• Von: Denise Tilitzky mehr
  • An: Evangelische Landeskirche Rheinland
  • Region: Duisburg mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 684 Unterstützer
    161 in Duisburg
    Sammlung abgeschlossen

Rettung der Schiffergemeinde unter neuem Standort

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" Das Haus der Schiffergemeinde in Duisburg Homberg ist Treffpunkt, Anlaufstelle in Krisensituationen und Veranstaltungsort." ( www.ev.kirche-duisburg.de/content/e175/e4/e169/ ). Für viele ist dieses Haus ein zweites Zuhause. Aufgrund von Kosteneinsparungen will die evangelische Kirche diesen wichitgen Ort für Jugendsozialarbeit schließen. Dabei haben die Verantwortlichen scheinbar keinen Blick für den enormen Bedarf an dieser Arbeit. Die Schiffergemeinde ist für die Schiffsjungen/- mädchen während ihrer Zeit auf dem Schulschiff eine Art Wohnzimmer, in dem man sich am Abend mit Freunden treffen kann und abschalten kann. Doch auch die, die ihren Feierabend nicht genießen können, kommen in die Schiffergemeinde, um sich gegenseitig beim Lernen zu helfen oder einfach mal über ihren Kummer mit den Sozialarbeitern zu sprechen. Da die Schiffsjungen/- mädchen teilweise drei Monate am Stück auf dem Schulschiff sind, sind die Sozialarbeiterin Andrea Kürbis und ihre Helferlein meist ein Familienersatz. Zudem bietet die Schiffergemeinde mit ihren Aktionen Abwechslung im tristen Lernalltag. Oftmals besuchen bereits Ausgelernte diesen Ort der Erinnerungen und erzählen Anekdoten oder tauschen sich mit den Auszubildenen über Gelerntes aus. Die Schiffergemeinde leistet großartige Jugendarbeit dort, wo andere kirchliche Einrichtungen kaum noch Zugang finden. Sie akzeptiert jeden, wie er ist, und heißt jeden vorurteilslos willkommen. Dies macht die Schiffergemeinde zu einem Treffpunkt für jede Altersklasse. Die Schiffergemeinde ist ein Anlaufpunkt für Hilfesuchende und auch Nicht-Schiffer sind eingeladen über Sorgen und Probleme zu sprechen. Die Sozialarbeiterin hat ein Gespür für das Wohlbefinden eines jeden. Sie strahlt viel Wärme und Sicherheit aus, sodass es einem nicht schwerfällt, sich den Kummer von der Seele zu reden. In der Schiffergemeinde findet geistliche Seelsorge dort statt, wo sie gebraucht wird. Dies sorgt dafür, dass die Besucher die Seelsorge nutzen und sie als hilfreich empfinden. Hier ist der Atheist genauso empfänglich für geistliche Weisheiten wie der strenge Christ. Darf ein solcher Hort der Geborgenheit und der Wärme wirklich dem Rotstift zu Opfer fallen? Will man die Jugendlichen tatsächlich auf die Straße treiben, statt ihnen auch weiterhin mit Rat zu Tat zur Seite zu stehen und dabei zu helfen, ihnen den Weg in ein verantwortungsbewusstes Leben zu ebnen?

Begründung:

Selbst eine kleinere Nachfolge- Einrichtung wäre nicht mehr möglich, wenn die Landeskirche im Januar 2015 weitere Kürzungen beschließt. Bei Erreichen der 120.000 Unterschriften übergeben wir die Liste der Unterzeichner noch vor Weihnachten an die Evangelische Landeskirche Rheinland (EKIR).

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

47441, 20.11.2014 (aktiv bis 17.12.2014)


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Hallo liebe unterstützer, zuerst möchte Ich mich ganz herzlich bedanken für die große Anteilnahme und das Interesse daran. Zunächst werde ich die Unterschriften liste sortieren und dann zum Empfänger schicken. Ich hoffe es wird ein Erfolg. Sollte ...

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