• Von: Nicht öffentlich
  • An: Geschäftsstelle für Anregungen und Beschwerden ...
  • Region: Köln mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 100 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Stadt Köln: Stopp den Party-Müll am Rheinufer, in Parks und auf öffentlichen Plätzen!

-

Gegen die alljährliche Vermüllung der Kölschen Riviera, Parks, Plätze und Straßen Kölns im Sommer!
Stopp dem von betrunkenen Jugendlichen hinterlassenen Party-Müll und Scherbenmeeren!
Stopp dem Vandalismus!

Hier exemplarisch für Rodenkirchen, "Kölsche Riviera".
Das Problem findet sich am gesamten Rheinufer, in öffentlichen Parks und Plätzen bundesweit!

Wir fordern nach dem Modell "Zero Tolerance" im Umgang mit Verursachern:
- Regelmäßige Präsenz und Kontrollen durch Ordnungsamt und Polizei unter Ausschöpfung des vorhandenen Bußgeldkataloges der Stadt Köln!
- Konsequente Sanktionierung und Ahndung von Verstößen, auch unter Nutzung von Platzverboten!
- Aufstellung von ausreichend Müllcontainern!

Zu überlegen wäre:
- Saisonales Glasverbot auf öffentlichen Plätzen (analog zum Kölner Karneval)
- Saisonales Alkoholverbot für bestimmte Zonen

Begründung:

Mit zunehmendem Ausmaß wird eine große, friedliche und kultivierte Mehrheit durch eine Minderheit und deren Party-Hinterlassenschaften belästigt und terrorisiert.

Am Rheinufer in Rodenkirchen gibt es Tage, an denen bestimmte Straßen- und Wegeab-schnitte nicht mehr passierbar sind vor lauter Scherben, Scherben, Scherben.
Plastikmüll, Fleisch- und Grillreste, menschliche Fäkalien, benutzte Intim-Artikel, Kleidungsstücke, Handys, Grills in allen Variationen (vor allem Einweggrills), Kinderwägen, Fahrräder: Es gibt praktisch nichts, was nicht zurückgelassen wird.

Die „Müllmänner“ der ABW bemühen sich an den kritischen Tagen morgens UND abends, dieser Situation Herr zu werden. Die Stadtkasse (der Bürger) zahlt.
Engagierte Passanten, die das Treiben kommentieren, werden von Betrunkenen tätlich angegriffen.
Kinder und Hunde fügen sich an den im Sand und Gras versteckten Glasscherben teils erhebliche Verletzungen zu. Fahrradfahrer fahren sich die Reifen platt.

In der „Saison“ ist es praktisch unmöglich, betroffene Zonen zu genießen.
Jugendliche kommen mit Einkaufswagen voller Bierkästen und harten Alkoholika und sind ab spätestens 22:00 Uhr geradezu entfesselt. Keine Hemmschwellen, kein Respekt vor Mensche und Natur.
Polizei, geschweige das Ordnungsamt, zeigen sich selten. Man gewinnt den Eindruck, sie meiden diese Einsätze, da zu vorgerückter Stunde mit massiver Aggression zu rechnen ist.

Anwohnern, die sich über die Belästigung beschweren, wird geraten: „Machen Sie doch die Fenster zu!“
Denen, die sich über die Vermüllung beschweren, sagt man: „Wir haben nicht genug Personal.“

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Köln, 26.04.2013 (aktiv bis 25.07.2013)


Neuigkeiten

Vielen Dank an alle Unterstützer! Die Petition abgelaufen. 100 Unterzeichner, knapper gehts nicht an einem zweistelligen Ergebnis vorbei. 2013 war vergleichsweise ein auffällig müllfreies Jahr am Rheinufer in Rodenkirchen. Das lag wohl zum einen ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Ich habe 2010 ein Naturschutzgebiet betreut. Auch dort gab es jede Menge Grilltourismus. Die Leute schleppen massenhaft Kram an, aber selbst der Weg zum Mülleimer ist zu weit. Sie verlassen sich einfach darauf das jemand (in diesem Fall ich) Ihnen hinterher ...

CONTRA: Sicher, der Anblick ist schlimm und als Kölnerin ärgere ich mich auch darüber - im Rheinpark sieht es auch nicht besser aus. Diese Haltung, einfach seinen Müll liegen zu lassen ist einfach ätzend. Lassen die Leute ihren Müll zu Hause auch einfach im Wohnzimmer ...

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

Kurzlink