Da man laut Gesetz gezwungen ist, bei Arbeitslosigkeit jede zumutbare Arbeit anzunehmen, ich aber diese Risiken (von mir aus) nicht ausschließen kann, weil sie mir durch andere (Arbeitgeber und Gesetze) aufgezwungen werden (wie bei den Rauchern in Gaststätten) sollte über Schichtarbeit ebenfalls diskutiert werden oder aber duch höhere Schadensersatzansprüche geregelt werden.

Schichtarbeit ist in manchen Branchen unumgänglich (Gesundhaitswesen etc.), deshalb sollte der Lohn dort auch höher liegen. Aber in der Industrie sollte jeder Arbeitgeber den Angestellten schriftlich darauf hinweisen müssen, daß Schichtarbeit gesundheitliche Schäden verursachen kann und eine seperate Schadens-Versicherung für die Angestellten abschließen müssen, damit der Angestellte bei Spätfolgen abgesichert ist. Wenn ein Arbeitgeber, der Meinung ist mit Schichtarbeit mehr Profit machen zu können, weil er mit Normalschicht zu wenig verdient, sollte er für gesundheitliche Spätfolgen der Arbeitnehmer mit in die Pflicht genommen werden (nicht durch die Krankenkassen allein).

Begründung

Krebsrisiko steigt durch Melatoninmangel

Viele Schichtarbeiter werden mit der höheren Bezahlung gelockt. Für die Gesundheit ist dieser berufliche Stress aber verheerend, sagt der Chronobiologe Dieter Kunz von der Berliner Charité. "Schichtarbeit ist vor allem ein Leben gegen den Rhythmus der inneren Uhr." Schichtdienst sei "Sand" im menschlichen Uhrwerk. Für Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Nervosität, vorzeitige Ermüdbarkeit, aber auch Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Verdauungsbeschwerden und Krebs ist ein falscher Lebensrhythmus einer der auslösenden Faktoren, sagt Kunz.

Auch Jahre nach Beendigung der Schichtarbeit sind die Zusammenhänge noch nachweisbar. Eine US-Studie hatte unlängst nachgewiesen, dass Frauen nach 15 Jahren Schichtdienst ein erhöhtes Brustkrebsrisiko haben, weil sie unter Melatoninmangel leiden. Das Hormon wird vom Licht gesteuert. Das Krebsrisiko liegt bis zu 60 Prozent höher als bei Frauen, die nicht im Schichtdienst arbeiten, sagt Arbeitsmediziner Angerer. Ihre männlichen Kollegen haben ein 30 Prozent bis 50 Prozent höheres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. www.stern.de/wissen/mensch/schichtarbeit-sand-im-menschlichen-uhrwerk-583249.html

Schichtarbeit erhöht das MS-Risiko (MS-Multiple Sklerose) Wer zu unregelmässigen Zeiten arbeitet und jung ist, läuft eher Gefahr, am heimtückischen Autoimmunleiden MS zu erkranken. Das ergab eine Analyse von mehreren tausend Fällen. www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/10777919

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Grundgesetz Artikel 2 Absatz 2 Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden. "Recht auf körperliche Unversehrtheit" Warum beim Rauchen "ja" und bei Schichtarbeit "nein"? Der Staat hat eigentlich die Pflicht auf die Gesundheit des Volkes zu achten, beim Verbot des Rauchens gewinnt der Kapitalist und der Staat an Profit (wegen der Raucherpausen auf Arbeit) Bei dem Verbot der Schichtarbeit (nur in Ausnahmefällen z.B. Gesundheitswesen) verlieren beide Profite.

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