Die Umlage der Kosten der sog. Jungen Mitte beschraenkt nur auf die Eigentuemer des ersten Teilabschnittes ist falsch. Die Junge Mitte soll ein Aushaengeschild fuer ganz Hoesbach und deshalb auch von allen Anliegern der Hauptstrasse mitfinanziert werden. Das jetzt vorgestellte Aufteilen der Abschnitte in weitere Unterabschnitte verteuert die Baukosten und verlaengert die Bauzeit unnoetig. Hinzu kommt, dass eine Vollsperrung der Hauptstrasse vermieden werden und ueberwiegend unter halbseitiger Sperrung gebaut werden soll. Auch hier ist neben deutlich hoeheren Kosten bedingt durch die aufwendigere Bauweise (geschlossener Vortrieb von Kanal und Versorgungsleitungen) eine erhebliche und unnoetige Belastung der Anwohner durch im Stau stehende Fahrzeuge sowie eine unnoetige Verlaengerung der Baumassnahme zu erwarten ist. Eine schluessige Begruendung fuer diese Vorgehensweise wurde bei der Versammlung der Eigentuemer nicht genannt, es wurde lediglich auf Wuensche von beteiligten Behoerden (Staatliches Bauamt) verwiesen, dass sich allerdings an den dadurch entstehenden Mehrkosten nicht beteiligt.

Bei der Hoehe der vorgestellten 5 -stelligen Beitraege zur Finanzierung durch die Anlieger bleiben viele Fragen offen. Die Kostentransparenz fehlt vollkommen. Warum in Hoesbach die Kosten gleich um das drei-bis vierfache gegenueber einer vergleichbaren Ausbaumassnahme der Aschaffenburger Strasse im Nachbarort Goldbach steigen sollen, obwohl in Hoesbach der Strassenbau vollkommen vom Bund uebernommen wird und nur Gehsteige, Beleuchtung und ein Teil der Entwaesserung durch die Anwohner bezahlt werden muss, ist nicht erklaerbar. Hier muss schnellstens Klarheit geschaffen werden, das Thema der Finanzierung wird inzwischen von Grundstueckseigentuemern der Hauptstrasse sehr aufmerksam und kontrovers diskutiert.

Die Anwohner bezweifeln die Wirksamkeit der Massnahmen zur Verkehrsentlastung. Bis dato wurde aus den im Marktgemeinderat beschlossenen Massnahmen zur Erreichung einer Verringerung der Verkehre lediglich die Abhaengung der Kreisstrasse AB 24 angegangen. Allerdings sind die tatsaechlichen Verkehrsreduzierungen erheblich hinter den Prognosen zurueckgeblieben. Das ist umso problematischer, da urspruenglich mit der Abhaengung mehr als ein Drittel aller Verkehrsreduzierung an der Hauptstrasse erwartet wurde. Wir raten dringend zu einer schnellen Umsetzung aller kurz- und mittelfristigen Massnahmen, um den Buergerinnen und Buergern entlang der Hauptstrasse die Wirksamkeit der Verkehrsreduzierung aufzuzeigen

Begründung

Um die Kosten fuer die Anlieger auf ein vertretbares Mass zu senken sollten wie urspruenglich vorgesehen nur drei Bauabschnitte gebildet werden, die in engen zeitlichem Zusammenhang erstellt und abgerechnet werden koennen!

Es muss schnellstens Transparenz ueber den Kostenanteil der Anwohner am Ausbau hergestellt werden. Die bisherigen Zahlen sind deutlich zudem deutlich zu hoch!

Die Umsetzung der Ergebnisse zur Reduzierung des Durchgangsverkehrs duerfen nicht auf die lange Bank geschoben werden!

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