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Bild zur Petition mit dem Thema: Schluss mit ungerechter Erbschaftssteuer Schluss mit ungerechter Erbschaftssteuer
  • Von: Josef Bogner und Andreas Niedermaier mehr
  • An: Bayrischer Ministerpräsident Dr.Söder
  • Region: Bayern mehr
    Kategorie: Steuern mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 58 Tage verbleibend
  • 2.724 Unterstützende
    2.487 in Bayern
    10% erreicht von
    24.000  für Quorum  (?)

Schluss mit ungerechter Erbschaftssteuer

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Unsere Forderung: Abschaffung der aktuellen, ungerechten Erbschaftssteuer auf Privateigentum nach jetzigem gesetzlichen Procedere!

Neuausrichtung mit einer Besteuerung im Erbfall die erst in Kraft tritt, wenn Privateigentum, nach einer zu bestimmenden Frist, veräußert wird. Das heißt im weitesten Sinne: Im Erbfall für Privateigentum keine Steuern, nur anfallende Gebühren. Falls das geerbte Privateigentum innerhalb von z.B. 10 Jahren veräußert wird, greift auch eine angemessene Erbschaftssteuer.

Begründung:

Können wir uns das ERBEN noch leisten? Dorfgespräch: Ständig steigende Bodenrichtwerte und die Folgen für Bürger die bei der Besteuerung, z.b. im Erbfall, kaum keine Chance haben hohen Steuerzahlungen zu entgehen. Stand: Dezember 2017

Knapp 100 Interessierte Bürger kamen im Oktober in den Voitlhof in Rottach-Egern – auch BGM Christian Köck war anwesend bedankte sich bei den Initiatoren und sah auch das erbsteuerliche Problem der Zukunft. Nach der Begrüßung durch Andi Niedermaier wurde von Josef Bogner anhand von, wie er sagte, unverbindlichen Informationen, den Anwesenden in so manchen Dingen „die Augen geöffnet (Aussage eines Besuchers)

Das Thema worum es ging, betrifft uns alle wenn überhaupt – nur einmal im Leben – deshalb ist bei der für einen Laien völligen Undurchsichtigkeit der Besteuerungsgesetze eine genaue Vorausschau oder Vorausberechnung gar nicht möglich. Und: jeder „Fall“ ist anders. Deshalb der Versuch in einer Diskussion Dinge näher zu bringen und für dieses unter Umständen sehr teure Thema mehr Bürgerinteresse zu wecken. Ich (Bogner) zum Beispiel hab für meine Fragen zu diesem Thema vom Finanzamt zwar mündliche aber keine schriftliche Auskunft bekommen: weil – es könne sich auch zwischendurch etwas ändern wenn der Gesetzgeber es so möchte.

Die Steuern kassieren die Länder – in unserem Fall also Bayern. Das ist Bundesgesetz. Bei uns macht das den bayrischen Staatshaushalt von bis zu 2,5 Prozent aus (Bayr. Staatshaushalt ca. 58 Milliarden €, Erbschaftssteuer ca. 1,5 Milliarden (2015) Tendenz stark steigend. – z.B. in den neuen Bundesländern nur bis zu einem Prozentanteil an den Gesamtsteuern

Allgemeines: Bodenrichtwerte – was ist das: Durchschnittspreis der letzten zwei Jahre die für Grundstücksgeschäfte in verschiedenen Gemeinden und Ortsteilen erzielt wurden. An diesen Bodenrichtwerten orientieren sich besonders die „dritten Hände“ bei diesen Geschäften: Der Staat und alle öffentlichen Stellen die Steuern, Gebühren und Ähnliches erheben dürfen. Es gibt viele reiche Leute im Land, die Preise für Immobilien zahlen dass uns nur so schummrig wird. Makler tun ihr Bestes dafür – sollte auch nicht ihr Schaden sein. Denn auch sie rechnen ihre Provision in Prozentanteilen ab. Und genau diese Vorgehensweise treibt den Bodenrichtwert in die Höhe. Beispiel: Am Tegernsee ist ein Grundstück in bester Lage für über 15 Mio. € verkauft worden. Für alle die in diesen guten Lagen als Einheimische zufällig auch daheim sind, schnellt der Bodenrichtwert in die Höhe – ob sie wollen oder nicht. Schön für die die deshalb verkaufen wollen, nicht schön für die die nur ihre Heimat erhalten und hier Leben und Arbeiten möchten.

Einheimische die seit Generationen hier leben müssen nun diese Entwicklung teuer mittragen. Steuerfreibeträge: 500.000 für Ehepartner, 400.000 für leibliche Kinder, 20.000 für weiter entfernte Verwandte. Nun: Grundstücksbesitzer die vererben möchten haben alle 10 Jahre die Möglichkeit die Freibeträge steuerfrei zu überschreiben. Wer sich schon ganz früh sicher ist und auch menschlich und persönlich dazu bereit ist einen Teil zu überschreiben – der hat alle gesetzlichen Möglichkeiten schon genutzt. Es läuft aber nicht immer alles glatt im Leben. Unfälle, plötzlicher Tod u.ä. können in Sachen Erbe und Erbengemeinschaft ein kräftiges Durcheinander in Leben bringen.

Also kann uns in dieser besonderen Situation nur die Politik helfen. Vorschläge: Nämlich mit gesetzlichen Änderungen: Freibeträge kräftig erhöhen – oder der die weitest gehende Änderung: So abwickeln wie in der Landwirtschaft. Da ist auch das Wohn- und Betriebsgebäude weitestgehend von der Besteuerung ausgenommen. Denkbar wäre, wenn ein Familienmitglied daheim erbt dieses Erbe frei von Steuern zu halten. Sollte das Ererbte innerhalb einer bestimmten Frist (10-15 Jahre) verkauft werden, dann sollte eine Steuer erst greifen können. Wenn es nach dem Ablauf der Frist erhalten bleibt oder veräußert wird fällt keine Steuer an.

Oder: Mit einem Zuweisungsschlüssel den Regionen bestimmte Erleichterungen ermöglichen. Denn in Niederbayern z.B. gelten wie überall dieselben Steuerfreibeträge – und da reichen zum steuerfreien Erbe oft die Bodenrichtwerte dagegen aus.

Denn kurios: Wenn wir jetzt (Bogner) unser Privathaus in der Wolfsgrubstrasse verkaufen – 3 Mio. dafür bekommen – müssten wir keine Steuern abliefern – ist privat und deshalb steuerfrei. Einem Kind, wenn wir das selbe Haus mit sechs Wohnungen jetzt überschreiben würden, wäre eine kräftige Erbschaftsteuer fällig! Passt nicht zusammen - sagen wir!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Rottach-Egern, 23.03.2018 (aktiv bis 22.06.2018)


Debatte zur Petition

PRO: Nicht jeder der am Tegernsee Wohneigentum weitervererbt ist automatisch Millionär. Unser 1906 erbautes Wohngebäude wird in absehbarer Zeit an die 5. Generation weitervererbt. Dies ist ,bei derzeitiger Erbschaftssteuer - Belastung, nur möglich wenn sich ...

PRO: Es ist nicht gerecht, dass derzeit massiv hohe Betriebsvermögen keine Erbschaftsteuer zahlen müssen, aber im Privatvermögen die Erbschaftsteuer schon bei 20.000,00 €uro beginnt. Daher ist es fair, dass bei Weiterführung von jeglichen Vermögen die Erbschaftsteuer ...

CONTRA: Meiner Kenntnis nach steht in der bayerischen Verfassung, dass Eigentum verpflichtet und Unternehmen zum Wohle der Bürger wirtschaften sollen. Schluss mit der Bereicherung und mit dem bedingungslosen Einkommen für Millionenerben!!! Die kleinen Erbschaften ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Weil dadurch Existenzen vernichtet werden, und Einheimische alles verlieren

Weil das bestehende Gesetzt sehr ungerecht gegenüber den Erben ist

Weil ich z.Z einen Erbfall habe

Ich habe bereits für mein Gehalt ca. 35 % Steuern bezahlt und damit für das eigene Wohnhaus sowie zudem ca. 15% Umsatzsteuer macht ca. 50% Steuern ohne die Zinszahlungen zu berücksichtigen. Verzicht auf Urlaub und 2 Jahre extreme Arbeitszeiten mit ca ...

Zunehmende Gentrifizierung in begehrten Lagen. Habe Sorge, irgendwann mein Haus verkaufen zu MÜSSEN, allein weil ich die Steuerlast nicht mehr tragen kann. Das grenzt an kalte Enteignung.

>>> Zu den Kommentaren


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Letzte Unterschriften

  • Michael Gritschmeier geiselhöring vor 2 Std.
  • Inge Köckert Tutzing vor 2 Std.
  • Nicht öffentlich München vor 4 Std.
  • Josef Hoffmann Hauzenberg vor 4 Std.
  • Nicht öffentlich Tegernsee vor 4 Std.
  • Björn Schmidt Rottach-Egern vor 4 Std.
  • Otto Daffner Eberfing vor 4 Std.
  • Angelika Fandreyer Gilching vor 5 Std.
  • Nicht öffentlich Olching vor 5 Std.
  • Ferdinand Rückert Reichenberg vor 5 Std.
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Petitionsverlauf

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