Die sofortige Rücknahme der Wohnungskündigungen! Zeigt Herz und lasst den 22 Mieter*innen ihr Zuhause!

Begründung

Die Kölner Wohnungsgesellschaft "Haus Baden" hat 22 Mieter*innen ihre Wohnung gekündigt. In dem Kündigungsschreiben steht zur Begründung: „Da wir ansonsten bei einer Fortsetzung des Mietverhältnisses an einer angemessenen wirtschaftlichen Verwertung gehindert sind.“ Ein herzloses Verhalten einer Wohnungsgesellschaft, welche auf ihrer Homepage sich mit Stolz rühmt ein Familienunternehmen mit Herz zu sein.

Aufgrund der vielen Nachfragen hier noch einige ergänzende Details zur aktuellen Lage der Mieter und Mieterinnen des Hauses in der Trajanstr.10:

Von Verdrängung durch die Eigentümerinnen des Hauses Baden sind 22 Mieter und Mieterinnen direkt betroffen, die im rechten Teil des Hauses Trajanstr.10 leben. Von Ausgleichszahlungen an die Mieter und Mieterinnen durch das Wohnungsunternehmen Haus Baden ist nichts bekannt, aber einige wenige Mieter und Mieterinnen haben das Angebot erhalten in frei werdende Wohnungen im nicht betroffenen linken Teil des Gebäudes zu ziehen. Das Angebot haben einige angenommen und neue Mietverträge abgeschlossen. Selbst die gekündigten Mietverträge weisen bei einigen Mietern und Mieterinnen bereits stolze 11,50 € pro m² auf. In dem Kündigungsschreiben nennt Haus Baden Zielmieten nach Neuvermietung von 18 € pro m² die in der Trajanstr.10 zu realisieren sind. Das lässt sich wiederum mit Fug und Recht als extrem unsozial bezeichnen. Seit 2011 leitet die Enkelinnen Generation des Gründers von Haus Baden - Albert Speck - die Geschäfte des Unternehmens. Ihre Geschäftspolitik orientiert sich an maximalen Renditen und hat mit den sozialen Zielen, für die das Haus Baden früher einmal stand nichts mehr zu tun.

BITTE unterschreibt diese Petition!

DANKE!

Neuigkeiten:

Die Kölner Wohnungsgesellschaft Haus Baden kündigte einigen Mieter_innen in der Trajanstraße 10, weil sie aus Sicht des Unternehmens „einer angemessenen wirtschaftlichen Verwertung“ im Wege stünden. Der WDR berichtete: www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/servicezeit/video-wohnungskuendigung-wegen-sanierung-100.html

Um dieser skandalösen Praktik gemeinsam etwas entgegenzusetzen hat Recht auf Stadt Köln wöchentliche Mahnwachen vor der Unternehmenszentrale in der Schillingstraße initiiert und erfolgreich eine Petition für die Rücknahme der Kündigung gestartet.

Als nächstes wollen wir nun am 10.04.2018 um 10.00 Uhr die gesammelten Unterschriften feierlich und mit viel Unterstützung an Haus Baden während ihrer Bürosprechzeiten übergeben! Ort des Geschehens: Schillingstraße 37-39, 50670 Köln (nähe Ebertplatz).

Lasst uns den politischen Druck gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn weiter erhöhen und dafür sorgen, dass nicht die Mieter_innen baden gehen, sondern das Wohnungsunternehmen! Humorvoll soll unser Protest sein, darum bitten wir, wer mag bitte im Bademantel erscheinen!

Oder bringt Utensilien mit die euch zum "Baden gehen" einfallen. Wir sehen uns!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Recht auf Stadt Köln aus Köln
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Neuigkeiten

Pro

Die Unternehmensentscheidung, 22 Rentner zu kündigen ist asozial. Und aussichtslos, nach meiner Auffassung. Die ordentliche Kündigung müsste SEHR triftige Gründe enthalten, den gesamten Komplex einzureissen und neue, hochwertigere Wohnungen auszubauen oder den gesamten Gebäudekomplex umzuwidmen, was nicht der Nutzung der Trajanstraße entspräche. Die Kündigung sollte ohne Aussicht auf Erfolg sein. Ein Widerspruch und ein gemeinsamer Anwalt oder eine Schar von Anwälten müssen jetzt her. Die Begründung der Kündigung wäre interessant zu lesen.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • am 06.11.2018

    So eine Entwicklung darf es nicht geben. So viele Leute müssen leiden und die Politik schreitet nicht ein. Mir blutet jedesmal mein Herz.

  • am 29.10.2018

    Sozialverträgliche Mieten und der Stopp des Baus leerstehender Luxusapartments betrifft uns im Endeffekt alle. Gerade in einer Stadt wie Köln, in der die Mieten horrend steigen ist es wichtig, Wohnungen mit niedrigen Mieten zu erhalten.

  • am 08.09.2018

    Weil heute auf morgen die Lebensverhältnisse sich ändern können.

  • am 08.09.2018

    Ich habe eine gute Bekannte, deren Partner soll mit 90 Jahren noch ausziehen aus einer Wohnung, wo er mehrere Jahrzehnte lang gelebt hat. Der alte Mann ist gesundheitlich sehr schlecht dran. Auch hier wird nur aus Profitgier gehandelt. Und mit Druck gearbeitet. Herzlos.

  • am 09.07.2018

    Die Methoden vieler Vermieter gegen ihre Mieter, die sie reich gemacht haben, mit Mieterhöhungen, Kündigungen, Luxussanierungen usw. muß Einhalt geboten werden. Grund und Boden kann nicht vermehrt und muß in Gemeinhand überführt werden!

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