Die Wackenbergstraße soll für den Durchgangsverkehr gesperrt und in eine verkehrsberuhigte Wohnstraße umgewandelt werden. Zu diesem Zweck müssen entsprechende straßenbauliche Maßnahmen durchgeführt werden, die eine Reduzierung der Geschwindigkeit von Fahrzeugen sicherstellen.

Begründung

In den letzten 20 Jahren ist es dem Bezirksamt Pankow nicht gelungen die Struktur des Gewerbemischgebietes in Pankow-Niederschönhausen grundsätzlich zu reformieren. Die gegenwärtige Art von Gewerbe ist nicht (mehr) geeignet und zeitgemäß für ein Miteinander von Wohnen und Arbeiten nach heutigen Ansprüchen und Anforderungen. Im Gegenteil. Es wurde Gewerbe angesiedelt welches extremen Lärm verursacht, wie beispielsweise mehrere Entsorgungsunternehmen.
Der für das ansässige Gewerbe erforderliche (und zunehmende) Lieferverkehr sorgt permanent für eine unzumutbare Verkehrs- und Lärmbelästigung, erhebliche Verschlechterung der Straßenverhältnisse und damit für eine ständige Erhöhung der Unfallgefahr. Die Einführung von Tempo 30 erweist sich seit langem als völlig wirkungslos.

Pankow als Randbezirk von Berlin bietet ausreichende Möglichkeiten für die Um- und Ansiedlung derartigen Gewerbes bei gleichbleibend guter, teilweise sogar besserer Verkehrsanbindung wie in Niederschönhausen. Hinzu kommt, dass weiterhin mit einer Steigerung an Wohneinheiten und damit dem Zuzug von Familien (mit Kindern) nach Pankow auf Grund seiner Lage und Lebensbedingungen zu rechnen ist. Ersichtlich an der ständig steigenden Anzahl an Kindertagesstätten und der Vielzahl an Wohnungsneubauten in Niederschönhausen.

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Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Mitstreiter(innen), wieder ist viel Zeit verstrichen und somit Anlass genug sie endlich mal wieder über den aktuellen Stand unserer Petition zu informieren.

    Auf den ersten Blick werden viele von Ihnen bei meiner Mail denken, „was will der denn… es passiert doch sowieso nichts seit dem Ende der Petition“… Von außen betrachtet mag das sicher so sein. Aber auch kleine Schritte/Erfolge sind beim Kampf gegen eine ignorante oftmals auch arrogante Verwaltung ein gutes Ergebnis. Aber eins nach dem anderen.
    Nachdem wir unsere Petition übergeben hatten, wurde relativ schnell klar, dass wir nur mit Hilfe einer Partei die in der BVV (Bezirksverordnetenversammlung) sitzt, „gehört“ werden. Zu diesem Zweck hatten wir uns mit den „Grünen“ in Verbindung gesetzt, da wir der Meinung sind, dass „Lärm-/Umweltschutz“ eine Kernkompetenz dieser Partei ist. In Frau Heydenreich haben wir auch eine Mitstreiterin gewonnen, die uns so gut es geht bei unserem Problem unterstützt. Leider haben die Wahlen und die daraus resultierenden Veränderungen viel Zeit gekostet und dazu geführt dass unser „Problem“ eines von vielen in Pankow wurde. Mittlerweile gibt es in Pankow einen neuen Bürgermeister, Grund genug, sich erneut in Erinnerung zu bringen. Zu diesem Zwecken haben wir einen Brief an den Bürgermeister geschrieben und uns darin beschwert, dass unsere Petition (immerhin mit 280 Unterschriften) im Nirwana verschwunden ist und keinerlei Reaktion seitens der Verwaltung erfolgte… Antwort offen.

    Aber es ist uns gelungen, andere weitaus wichtigere Informationen, zu erhalten. Eine Ursache der destruktiven Verhaltensweise der Behörden in Pankow kann sein, dass es keinerlei Pläne für die Nutzung des Gewerbegebietes zwischen Buchholzer Str. u. Wackenbergstr. gibt. Hauptsache man kann Gewerbeeinnahmen generieren. Egal mit welchem Gewerbe und ob dieses Gewerbe überhaupt für die Gegend und/oder die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten, Infrastruktur etc. geeignet ist. Daraus resultierend versuchen wir schon seit längerem Informationen darüber zu erhalten ob sämtliche Vorschriften bei der Vergabe eingehalten wurden bzw. ob sich die jeweiligen Firmen an die Vorschriften im Gewerbegebiet halten. Es kann sich jeder vorstellen welch schwierige und äußert zähe Angelegenheit das ist.

    Ein weiterer Punkt betrifft die Infrastruktur der Wackenbergstr.. Wie sie sicherlich wissen, liegt in der Wackenbergstr eine Gasdruckleitung, die mindestens 40 Jahre alt ist. Es ist davon auszugehen, dass zum Zeitpunkt der Verlegung von viel weniger Verkehr ausgegangen wurde ebenso wie von der Größe der Fahrzeuge, die diese Straße befahren. Für uns als Anwohner bedeutet das, das wir täglich mit der Gefahr leben, dass es zu Brüchen oder Schäden an der Gasleitung kommen kann. Die Vielzahl an Wasserrohrbrüchen in der Wackenbergstr. sind ein wichtiges Indiz dafür. Diese Bedenken haben wir der Netzgesellschaft Berlin mitgeteilt und um eine Überprüfung der Leitung geben…. Antwort offen. Parallel zu unserer Beschwerde werden wir von den Grünen unterstützt, die diese Problematik in der BVV thematisieren.

    Es ist ein langer und zäher Weg, bevor wir etwas erreichen können. Insofern mein Appell an alle, die es als Bürger leid sind, nicht ernst genommen zu werden. Beschweren sie sich!!! Seien sie aktiv. Jeder einzelne Brief hilft. Wie heißt es immer so schön … „Gemeinsam sind wir stark“. Pankow wächst. Insbesondere im Bereich der Wackenbergstr./Grumkowstr. Grund genug das anlegende Gewerbegebiet (und dessen Auswirkungen auf das Umfeld) endlich zum öffentlichen Thema zu machen. Schreiben sie mir gerne zu diesem Thema ihre Meinung und/oder Ideen.

    Hier noch die Adresse des Bürgermeisters von Pankow für alle die sofort (oder auch später) handeln wollen:

    Bezirksbürgermeister Sören Benn
    Breite Straße 24A-26
    13187 Berlin

    Vielen Dank für ihre Geduld.
    Ihr Initiator.

    Bild: Beispiel des täglichen Wahnsinns in dieser Straße

  • Sehr geehrte Mitstreiter,
    mittlerweile ist einige Zeit verstrichen und es ist wieder an der Zeit, sie über den aktuellen Stand unserer Petition zu informieren.
    Leider erfolgte nach Übergabe der Petition an Hr. Dr. Kühne (Abteilung Verbraucherschutz, Kultur, Umwelt und Bürgerservice) keine weitere Unterstützung seinerseits bezüglich der von uns angesprochenen Probleme. Allerdings war sein Hinweis bzw. Rat unser Anliegen an eine Fraktion zu übergeben, damit diese das Thema in die Stadtverordnetenversammlung von Pankow einbringt, sehr wertvoll.
    Nach einigen Überlegungen haben wir uns dazu entschlossen die Fraktion der Grünen diesbezüglich anzusprechen. Aus unserer Sicht, ist das Thema Lärmschutz, Umwelt u.ä. eines der Kernthemen dieser Partei und sollte somit in guten Händen liegen. Unabhängig davon stehen demnächst Wahlen an.
    Nach der Kontaktaufnahme zu den Grünen setzte sich Frau Christiane Heydenreich (Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, und Bürgerbeteiligung sowie Bürgerdienste) mit uns in Verbindung. Bei einem Vorort Termin im vergangenen Oktober hat sie sich dann einen Überblick über die Situation gemacht. Anfang dieses Jahres hatten wir zudem noch die Gelegenheit im Ausschuss für Bürgerbeteiligung unser Anliegen vorzutragen.
    Es gab daraufhin Anfragen der Fraktion an das Bezirksamt bezüglich Emissions- und Lärmmessungen mit denen geklärt werden sollte ob bspw. Betriebe ohne entsprechende Genehmigungen arbeiten, Auflagen für Betriebe vorhanden sind, regelmäßige Prüfungen vorgenommen werden und wenn ja wann die waren und weitere Fragen.
    Der gegenwärtige Stand hierbei ist nun folgender: Es soll wohl (lt. Informationen eines anderen Ausschusses) ein neuer Bebauungsplan für das gesamte Gewerbegebiet (zw. Buchholzer und Wackenbergstr.) entstehen. Was sicherlich sehr wichtig ist aber nicht zwangsweise bedeutet, dass sich etwas ändert. Hier sollte jeder von uns Augen und Ohren offen halten, da ein Bebauungsplan immer in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zur Zustimmung vorgelegt werden muss. D.h. er wird öffentlich gemacht. Und damit für alles sichtbar und anfechtbar. Des Weiteren soll 2017/18 der Straßenbeleg für die Wackenbergstraße ins Programm genommen werden. Allerdings nur bestimmte Abschnitte. Auch hier muss man sehen, welche dies genau sind. Für alle ja bereits sichtbar, wird das Betonwerk am Ende der Wackenbergstraße verlegt und das gesamt Areal mit Wohnungen bebaut.
    Wie jedermann klar, mahlen die Mühlen der Bürokratie sehr langsam. Insofern kann ich nur jeden von ihnen bitten, sich weiterhin zu engagieren. Gerade jetzt, wenn über eine Neuordnung des Gewerbegebietes nachgedacht wird. Für Anregungen und Unterstützungen sind wir jederzeit offen, gerne auch per Mail an petition_wackenbergstr@web.de
    Vielen Dank und viele Grüße
    Ihre Petenten.

  • Liebe Mitstreiter, am vergangenen Freitag war die Übergabe unserer Petition. Vielen Dank an alle die es einrichten konnten vor Ort dabei zu sein. Herr Kühne hat sich über eine Stunde Zeit genommen, um sich einen Überblick über unsere Probleme zu machen. Was ist das Ergebnis? Der Bezirk hat die Wackenbergstr./Gewerbegebiet und die damit einhergehende Lärmbelästigung NICHT auf der Agenda. Das müssen und werden wir ändern. Wie? Wir müssen unser Anliegen in die Bezirksverordnetenversammlung von Pankow (mittels einer Fraktion) einreichen, um es dort zu thematisieren. Nur so können und werden wir eine Veränderung erreichen. Zudem wir die Gründung einer Bürgerinitiative zur Bündelung unserer Interessen unumgänglich werden. Richten wir uns also auf einen langen und steinigen Weg durch die entsprechenden Gremien ein.
    Ich informiere sie demnächst über unsere nächsten Schritte. Ihr Petitionsinitiator.

Pro

Ich finde die Petition extrem unterstützenswert, allerdings bin ich dafür den Bereich auch auf die Buchholzer Str. auszudehnen. Hier wohne ich seit 3 Jahre und der Verkehr hat extrem zugenommen. Und obwohl ich es mir verkneifen wollte auf die teilweise völlig sinnfreien und unqualifizierten Kommentare auf der Contraliste einzugehen muss ich doch kurz widersprechen- die Wohnungen sind alles andere als billig, viele Bekannte von mir wohnen bei vergleichbarer QM-Zahl in anderen "guten" Bezirken zu wesentlich günstigeren Konditionen.

Contra

Irgendwo muss der Verkehr halt lang rollen!