Region: Darmstadt

Solidarität mit den Veranstaltern „Anti-kolonialistischen FRIEDENSweihnachtsmarkts Michaelsgemeinde"

Petition richtet sich an
Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Darmstadt und vom Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt Hanno Benz

682 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet März 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Darmstadt und vom Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt Hanno Benz

Wir fordern von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), der Christlich-Jüdischen Gesellschaft Darmstadt und vom Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt Hanno Benz:

1. die Anzeigen gegen mehrere Personen oder/ gegen unbekannt anlässlich des Anti-kolonialistischen FRIEDENSweihnachtsmarkts der Michaelsgemeinde am 15.1/16.12.2024 zurückzuziehen;
2. von der EKHN fordern wir, die auf falschen Behauptungen der BILD-Zeitung beruhenden Maßnahmen unverzüglich zurückzunehmen, insbesondere die Freistellung des Pfarrers Manfred Werner von seinem Amt aufzuheben und den Kirchenvorstand zu ermächtigen, seine Rechte und Pflichten wieder gemäß der Kirchenordnung auszuüben;
3. einen Runden Tisch einzuberufen, an dem alle Beteiligten in offenem Dialog zu den falschen, verleumderischen, vorveruŕteilenden Behauptungen der BILD-Zeitung, welche die Anzeigen auslösten, kritisch Stellung beziehen können, sowie zu erklären, wie sie in Zukunft das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit schützen und wie sie im Falle erneuter Hetzkampagne gemeinsam institutionell und juristisch vorzugehen gedenken.

Begründung

Die Ev. Michaelsgemeinde ist in Quartier und Stadt bekannt für ihre Arbeit für den Frieden, für Versöhnung und ihr Eintreten für universelle Menschenrechte. Im Sinne dieser Ausrichtung fand am 3. Adventswochenende 2024 der „Antikolonialistische FRIEDENS Weihnachtsmarkt in der Michaelsgemeinde“ statt.

Zu den Beschuldigungen: Einen Tag danach trat die BILD-Zeitung/ Redakteurin Claudia Detsch, eine Pressekampagne los und veröffentlichte am 17. und 19. Dezember zwei verleumderische Artikel betitelt mit:

„Antisemitismus in Darmstadt: Judenhass auf dem Kirchen-Weihnachtsmarkt“ und „Kripo jagt Judenhasser vom Kirchen-Weihnachtsmarkt“. Mit diesen und anderen falschen Behauptungen wie: die Veranstalter betrieben „Hamas-Propaganda und Holocaust-Relativierung“, wurden die Veranstalter des FRIEDENSweihnachtsmarkts auf das Übelste verleumdet und vorverurteilt. In der Folge kam es zu Morddrohungen gegenüber dem Pfarrer und seiner Familie.

Zur Klarstellung

Weder wurde auf dem Weihnachtsmarkt der Michaelsgemeinde Judenhass gepredigt, noch jagte die Darmstädter Kripo Judenhasser vom Kirchen-Weihnachtsmarkt.

Es wurden auf dem Weihnachtsmarkt keine Hamas-Symbole gezeigt. Wir heben exemplarisch eine der falschen Anschuldigungen hervor:

das rote Dreieck. Bekanntlich stuft das Bundesinnenministerium seit dem 31.10.2024 ein rotes Dreieck offiziell als verbotenes Kennzeichen der Hamas ein – mit dem entscheidenden Zusatz: wenn es zur feindlichen Markierung von Personen und Institutionen benutzt wird. Auf dem Weihnachtsmarkt lagen Schlüsselanhänger mit einem roten Chevron als Button aus, versehen mit arabischer Inschrift (auf Deutsch): „Dies ist das Land der Würde, Gaza“. Dieses rote Dreieck ist heraldischer Bestandteil der palästinensischen Trikolore seit 1948, offiziell anerkannt von der UNO seit 1974, lange vor der Gründung der Hamas. Es symbolisiert den Zusammenhalt der arabischen Völker. Das Symbol mit Inschrift wurde von der ägyptischen Designerin Hanan Soliman entworfen. Dass ein rotes Dreieck mit Inschrift auf einem Schlüsselanhänger dazu dienen könnte, „Feinde zu markieren“, erfüllt den Tatbestand der Denunziation.

Zu den Folgen

Durch die BILD-Zeitung fand mit falschen Behauptungen eine Vorverurteilung der Veranstalter des Weihnachtsmarktes statt, der ohne kritische Prüfung des Wahrheitsgehaltes der BILD-Artikel und ohne Rücksprache mit den Veranstaltern die oben genannten Anzeigensteller tags darauf gefolgt sind.

Durch Strafanzeigen soll der Gemeinde ihr Engagement für Frieden und Versöhnung zwischen Juden und Palästinensern, ihr Eintreten für universelle Menschenrechte untersagt werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Wilde Friedenskirche , Reichelsheim
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 13.03.2025
Sammlung endet: 30.04.2026
Region: Darmstadt
Kategorie: Bürgerrechte

Neuigkeiten

  • https://youtu.be/Eow5U5DlXJU?is=d9ZHZloViQQcKUgC

    Vor Kurzem gab es dazu eine öffentliche Veranstaltung im Naturfreundehaus, die den Fall aufrollt. Das Video wurde uns vom "Solidaritätskreis Michaelsgemeinde" zur Verfügung gestellt.

    Weiterführende Links zum Thema
    Stellungnahme der EKHN ⏩https://www.ekhn.de/th...
    Podcast-Episode zur Veranstaltung ⏩ [folgt in Kürze]

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    Radio Darmstadt ist der sympathische Radiosender aus deiner Nähe. Als nicht-kommerzielles Lokalradio ist unser Programm werbefrei seit 1997. Hinter Radio Darmstadt steckt der Verein RadaR e.V. Von unseren über 300 Mitgliedern produzieren knapp 100 Ehrenamtliche das tägliche Programm von Radio Darmstadt.

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    © RadaR e.V. | Radio Darmstadt
    + Hartmut Vincon
    Mit dem Solidaritätskreis Michaelsgemeinde

  • Am dritten Adventwochenende 2024 hat die evangelische Michaelsgemeinde Darmstadt einen antikolonialistischen Friedens- und Weihnachtsmarkt veranstaltet. Dort sollen mutmaßlich Produkte mit israelfeindlichen und weiteren verbotenen Motiven verkauft worden sein. Die Berichterstattung führte letztendlich zur Schließung der Gemeinde im Darmstädter Martinsviertel.

    Vor Kurzem gab es dazu eine öffentliche Veranstaltung im Naturfreundehaus, die den Fall aufrollt. Das Video wurde uns vom "Solidaritätskreis Michaelsgemeinde" zur Verfügung gestellt.

    Weiterführende Links zum Thema
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    Podcast-Episode zur Veranstaltung ⏩ [folgt in Kürze]

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    Hartmut Vincon & Solidaritätskreis Michaelsgemeinde

  • 3 PETITIONSÜBERGABEN AM 16. APRIL 2026 – EINLADUNG ZUR TEILNAHME UND UNTERSTÜTZUNG IN DARMSTadt ab 15:30 -20:00


    3 Petitionsübergaben am 16. April 2026 – Einladung zur Teilnahme und Unterstützung in Darmstadt
    12.04.2026, 10:41

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    am Donnerstag, 16. April 2026 werden wir die gesammelten Unterschriften unserer Petition an drei verschiedenen Orten in Darmstadt offiziell übergeben:

    📍 16:00 Uhr – vor Beginn der Sitzung der Darmstädter Staydtverordneten mit Oberbürgermeister Hanno Benz
    Im Vorraum Treffpunkt Justus Liebig Haus Darmstadt bereits 15::30 Uhr

    📍 18:00 Uhr – h_da Dialog-Forum
    „Demokratie schützen“ (mit Anmeldung)

    Bitte beachten Sie insbesondere, dass die Teilnahme am h_da-Dialog-Forum nur nach vorheriger Anmeldung möglich ist:https://anny.co/en/book/h-da-dialog-forum-demokratie-gesellschaftlicher-zusammenhalt?step=perio
    Übergabe während der Publikums Teilnahme.

    📍 ab 19:00 nach der Veranstaltung :
    Erinnerung an Edgar Hilsenrath“ am Donnerstag, den 16. April um 19 Uhr im Literaturhaus Darmstadt (Kasinostraße 3/II)
    Übergabe an die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Darmstadt e.V. im Literaturhaus Darmstadt
    Kasinostraße Kennedyhaus

    im Anschluss an die Veranstaltung mit der AlexanderHaas-Bibliothek an den

    Vorstand
    Ulrike Schmidt-Hesse EKHN Dekanatssynode
    Bernd Katholischer Vertreter
    Elena Becher jüdische Gemeinde Darmstadt

    Wir möchten Sie herzlich einladen, uns an diesem Tag zu begleiten oder die Übergaben solidarisch zu unterstützen.

    Bitte bringt das Buch "Kirche unter Druck: wie Bild aus einem Antikolonialistischen Friedensweihnachtsmarkt einen Antisemitischen Weihnachtsmarkt machte von Hartmut Vincon mit oder copiert das Cover des Buches

    Wir halten Sie über alle weiteren Schritte auf dem Laufenden.

    Bitte verteilen Sie den Petitionsaufruf noch bis zum 30.0April 2026

    Mit freundlichen Grüßen Solidaritätskreis Michaelsgemeinde

Schlimm, wie durch vorverurteilende Behauptungen der BILD-Zeitung der öffentliche Dialog vergiftet und unterbunden wird. Antidemokratisch, gegen die demokratischen Grundrechte unseres Grundgesetzes, unserer Zivilgesellschaft gerichtet.

Es ist richtig, dass die Kirche endlich aufwacht und sich befreit aus dem Würgegriff von Aktivisten aus dem links-extremistischen politischen Spektrum. Was unter dieser Flagge in den Kirchen geschieht, trägt nur weiter zu ihrem Niedergang bei. Es ist an der Zeit, dass sich die Kirche wieder besinnt auf ihre Kernaufgabe: Den Menschen die Bibel als Wort Gottes zu predigen und Menschen zur Umkehr aus ihrer Gottlosigkeit einzuladen.

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