieren: Sportwiese statt Klimakrise
Der Sportpark darf seine Funktion als kühlende Grünfläche an heißen Tagen nicht verlieren. Weitere Versiegelung verschärft die Klimakrise und sorgt für noch mehr Hitze in der Stadt.
Wir sagen: Keine weitere Versiegelung! Sportwiese erhalten!
Kommt zur Demonstration und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen: für Klima- und Naturschutz, für freien Sport und für einen zukunftsfähigen Jahnsportpark.
Wir sehen uns am Freitag, 28. August 2026 um 17 Uhr auf der Sportwiese im Jahnsportpark!
Bringt mit, wofür ihr die Wiese nutzt: Matten, Bälle, Frisbees – und Nachbarinnen und Nachbarn.
Teilt den Termin, nutzt den Hashtag #FridaysForSportwiese und bringt viele Menschen mit.
Je sichtbarer unser Protest auf der Sportwiese wird, desto schwieriger wird es, sie zu überbauen.
23.08.2026, 04:08
Bausenator Gaebler kommt zum Fototermin. Wir kommen auch!
Am 24. August um 14:30 Uhr lädt Bausenator Christian Gaebler (SPD) die Presse in den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Es soll ein Termin mit schönen Bildern werden: Bagger, Baufortschritt, ein „inklusiver Sportpark" für über 20.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Was auf diesen Bildern nicht zu sehen sein wird, ist der Preis:
- 30.000 m² Grünfläche sollen versiegelt werden.
- 174 Bäume sollen fallen, dazu nahezu sämtliche Sträucher.
- Die rund 10.000 m² große Sportwiese – frei zugänglich, kostenlos, barrierefrei – soll ab 2027 zu mindestens zwei Dritteln unter Kunstrasen verschwinden.
Kommt um 14:00 Uhr an die Topsstraße/Ecke Mossestraße. Eine halbe Stunde bevor der Senator vor die Kameras tritt, machen wir sichtbar, worüber er nicht sprechen will.
Naturwiese statt Plastikrasen – kein Olympia in Berlin!
Kundgebung am Montag, 24. August 2026, 14:00 Uhr
Ort: Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, Topsstraße/Ecke Mossestraße (öffentliche Durchquerung auf Höhe des Verwaltungsgebäudes), 10437 Berlin
Warum wir das nicht hinnehmen
1. Der Senat baut mitten in der Klimakrise eine Hitzeinsel
Prenzlauer Berg und Pankow gehören schon heute zu den am stärksten hitzebelasteten Gebieten Berlins. Während der Hitzewelle im Juni 2026 hat die Bürgerinitiative Jahnsportpark auf dem Gelände nachgemessen: Naturwiese 43 °C, Kunstrasen nebenan 72 °C. Fast 30 Grad Unterschied – bei gleichem Wetter, gleicher Sonne, wenige Meter voneinander entfernt. Eine Wiese verdunstet Wasser und kühlt ihre Umgebung. Plastikrasen heizt sie auf. Im selben Monat verzeichnete das Robert Koch-Institut bundesweit rund 5.100 hitzebedingte Todesfälle. Während überall über Entsiegelung, Schwammstadt und Hitzeschutz geredet wird, lassen die SPD-geführten Senatsverwaltungen für Sport und Stadtverwaltung das Gegenteil planen. Das ist keine Nachlässigkeit. Das ist eine fatale Entscheidung.
2. Bundesmittel für den Klimaschutz – ausgegeben für Beton und Plastik
Der Kunstrasenplatz soll für 3 Mio. Millionen gebaut werden, davon 1,3 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten", finanziert aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ – einem Programm, das ausdrücklich der klimagerechten Erneuerung dienen soll. Öffentliches Geld für Klimaanpassung fließt hier in Versiegelung. Wir fordern die vollständige Offenlegung der Förderunterlagen. Wer nichts zu verbergen hat, legt sie vor.
3. Gebrochene Versprechen
Senatsvertreterinnen und -vertreter haben eine Wiese „in vergleichbarer Größe" und „gleicher Qualität" zugesagt. Übrig bleiben soll rund ein Drittel – der Rest Kunstrasen. So sieht ein gebrochenes Versprechen aus. Über 1.000 Menschen haben bereits 2023 für den Erhalt der Wiese unterschrieben. Rund 20 Sportarten werden hier täglich ausgeübt: Yoga, Tai-Chi, Rugby, American Football, Kampfsport, Kinderfußball, Frisbee. Kostenlos, ohne Vereinsbeitrag, ohne Anmeldung, für alle. Es ist die einzige barfußtaugliche Sportfläche dieser Art in Berlin – und sie entlastet nach Einschätzung des Bezirksamts Pankow den Mauerpark. Genau dieser Sport – der Sport ohne Zuschauerrang – soll dem Stadionneubau weichen. „Inklusiv" nennt der Senator das.
4. Vergabe stoppen – vor der Wahl
Der Senat will möglichst schnell den Generalunternehmer beauftragen. Geschieht das noch vor der Abgeordnetenhauswahl, sind für Jahrzehnte Tatsachen geschaffen – an den Wählerinnen und Wählern vorbei. Wer im Wahlkampf Klimaschutz plakatiert und gleichzeitig 174 Bäume fällen lässt, muss damit rechnen, daran gemessen zu werden. Das gilt für die SPD, sie stellt die politische Hausleitung der Senatsverwaltung für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung.. Und es gilt für alle, die es zulassen.
Unsere Forderungen
- Sofortiger Vergabestopp – kein Generalunternehmer-Auftrag vor der Wahl.
- Vollständiger Erhalt der Naturwiese in ihrer heutigen Größe – kein Kunstrasen.
- Keine weiteren Baumfällungen und Strauchrodungen im Jahnsportpark.
- Offenlegung der Grundlagen der Bundesförderung/Förderunterlagen?.
- Ergebnisoffene Prüfung von Alternativen unter Beteiligung des Bezirks und der Nutzerinnen und Nutzer – ohne kostenintensiven Stadionneubau.
- Keine Olympiabewerbung auf Kosten der Berliner Grün- und Freiflächen. 7. Keine Verschwendung von Steuergeldern auf Kosten der Allgemeinheit.
Kommt am 24. August!
Montag, 24. August 2026 | 14:00 Uhr Topsstraße/Ecke Mossestraße (öffentliche Durchquerung auf Höhe des Verwaltungsgebäudes), Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark Bringt Transparente, Sportmatten, Bälle, Kinder, Nachbarinnen und Nachbarn mit. Bringt mit, wofür ihr die Wiese nutzt. Der Senator will Bilder vom Baufortschritt – wir liefern die Bilder von dem, was er dafür zerstört. Naturwiese statt Plastikrasen – kein Olympia in Berlin! Aufruf der NaturFreunde Berlin, unterstützt von der Bürgerinitiative Jahnsportpark.
03.07.2026, 11:59
Liebe Unterstützer*innen,
die letzte Hitzewelle liegt ein paar Tage hinter uns. Die Temperaturen sind erträglicher geworden. Man kann wieder schlafen, wieder draußen sitzen, wieder auf der Sportwiese trainieren.
Aber sie kommt wieder. Das wissen wir alle.
Und wenn sie kommt, wird die Frage dieselbe sein wie immer: Wo gehe ich hin, wenn es in der Wohnung nicht mehr auszuhalten ist? Welche Fläche kühlt noch? Welcher Boden atmet noch?
Solange die Sportwiese steht, gibt es eine Antwort auf diese Fragen. Wir haben es selbst gemessen: 43 Grad Oberflächentemperatur auf der Naturwiese. 72 Grad auf Kunstrasen. Der Unterschied ist spürbar, bevor man auf ein Thermometer schaut.
Aber die Sportwiese steht nicht für immer – nicht, wenn der Senat seine Pläne umsetzt. Ab 2027 soll die Fläche versiegelt werden. Kunstrasen statt Naturwiese. Beton statt Boden. Eine Hitzeinsel mehr in einem Kiez, der schon heute zu den wärmsten Berlins gehört.
Jetzt, in diesen ruhigeren Tagen zwischen zwei Hitzewellen, ist der richtige Moment.
Nicht weil es weniger dringend wäre. Sondern weil Politiker*innen in Wahlkampfzeiten besonders aufmerksam lesen – und weil ein Brief, der nicht im Ausnahmezustand geschrieben wurde, zeigt: Das ist kein Reflex. Das ist eine Überzeugung.
Schreibt euren Kandidat*innen. Heute. Es dauert fünf Minuten.
Wir haben Musterbriefe vorbereitet – für Eltern, für ältere Menschen, für Sporttreibende, für alle, die Klimaschutz ernst nehmen. Sucht euch eure Version aus, tragt euren Namen ein und schickt sie ab.
👉 https://www.jahnsportpark.de/schreib-fuer-die-sportwiese/
Die nächste Hitzewelle kommt. Was dann auf der Sportwiese wächst – oder nicht wächst – entscheidet sich jetzt.
Bleibt dran.
Eure Bürgerinitiative Jahn-Sportpark
28.06.2026, 04:44
Liebe Unterstützer*innen,
draußen werden heute wieder 40 Grad erwartet. Wer kann, flieht in den Schatten auf die Sportwiese.
Denn genau dort, wo Gras wächst, wo Bäume Schatten spenden, wo der Boden atmet, ist es kühler. Spürbar kühler. Das ist kein Zufall. Das ist Physik.
Wir haben gestern nachgemessen. Die Oberflächentemperatur auf der Sportwiese: 43 Grad – warm, aber erträglich – im Hinblick auf Lufttemperaturen von über 40 Grad. Die Oberflächentemperatur auf der benachbarten Plastikrasenfläche hingegen: 72 Grad. Zweiundzwanzig Grad mehr. Auf Kunstrasen kann man bei diesen Temperaturen weder barfuß stehen noch Sport treiben. Die Sportwiese kann man noch nutzen.
Das ist keine Meinung – das ist ein Messwert. Und er zeigt schonungslos, was es bedeutet, gewachsenen Boden durch Kunststoff zu ersetzen – und warum Grünflächen in einer aufgeheizten Stadt keine Freizeitoption sind, sondern eine Überlebensfrage.
Während Berlin in dieser Woche wieder schwitzt und hitzebedingte Gesundheitswarnungen ausgegeben werden, plant die Senatsverwaltung weiterhin, genau diese Fläche zu betonieren.
Die Sportwiese im Jahn-Sportpark soll versiegelt werden. Für ein Großstadion. Dessen Nutzen umstritten ist. Dessen Kosten explodieren. Und das niemandem im Kiez die Kühle zurückbringt, die wir gerade so dringend brauchen.
Jetzt ist der Moment, um uns Gehör zu verschaffen.
Kandidat*innen für die nächste Wahl hören gerade besonders aufmerksam hin. Die Hitzewelle macht sichtbar, worum es wirklich geht – und wir haben die Argumente.
Schreibt ihnen. Heute. Es dauert nur ein paar Minuten.
Wir haben Musterbriefe vorbereitet – für jeden Anlass und jeden Ton. Ob ihr als Elternteil schreibt, als ältere Person, als Sporttreibende, als Klimaschützerin oder einfach als Mensch, dem dieser Kiez am Herzen liegt: Es gibt einen Brief für euch.
https://www.jahnsportpark.de/schreib-fuer-die-sportwiese/
Sucht euch eure Version aus, passt sie mit eurem Namen an – und schickt sie ab. An euren Wahlkreiskandidaten, eure Abgeordnete, den Senator direkt. Je mehr Briefe ankommen, desto lauter ist unsere Stimme.
Was auf dem Spiel steht:
Die Sportwiese ist einige der wenigen Wiesen in Berlin, auf der barfuß trainiert werden kann – sauber, offen, kostenlos. Täglich treiben dort Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe Sport: Yoga, Tai Chi, Frisbee, Kampfsport, Entspannung. Kein Vereinsbeitrag. Kein Eintritt. Keine Hürde.
Ist diese Fläche erst versiegelt, kommt sie nie zurück. Keine Klimapolitik, kein Stadtentwicklungsplan und kein Förderantrag bringt gewachsenen Boden zurück, der einmal unter Beton liegt.
Diese Hitzewelle ist kein Ausnahmezustand mehr. Sie ist unser neues Normal – und sie zeigt schonungslos, was es bedeutet, wenn eine Stadt ihre Grünflächen opfert.
Der Senat und die Politik muss das hören, von euch.
Eure Bürgerinitiative Jahnsportpark
Fragen oder Rückmeldungen? Antwortet einfach auf diese Mail.
PS.: Diesen Aufruf gerne weiterleiten – je mehr mitmachen, desto besser!
17.02.2026, 11:54
Liebe Anwohner*innen und Interessierte,
die letzten Tage haben uns allen deutlich vor Augen geführt, dass der Senat unbeirrt an seinen umstrittenen Plänen festhält – die Sprengung der Lichtmasten war ein schmerzhaftes Signal. Doch genau deshalb ist es jetzt wichtiger denn je, zusammenzustehen und weiterzukämpfen!
Wir laden euch herzlich ein zur Video-Konferenz am Montag, 23. Februar um 20 Uhr.
Die Zeit drängt: Bereits 2027 soll die wertvolle Naturrasenfläche der Sportwiese vernichtet und durch Kunstrasen ersetzt werden – verbunden mit weiteren Baumfällungen. Das dürfen wir nicht zulassen!
Bei der Videokonferenz wollen wir gemeinsam:
- die aktuellen Pläne der Senatsverwaltung analysieren
- Strategien entwickeln für das Projekt "Rettet die Sportwiese"
- unseren Plan B vorstellen: RESTART JSP
- neue Ideen sammeln und frischen Schwung holen
Eure Stimme zählt! Trotz der 250 Millionen Euro schweren Senatspläne können wir gemeinsam viel bewegen – gerade jetzt, denn in Berlin beginnt gerade der Wahlkampf für die Wahl zum Abgeordnetenhaus.
Meldet euch jetzt per Formular an: www.jahnsportpark.de/videokonferenz-am-23-2-26/
Jede*r von euch bringt wichtige Perspektiven und Energie mit, die wir jetzt brauchen!
Wir freuen uns auf einen produktiven Austausch und darauf, gemeinsam mit euch für einen bürgernahen, nachhaltigen Sportpark und den Erhalt der Sportwiese zu kämpfen.
Mit solidarischen Grüßen
Bürgerinitiative Jahn-Sportpark
18.07.2024, 04:36
Liebe Unterstützer*innen des Jahn Sportparks,
wie ihr jeden Tag sehen könnt: Der Jahnsportpark existiert weiterhin, das Stadion steht immer noch!
Euer Engagement und die Aktivitäten der Bürgerinitiative sind nicht vergeblich, der Abrissteufel
schläft aber nicht, und so müssen wir weiter aktiv bleiben.
Deshalb laden wir alle Interessierten ein, mit uns auf Zoom über das weitere Vorgehen zu sprechen.
Zoom Meeting am 22.07. um 19:30 Uhr
us06web.zoom.us/j/81781591081?pwd=KhrVLfGG0SqBA8H460a6A1azXoblf0.1
Meeting-ID: 817 8159 1081
Kenncode: 774282
Wenn ihr euch informieren wollt, Ideen habt: Nach einem kurzen Update zum aktuellen Stand
durch unser Team sind wir auf euren Input gespannt.
Wer hat Ideen? Wer hat Fragen? Wer möchte uns beim Erhalt der Sportwiese und des Stadions und der Natur am Gelände unterstützen?
Ich freue mich über eure Teilnahme am Zoom Meeting und tatkräftige Unterstützung in den nächsten Monaten.
17.05.2024, 12:19
1.000 Unterschriften in nur 6 Wochen gesammelt
Bestärkt durch die breite Unterstützung aus der Bürgerschaft haben Vertreter der Bürgerinitiative Jahnsportpark am 15.05.2024 mehr als 1.000 Unterschriften an die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen überreicht.
Die Unterschriften wurden im Rahmen der Petition „Rettet die Sportwiese im Jahnsportpark“ gesammelt, die Unterzeichnenden fordern u.a.:
Die Sportwiese soll während der Ende des Jahres beginnenden Bauarbeiten frei bleiben und durchgehend der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.
Sie ist zudem in ihrer jetzigen Größe zu erhalten, weil sie in einer zunehmend unter dem Klimawandel leidenden Stadt einen wertvollen Beitrag zur Klimaregulation und Abkühlung als Kaltluftschneise leistet. Damit können die gesundheitlichen Risiken, die durch Hitze entstehen, für die Berliner Bevölkerung reduziert werden, was nicht zuletzt im soeben verabschiedeten Hitzeaktionsplan des Berliner Senats als Ziel formuliert wurde.
Bei der Übergabe an Manfred Kühne, den Leiter der Abteilung Städtebau und Projekte, haben wir diese Forderungen nochmals bekräftigt und angekündigt, dass wir uns weiterhin für den Wiesenerhalt einsetzen werden.
Wir danken ganz herzlich allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern der Petition!
Achtung: Wer sich persönlich über die weiteren Planungsschritte informieren möchte, kann am 22.05.2024 zu einer Informationsveranstaltung der Senatsverwaltung kommen, bei der die aktuelle Planung für Sportpark und Stadion präsentiert wird. Mehr Informationen gibt es unter: jahnsportpark-fuer-alle.berlin.de/aktuelles/informationsveranstaltung-am-22-05-2024/
Mit kämpferischen Grüßen
Eure BI Jahnsportpark