Region: Karlsruhe
Success
Environment

Sichern Sie die Zukunft des Biolandhof Schleinkofer in Karlsruhe

Petitioner not public
Petition is directed to
Stadt Karlsruhe, Gemeinderat der Stadt Karlsruhe
1,647 Supporters 1,081 in Karlsruhe
Petition has contributed to the success
  1. Launched April 2021
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Success

The petition was successful!

Das Hofgut Schleinkofer ist ein Biolandbetrieb mit Milchviehhaltung, der selbst Milchprodukte herstellt und lokal in Karlsruhe vermarktet. Die bewirtschafteten Flächen gehören größtenteils der Stadt Karlsruhe. Nun soll für einen Teil der bewirtschafteten Fläche der Pachtvertrag durch die Stadt Karlsruhe zum Ende des Jahres beendet werden um auf dieser Fläche ein Sportgelände zu errichten.

Diese Flächenreduktion gefährdet die Zukunft des Betriebs und setzt die Verdrängung landwirtschaftlich genutzter Flächen im und um das Karlsruher Stadtgebiet fort.

Eine Suche nach Ausgleichsflächen war bisher nicht erfolgreich.

Um die Zukunft des Hofgut Schleinkofer zu sichern, müssen daher alle Pläne für den Bau der Sportanlagen auf den bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen sofort gestoppt werden.

Wir fordern die Stadt Karlsruhe auf, das Gespräch mit den Betroffenen und der Öffentlichkeit zu suchen und eine echte Bürgerbeteiligung durchzuführen.

Für die betroffenen SportlerInnen müssen andere Möglichkeiten gefunden werden.

Reason

Diese Flächenreduktion gefährdet die Zukunft des Betriebs und setzt die Verdrängung landwirtschaftlich genutzter Flächen im und um das Karlsruher Stadtgebiet fort.

  • Ökologisch bewirtschaftete Flächen sind CO2-Senken und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
  • Die Fortschreibung der Klimaanpassungsstrategie der Stadt Karlsruhe sieht eine Förderung von ökologischem Landbau auf städtischen Flächen vor.
  • Gemäß dem Aktionsplan „Bio aus Baden-Württemberg“, Juli 2020 sollen bis 2030 30 bis 40 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen Baden-Württembergs nach den Regeln des ökologischen Landbaus bewirtschaftet werden. Daher gilt es ökologisch bewirtschaftetet Flächen auszuweiten und nicht zu reduzieren!
  • Ökologischer Landbau fördert die Artenvielfalt.
  • Regional erzeugte Lebensmittel leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit.

Bei der Reduzierung des Flächenverbrauchs ist ein Umdenken erforderlich: freie Flächen müssen auch freibleiben!. Dies ist aktuell jedoch weder bei der Stadt Karlsruhe noch bei der Stadt Ettlingen erkennbar. Die vorgebrachten Argumente sind monetär und wurzeln in einer Ideologie unendlichen Wachstums. Eine intakte Natur, die auch folgenden Generationen ein gutes Leben ermöglicht, wird hingegen kaum wertgeschätzt.

Thank you for your support

News

  • Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,
    falls Sie sich auch für den langfristigen Erhalt des Biohof Schleinkofer einsetzen möchten, besteht die Möglichkeit, die Pläne der Stadtverwaltung im Rahmen einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung zu kommentieren. Mit dem Betreff Vorläufiger Bebauungsplan „Am Brunnenstückweg“ können Sie Ihre Meinung per mail an planverfahren@stpla.karlsruhe.de senden. Bitte beachten Sie die Frist bis zum 4.2.2022.

    Über diesen link sind in einer online-Präsentation, Details der Planung verfügbar:
    www.karlsruhe.de/b3/bauen/bebauungsplanung/plaene/am_brunnenstueckweg.de

    Offensichtlich wird an der Flächenversiegelung der Biolandwiese festgehalten, zum Nachteil
    von biologischer Landwirtschaft, dem Naherholungsgebiet... further

  • Liebe Untersützerinnen und Unterstützer,

    Sie haben vor einiger Zeit unsere Petition unterschrieben und zeigen damit, dass Ihnen regional produzierte Lebensmittel und biologische Landwirtschaft wichtig sind. Vielen Dank dafür!! Heute kann ich Ihnen mitteilen, dass ein Teilerfolg erzielt wurde: Die Kündigung der Fläche durch die Stadt Karlsruhe wurde 2021 nicht ausgesprochen, so dass sie zumindest in 2022 weiter bewirtschaftet werden kann.

    Dieser kleine Teilerfolg bestärkt unsere Gruppe, mit einem Bürgerforum einen weiteren Schritt in die Karlsruher Öffentlichkeit zu gehen. Was muss sich in unserer Stadt ändern, damit sich etwas ändert? Mit dieser Frage laden wir Sie zu einem öffentlichen Forum ein. Es findet am Freitag 17.9.21, um 18... further

Der mühsam errichtete Landwirtschaftsboden zum Bio-Betrieb wird für Sportflächen verdichtet; Sportplätze ziehen Verkehr an. Die SportlerInnen kommen nicht zu Fuß sondern Großteils mit Autos. Auch die ZuschauerInnen kommen mit Autos. Für den Verkehr müssen Straßen gebaut und erweitert werden; noch mehr Verdichtung des Bodens. Es werden folgen: Imbiss-Verkaufsstände, Sanitäranlagen usw. Die Natur und die Erholungsmöglichkeiten müssen weiter zurückstecken.

Ja, keine Frage, Landwirtschaft ist wichtig, sage auch ich als Vegetarierin. Aber: Es gab damals eine Vereinbarungen: die drei Fußballvereine in Rüppurr fusionieren, dafür bekommt die Stadt KA zwei ihrer Flächen für Wohnungen oder zur Renaturierung, am 3. Standort gibt es dafür mehr Fläche. Die Vereine fusionierten, und jetzt die Fläche zu verweigern, ist unredlich. Wenn das Schule macht, wird sich keine*r mehr auf Zusagen der Stadt KA verlassen, da diese ja nichts wert sind.

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