Region: Marburg

Sofortige Überprüfung der neuen 30-km/h-Zone in Marburg und Stopp der frühen Blitzkontrollen

Petition is addressed to
Oberbürgermeister Thomas Spies

952 Signatures

58 %
578 from 1,000 for quorum in Marburg Marburg

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Petition is addressed to: Oberbürgermeister Thomas Spies

Wir fordern die Stadt Marburg und das zuständige Ordnungsamt auf:

  1. Die Einführung der 30-km/h-Zone vollständig und transparent zu begründen, inklusive aller Gutachten, die zur Entscheidung geführt haben.
  2. Die sofortigen Blitzkontrollen zu stoppen, bis eine angemessene Übergangsphase gewährleistet wurde.
  3. Eine verkehrserzieherische Phase einzuführen, z. B. durch Hinweisschilder, sichtbare Polizeipräsenz und mündliche Verwarnungen.
  4. Die Rechtmäßigkeit der Beschilderung und Umsetzung überprüfen zu lassen, einschließlich Messpunkten und Beschilderungslogik.
  5. Die Bürger umfassend zu informieren, bevor neue Sanktionen oder Kontrollen durchgeführt werden.

Reason

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in Marburg wurde vor kurzem eine neue 30-km/h-Zone auf einer zentralen Verkehrsachse eingerichtet. Was viele Bürger jedoch fassungslos zurücklässt: Bereits wenige Tage nach der Einführung wurden dort umfassende Blitzkontrollen durchgeführt, ohne angemessene Übergangszeit, ohne klare Aufklärung und ohne verkehrserzieherische Maßnahmen.

Viele Verkehrsteilnehmer fahren diese Strecke seit Jahrzehnten mit 50 km/h. Von heute auf morgen eine neue Regel einzuführen und nach nur wenigen Tagen schon Bußgelder auszustellen, ist für zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nicht nachvollziehbar.

Unsere Kritikpunkte:

  • Die Einführung der 30-km/h-Zone erfolgte mit extrem kurzer Vorlaufzeit.
  • Bereits kurz nach der Einrichtung wurden Blitzer aufgestellt und Kontrollen durchgeführt.
  • Es gab kaum Hinweise, Aufklärung oder Übergangsphase, obwohl viele diese Strecke jahrzehntelang mit 50 km/h gefahren sind.
  • Die Maßnahme wirkt auf große Teile der Bevölkerung wie eine Einnahmequelle, gerade vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage der Stadt.
  • Hier wird Verkehrserziehung übersprungen und direkt sanktioniert.
  • Bürger empfinden das Vorgehen als unfair, überhastet und belastend, insbesondere kurz vor der Weihnachtszeit.

Warum ist diese Petition wichtig?

  • Verkehrspolitik darf nicht als überraschende Einnahmequelle empfunden werden. Sie muss nachvollziehbar, fair und verhältnismäßig sein. Bürger müssen die Möglichkeit haben, sich auf neue Regelungen einzustellen – besonders wenn diese Jahrzehnte alte Gewohnheiten betreffen.
  • Die Stadt Marburg hat eine Verantwortung gegenüber den Menschen, die hier leben und arbeiten. Vertrauen entsteht nicht durch Hast und Bußgelder, sondern durch Transparenz, Rücksicht und Dialog.
  • Viele Bürger fühlen sich in dieser Situation übergangen und finanziell belastet – und genau deshalb braucht es diese Petition.

Offener Brief an die Stadt Marburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben möchte ich meine erheblichen Bedenken hinsichtlich der neu eingerichteten 30-km/h-Zone in Marburg äußern. Die Geschwindigkeitsreduzierung wurde erst vor kurzer Zeit veröffentlicht und bereits wenige Tage nach der offiziellen Einführung intensiv überwacht. Dass unmittelbar nach einer so kurzen Übergangsphase bereits geblitzt wird, halte ich für ein höchst fragwürdiges Vorgehen und für ein enttäuschendes Signal an die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt.

Viele Verkehrsteilnehmer sind seit Jahren an eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h in diesem Bereich gewöhnt. Eine abrupt eingeführte Reduzierung auf 30 km/h ohne ausreichende Gewöhnungsphase berücksichtigt weder menschliches Verhalten noch den verkehrserzieherischen Anspruch, den eine Kommune haben sollte. Statt sofort auf Sanktionen zu setzen, wäre es deutlich angemessener gewesen, zunächst durch sichtbare Präsenz der Stadt- oder Landespolizei aufzuklären, mündliche Hinweise auszusprechen oder Verwarnungen auszugeben. Ein solches Vorgehen hätte den notwendigen Lerneffekt erzeugt, ohne die Bürger in einer ohnehin wirtschaftlich belastenden Zeit zusätzlich finanziell zu treffen – insbesondere unmittelbar vor der Weihnachtszeit.

Darüber hinaus empfehle ich allen Verkehrsteilnehmern, die an dieser Stelle – selbst bei geringfügigen Überschreitungen von nur wenigen km/h – geblitzt wurden, ihren Fall anwaltlich prüfen zu lassen. Eine rechtliche Überprüfung kann klären, ob die Einführung, Beschilderung und Umsetzung der neuen Regelung ordnungsgemäß erfolgte und ob ein Einspruch Aussicht auf Erfolg hat.

Ich appelliere an die Stadt Marburg, dieses Vorgehen kritisch zu hinterfragen. Sollte die 30-km/h-Regelung bestehen bleiben, so wäre ein stärkerer Fokus auf verkehrserzieherische Maßnahmen statt auf frühzeitige und umfassende Bußgeldmaßnahmen wünschenswert.

Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern trotz der aktuellen Situation eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit.

Mit freundlichen Grüßen
Ein besorgter Bürger

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Petition details

Petition started: 11/18/2025
Collection ends: 05/17/2026
Region: Marburg
Topic: Traffic & transportation

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    8 days ago
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Tempo 50 in örtlichen Durchgangsstraßen hat sich seit Jahrzehnten bewährt. Tempo 30 ist angemessen vor Gefahrenorten z. B. Schulen, wo Kinder sich evtl. unerfahren und leichtsinnig verhalten könnten. Diese politische Ideologie der immer weiteren unnötigen Freiheits-Einschränkungen inkl. Abzocke mit Blitzern ist unerträglich. Während Millionäre mit ihren Privatjets um die Erde rasen.

Tempo 30 ist sinnvoll, es reduziert sowohl Unfallwahrscheinlichkeit und -Schwere (tagsüber relevant) als auch Lärm (nachts relevanter). Die Einführung wurde in mehreren Medien angekündigt und diskutiert, und wer auf einer Strecke "nach Jahrzehnten" nicht mehr auf die Schilder guckt, sollte vielleicht über seine Eignung, ein KFZ zu führen, nachdenken. Die Strecke von der Gisselberger bis zum Hbf sind 3,6 km. Da geht es um nicht einmal 3 Minuten - auf einer Strecke mit fast 20 Ampeln...

Why people sign

Die Maßnahme der Tempo 30 Einführung erscheint willkürlich und unangemessen. Der Bürger hat zunehmend nur noch zu gehorchen und zu bezahlen. Das geht so nicht.

Wie macht Marburg sich noch unattraktiver!
Ich mag immer weniger in Marburg einkaufen.

Weil diese alleinige Entscheidung des Oberbürgermeisters gegen sein eigenes Volk ist.

Niemand will Tempo 30 in der Stadt, was de Bürgerentscheid deutlich gezeigt hat und der OB macht dennoch was er will.

Neuwahlen jetzt!

Es ist absolut unverschämt für so eine Straße 30km/h einzuführen und dann direkt zu blitzen. Das ist wirklich nur eine reine Abzocke der normalen Bürger

Unausgegorene Symbolpolitik der Stadtregierung mit fadenscheiniger Begründung der „Schulwegsicherheit“. Weiteres Beispiel für überflüssigen Regelungs- und Bevormundungswahn, der Attraktivität von Marburg eher senkt als verbessert.

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