Region: Ralswiek

Schutz von Natur und Tourismus statt Windpark (P10) am Nonnensee auf Rügen

Petition richtet sich an
Mecklenburg Vorpommern, Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit

153 Unterschriften

100 %
48 von 30 für Quorum in Ralswiek Ralswiek

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  1. Gestartet 19.04.2026
  2. Sammlung noch > 2 Wochen
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Petition richtet sich an: Mecklenburg Vorpommern, Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit

Der Schutz von Natur und Tourismus am Nonnensee auf Rügen ist gefährdet.

Zwischen Nonnensee, Jarnitz, Ralswiek, Gnies und Patzig ist ein potentielles Windvorranggebiet (P10) geplant mit einer zweistelligen Zahl an 300 Meter hohen Windenergieanlagen

Begründung

Was auf den ersten Blick als notwendiger Schritt für die Energiewende erscheint, hat vor Ort weitreichende Folgen für Natur, Landschaft und eine der wichtigsten wirtschaftlichen Grundlagen der Region.
Das geplante Vorranggebiet liegt nur wenige Kilometer vom Nonnensee entfernt, einem sensiblen Landschaftsschutzgebiet mit über 80 Vogelarten. Der Nonnensee ist ein bedeutender Rastplatz für Zugvögel, darunter Kraniche, die ihn jedes Jahr im Frühjahr und Herbst nutzen. Gleichzeitig verläuft genau hier eine zentrale Flugroute zwischen dem Nonnensee und dem Großer Jasmunder Bodden.
Die geplanten Windenergieanlagen würden somit nicht nur in ein ökologisch sensibles Gebiet eingreifen, sondern auch ein Landschaftsbild verändern, das für den Tourismus von zentraler Bedeutung ist.

Die Region rund um Ralswiek, Jarnitz, Gnies und Patzig ist Teil eines ausgewiesenen Tourismusraumes. Gäste kommen gezielt wegen der weiten, unverbauten Landschaften, der Ruhe und der besonderen Naturerlebnisse. Großdimensionierte Windenergieanlagen in unmittelbarer Nähe (1.000 Meter) würden dieses Erscheinungsbild grundlegend verändern und die touristische Attraktivität nachhaltig beeinträchtigen.

Tourismus und Naturlandschaft sind hier untrennbar miteinander verbunden. Eine Schwächung dieser Grundlage betrifft nicht nur die Umwelt, sondern auch viele Existenzen vor Ort.

Diese Petition setzt sich daher dafür ein, die Ausweisung des potentiellen Windvorranggebietes P10 in dieser Form zu überdenken. Eine verantwortungsvolle Energiewende muss die Besonderheiten sensibler Natur- und Tourismusregionen berücksichtigen.

Wie weiter

Jetzt ist der Moment, sich einzubringen und für den Erhalt dieser einzigartigen Landschaft einzustehen.

Im Zuge der aktuellen Fortschreibung des Regionalen Raumentwicklungsprogramms Vorpommern hat der Regionaler Planungsverband Vorpommern am 16.03.2026 den zweiten Entwurf veröffentlicht. Dieser sieht unter anderem die Ausweisung potentieller Windvorranggebiete vor, darunter das Gebiet P10 zwischen Ralswiek, Jarnitz, Gnies und Patzig.

Bis zum 27.05.2026 besteht die Möglichkeit zur Stellungnahme.

https://beteiligung.raumordnung-mv.de/vorpommern10/

Begründung

Mit Ihrer Unterschrift zeigen Sie, dass diese Entscheidung nicht im Hintergrund getroffen werden darf, sondern viele Menschen betrifft und ernst genommen werden muss.

Sie geben der Stellungnahme zusätzliches Gewicht und machen sichtbar, dass es sich nicht um einzelne Bedenken handelt, sondern um ein breites öffentliches Interesse.

Je mehr Menschen sich beteiligen, desto größer ist die Chance, dass diese Aspekte in der weiteren Planung tatsächlich berücksichtigt werden.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 19.04.2026
Sammlung endet: 22.05.2026
Region: Ralswiek
Kategorie: Umwelt

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Warum Menschen unterschreiben

Die häßliche Art der Zerstörung unserer Heimat und Natur! Der Mensch im Trieb sich zu bereichern, vermeintlich zum Schutze, erreicht genau das Gegernteil!! Sie, die Natur, rächt sich!

Windparks verschandeln nicht nur die Natur sondern haben auf das Klima Auswirkungen. Gerade Rügen sollte frei bleiben.

Keep nature!

Natur geht vor und ...
Es gibt noch keine Speichermöglichkeiten für die gewonnene Energie

Der Schutz und Erhalt der Insel ist mir als Insulaner sehr wichtig.

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