• Von: Matthias Blankenhorn
  • An: Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft
  • Region: Bremen mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 21 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

S 19/96 - Schaffung von Spielzeugkisten

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Zukunft, fangen wir mit den/m Kleinsten an!

Petition zur Förderung des bewussten Umgangs mit (öffentlichen) Gütern bei (Klein-)Kindern und Erwachsenen durch aktives Handeln (forschen, bereitstellen etc.) des Landes Bremen.

Bei meinen täglich gewohnten Gängen bzw. Besorgungen durch die Neustadt, begegnen mir die vor kurzer Zeit aufgestellten Bücherschränke, die wie eine durch die Nutzer/innen gefüllte Bibliothek funktionieren, nur ohne Ausweis, ohne Kontrolle und ohne Limit.

Das System funktioniert auf Vertrauensbasis und kann nur gelingen, wenn die richtige Idee am richtigen Ort steht. Die Akzeptanz des umgebenden Milieus muss also gewährleistet sein. Ergo, so ein Schrank ist nicht überall richtig. Hier könnten dann vielleicht aber andere Dinge von Wert sein.

Der Gegenstand dieser Petition ist:

„Es sollen für alle zugänglich Sandspielzeugkisten an Kinderspielplätzen aufgestellt werden, die mit Sachspenden von Eltern gefüllt werden, deren Kinder aus dem Sandkastenalter sind und von Eltern am Spielplatz direkt oder von einem Elternverein betreut werden. In diesem konkreten Fall beantrage ich die Aufstellung einer durch Spenden finanzierte und betreute Spielzeugkiste in den Neustadtswallanlagen, Spielplatz des Zentralbereichs, um unter anderem auch Erkenntnisse für die Aufstellung weiterer Kisten zu gewinnen.“

Die Spielzeugkiste soll als Pilotprojekt verstanden werden, welches zu einer Fülle von weiteren frei zugänglichen Orten mit Gegenständen führt, die stark vom Land Bremen durch lenkende Gesetzgebung gefördert und beworben werden. In diesem Zuge sollen die schon vorhandenen Einrichtungen mit gleichartiger Zielsetzung gefördert und beworben werden. Es soll eine Plattform für Bürger/innen eingerichtet werden und das Bewusstsein hierfür bei den Bürgern/innen gefördert und beworben werden.

Dies soll letztendlich dem rot-grünen Gedanken Bremens, als umweltbewusster und sozialer Ort, gerecht werden und könnte Markenzeichen für eine Stadt der Zukunft sein, sowie eine Antwort Bremens auf globale Fragen und Herausforderungen.

Die Hoffnung dabei:

Die Bewilligung der vorliegenden Petition soll im besten Fall folgende grundlegende, in die Zukunft gedachte, positive Eigenschaften bei den Bremer/innen hervorbringen bzw. verstärken,die durch das Land Bremen im Umgang mit unseren (natürlichen) Ressourcen vorgelebt und gefördert werden:

-Erlernen des Umgangs mit öffentlichen/geteilten Gütern

-Müllvermeidung / bewusster Konsumverzicht bei entbehrlichen Gütern ohne wirklich zu verzichten

-Erhöhung des Spielangebots für Kleinkinder, bei selbständiger Verwaltung durch die Eltern

-Umweltbewusstsein erlernen / Energiebilanzen als Maß für die Förderung und dem Einsatz von sinnvoller „Share Economy“ durch das Land Bremen

-Sinn für den Einsatz der „Share Economy“ als Alleinstellungsmerkmal bei den Bürgerinnen wecken, um evtl. auch Vorreiter im gesamten Bundesgebiet zu werden, im Bereich des „zukünftigen miteinander Leben“

-Beteiligung von Bürgern/innen im Wohnumfeld, mit dem Nebeneffekt der Stadtteil- und Wohnnahbereichaneignung, welche im besten Fall zur sozialen Kontrolle durch die Bewohner führt

-Förderung des Bewusstseins der Bürger für eine bürgerliche Beteiligung im Wohnnahbereich

-Stärkung wirtschaftlicher Resilienz für die Bürger/innen der Stadt und der Stadt als sozialen Ort bei Wirtschaftskrisen

-Förderung der Integration von wirtschaftlich schwachen Familien mit wenig sozial integrierten Kindern

-In diesem Fall: Entlastung der Eltern in verschiedener Hinsicht durch eine stark positiv auffallende und vor allem familienfreundliche kleine Einrichtung

Begründung:

19.05.2016 (aktiv bis 30.06.2016)


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Dies ist eine Online-Petition der Bremischen Bürgerschaft

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