543 Unterschriften
Petition richtet sich an: Bürgermeisterin der Gemeinde Schwülper | Samtgemeindebürgermeisterin der Samtgemeinde Papenteich | Rat der Gemeinde Schwülper | Landkreis Gifhorn | Gesundheitsamt | Ordnungsamt | Eigentümer betroffener Flächen
Wir fordern die Gemeinde Schwülper, die Samtgemeinde Papenteich, ihre zuständigen Behörden sowie die zuständigen Grundstückseigentümer auf, rechtzeitig vor der Saison 2027 ein abgestimmtes und wirksames Konzept zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners zu entwicklen und umzusetzen.
Insbesondere fordern wir:
- frühzeitige Kontrollen gefährdeter Bereiche im Frühjahr,
- Erfassung bekannter Befallsgebiete,
- rechtzeitige Entfernung von Nestern,
- wirksame Maßnahmen auf kommunalen Flächen,
- konsequente Einbindung privater Grundstückseigentümer,
- transparente Information der Bevölkerung,
- besondere Schutzmaßnahmen an Wohngebieten, Spielplätzen, Schulwegen und öffentlichen Einrichtungen.
Ohne ein solches Konzept und eine wirksame Bekämpfung wird sich das Ausmaß der Betroffenheit jährlich vergrößern und das Risiko schwerer Erkrankungen wie eine Beeinträchtigung der Lungenfunktion auch für die Kinder stark zunehmen. Dies wäre verantwortungslos und inakzeptabel.
Begründung
Seit Jahren stetig steigend und in extremer Ausprägung letztmals im Sommer 2026 kam es in Teilen der Gemeinde Schwülper zu einem erheblichen Befall durch den Eichenprozessionsspinner. Zahlreiche Anwohner berichten von gesundheitlichen Beschwerden durch die Brennhaare der Raupen. Betroffen sind insbesondere Kinder, Allergiker und Haustiere.
Die Belastungen beschränken sich nicht auf einzelne Grundstücke. Die Brennhaare werden über die Luft verbreitet und können auch Bewohner betreffen, auf deren Grundstücken sich selbst keine Eichen befinden.
Viele Anwohner konnten ihre Gärten über Wochen nur eingeschränkt nutzen. Es wurden wiederholt Hautreizungen und allergische Reaktionen beobachtet, insbesondere auch bei Kindern, die unserem weitestgehenden Schutz bedürfen. Nach Angaben betroffener Tierhalter sind auch Haustiere betroffen.
Wir begrüßen ausdrücklich die von den zuständigen Behörden bereits eingeleiteten Schritte. Nach Auskunft der Samtgemeinde Papenteich wurden Eigentümer betroffener Bäume zur Entfernung der Nester aufgefordert. Zudem findet bereits ein Austausch zwischen den beteiligten Kommunen über Maßnahmen für die kommenden Jahre statt.
Da sich die Problematik voraussichtlich wiederholen und sogar verschärfen wird, ist aus Sicht der unterzeichnenden Bürgerinnen und Bürger jedoch eine frühzeitige und koordinierte Vorbereitung für die Saison 2027 erforderlich. Ohne ein solches Konzept und eine wirksame Bekämpfung wird sich das Ausmaß der Betroffenheit jährlich vergrößern und das Risiko schwerer Erkrankungen wie eine Beeinträchtigung der Lungenfunktion stark zunehmen.
Besonders wichtig ist dabei, dass sowohl Bäume auf kommunalen Flächen als auch Bäume auf Privatgrundstücken berücksichtigt werden. Die Bürger erwarten ein abgestimmtes Vorgehen aller Verantwortlichen, damit die Gesundheitsbelastungen künftig deutlich reduziert werden.
Ziel dieser Petition ist ausdrücklich eine sachliche und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Grundstückseigentümern und den zuständigen Behörden.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
03.07.2026
Sammlung endet:
02.01.2027
Region:
Schwülper
Kategorie:
Gesundheit
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Neue SprachversionDebatte
Ich muss täglich auf den Schwülperaner Friedhof, um dort drei Gräber zu pflegen und die Pflanzen zu gießen. Seit zwei Wochen leide ich unter dem Hautausschlag, verursacht durch die EPS, da dort auch diverse Bäume befallen sind. Meine Enkelin nehme ich seither nicht mehr dorthin mit, was auch sehr schade ist.
in Zusammenarbeit mit der Hochschule Anhalt wurde 2021 ein Forschungsprojekt in enger Zusammenarbeit mit Kommunen Teststrecken im Drömling initiiert, Alternativen und Präventivmaßnahmen untersucht. Dazu gehörte der Einsatz von Nematoden sowie ein höheres Angebot an Nistkästen zur Stärkung der Brutvogelpopulation als natürliche Fressfeinde. Vor allem Kohlmeisen, die EPS-Belastung ging deutlich zurück.wie bei der Behandlung mit Bioziden. Artikel: BZ 04.05.2025 Nachsatz: und Fledermäuse
Warum Menschen unterschreiben
Aktion aller Unterzeichner als Sofortmaßnahme: Starten mit Nistkästen bauen und aufhängen!!!
Gegenspieler fördern: Meisen fressen erwiesenermaßen die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Zur Förderung
können Nistkästen für Meisen in derUmgebung von Eichenaufgehängt werden. Es ist dabei empfehlenswert, dieNistkästen nicht direkt in die Eichen zu hängen, um sie frei. von den Raupen des Eichenprozessionsspinners zu halten.
(Bearbeitet)
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Es muss endlich gemeindenübergreifend etwas unternommen werden.