• Von: Claudia Gebler
  • An: Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft
  • Region: Bremen mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 753 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

S 19/140 - Dauerhafter Erhalt des sanierten Unibades

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„Dauerhafter Erhalt des für 1,1 Millionen Euro aufwändig sanierten Unibades“

Die Bremische Bürgerschaft möge beschließen, das fast 1 Jahr lang geschlossene Sportbad Uni nicht aufzugeben, sondern nach der Wiedereröffnung am 8. August 2016 dauerhaft für Schulen, Schwimmsport und Öffentlichkeit zu erhalten.

Begründung:

1,1 Millionen Euro sind vom Land Bremen, das unter seiner Schuldenlast ächzt, in die Reparatur des Unibades gesteckt worden. Dennoch soll es, wenn in wenigen Jahren die Schwimmhalle „Simply Swimming“ auf dem Gelände des Horner Bades errichtet ist, abgerissen, möglicherweise auch zu unabsehbaren Kosten für einen anderen Zweck umgerüstet werden.

Die Bürgerinitiative „Pro Unibad“ hat in einem Gegenentwurf zum Bäderkonzept des Bremer Senats (s. Eingabe an den Landesrechnungshof vom März 2015) aufgezeigt, dass eine Sanierung des Unibades für ca. 10 Mio Euro möglich wäre - 8 Mio. Euro weniger als vom Senat veranschlagt.

Wir fordern Bremens Sportsenatorin Anja Stahmann und alle verantwortlichen Politiker auf, sich endlich ernsthaft und unvoreingenommen mit dem Gegenkonzept der BI „Pro Unibad“ zu befassen und unter Berücksichtigung der bereits finanzierten Instandhaltungsmaßnahmen die darin aufgezeigte Möglichkeit einer kostengünstigen Sanierung zu prüfen.

Wir wollen damit auch auf den bisher nicht beachteten architektonischen Wert der Immobilie und ihre Denkmalwürdigkeit im baulichen Zusammenhang der Sportanlagen hinweisen und ebenso beachtet wissen, dass das Unibad immer ein wichtiger Verbindungsfaktor der Universität mit der bremischen Bevölkerung gewesen ist. Es ist daher von hohem Wert für die Stadtentwicklung, weit über den Stadtteil Horn hinaus.

Bis heute haben die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung keinesfalls überzeugend dargelegt, weshalb das Unibad nicht zu vertretbaren Kosten schrittweise saniert werden kann. Stattdessen will man sich auf das Experiment einer Schwimmhalle des Typs „Simply Swimming“ einlassen, für die es noch keine dauerhafte Erprobung gibt. Diese Schwimmhalle bietet keinen angemessenen Ersatz für das einzige wettkampftaugliche Schwimmbad in der Metropolregion Nordwest mit seinen umfangreichen Lehr- und Trainingsmöglichkeiten in unterschiedlichen Wassersportarten, z.B. auch dem Tauchsport. Ihr Bau würde zudem die Fläche des Horner Freibades erheblich verkleinern.

Den Schulen, dem Schwimmsport und der Öffentlichkeit gingen mit der Schließung des Unibades nicht nur Wasserfläche, sondern neben vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten auch ein architektonisches Juwel verloren.

Begründung:

01.08.2016 (aktiv bis 12.09.2016)


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