Für viele angehende Logopäden/innen, Ergo- und Physiotherapeuten/innen wird das Schuljahr 2019/20 ein erfreuliches, denn die Schulgeldfreiheit kommt.

Auch wir, Atem-, Sprech- und Stimm-Schüler/innen der weltweit einzigartigen CJD-Schule Schlaffhorst-Andersen in Bad Nenndorf, Niedersachsen, möchten an dieser Schulgeldfreiheit teil haben.

Begründung

Das Konzept Schlaffhorst-Andersen existiert seit 1916. Wie die Logopädie ist es eine sprachtherapeutische Ausbildung, geht aber weit darüber hinaus. Es ist ein ganzheitliches Konzept rund um die Aspekte Atmung, Stimme, Sprache, Sprechen und Bewegung, das den ganzen Menschen im Blick hat, wirkungsvoll behandelt und gerade in der heutigen Zeit sinnvoller ist denn je.

Die von uns durchgeführten Therapien können über alle gesetzlichen und privaten Krankenkassen abgerechnet werden.

Die Schulgeldfreiheit ist für uns alle erstrebenswert. Weit wichtiger jedoch ist uns der Fortbestand unserer Schule, den wir gefährdet sehen, wenn sie zukünftig als möglicherweise einzige Ausbildungsstätte in diesem Berufsfeld weiterhin Schulgeld erheben muss.

Die Schule ist nicht nur Ausbildungsort für derzeit ca. 110 Schüler und Schülerinnen, sondern auch ein wichtiges Informations- und Fortbildungsrelais für zukünftige und fertig ausgebildete Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen (ca. 1.800), Weiterbildungszentrum, außerdem ein bedeutender Arbeitgeber und Standortfaktor.

Jedes Jahr verlassen ca. 30-45 Absolventen/innen die Schule und arbeiten in einem breiten Spektrum von therapeutischen, pädagogischen sowie musisch-künstlerischen Berufen.

Für aktuelle und zukünftige Schüler/innen, Lehrer/innen und Absolvent/innen wäre es u. U. eine Existenzfrage, wenn die Schulgeldfreiheit an unserer Schule vorbeiginge und damit mittel- oder langfristig das Aus für sie bedeutete. Aber auch kulturell und gesellschaftlich und insbesondere für die große Zielgruppe von Patienten/innen und Klienten/innen wäre es ein echter Verlust, wenn es zukünftig keine Schule Schlaffhorst-Andersen und somit keine Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen mehr gäbe.

Das einzigartige, über viele Jahrzehnte gewachsene Schlaffhorst-Andersen-Konzept ist es wert, auch weiterhin an Auszubildende vermittelt und so vielen Menschen zugänglich und zunutze gemacht zu werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Tim Weide aus Bad Nenndorf
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Neuigkeiten

Pro

Atem-, Sprech- und Stimmlehrer werden gebraucht! Es wäre dramatisch, wenn ausgerechnet sie von der Schulgeldfreiheit ausgenommen werden, denn dann gibt es irgendwann vielleicht keinen Nachwuchs mehr. Das Konzept Schlaffhorst-Andersen verdient es, zu überleben, damit möglichst viele Menschen davon profitieren können. Unser (zukünftiger) Beruf ist ein Mangelberuf. Warum sollte ausgerechnet dieser schulgeldpflichtig sein, während das teure Medizinstudium in den meisten Fällen zumindest mittelbar von der Allgemeinheit finanziert wird, für das Individuum also studiengebührenfrei ist?

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 3 Std.

    Ausbildungen aller Art sollen umsonst sein

  • vor 3 Std.

    Es kann nicht sein, dass Logopäden von dem Schulgeld befreit werden sollen und die Atem-, Sprech- und Stimmtherapeuten nicht.

  • Viola Wilde Elmenhorst

    vor 4 Std.

    Weil die Gleichstellung zu den Logopäden für uns Atem-, Sprech- und StimmlehrerInnen wichtig ist!

  • vor 1 Tag

    Weil das einmalige Konzept dieser Schule unbedingt erhalten bleiben muss.

  • vor 2 Tagen

    Weil ich die Schlaffhorst-Andersen-Methode gut kenne und sehr schätze

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