Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Ich habe 2010 ein Naturschutzgebiet betreut. Auch dort gab es jede Menge Grilltourismus. Die Leute schleppen massenhaft Kram an, aber selbst der Weg zum Mülleimer ist zu weit. Sie verlassen sich einfach darauf das jemand (in diesem Fall ich) Ihnen hinterher räumt. Mit Strafen haben sie nicht zu rechnen. Essensreste, Einweggrills und vollgeschissene Windeln sind nicht nur unästhetisch, sondern stellen auch ein Gesundheitliches Problem dar.
0 Gegenargumente Widersprechen

Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Bürger, wehrt euch auch selber!
Sicher, der Anblick ist schlimm und als Kölnerin ärgere ich mich auch darüber - im Rheinpark sieht es auch nicht besser aus. Diese Haltung, einfach seinen Müll liegen zu lassen ist einfach ätzend. Lassen die Leute ihren Müll zu Hause auch einfach im Wohnzimmer liegen und weg wird´s von der Putzfrau gemacht? Ganz bestimmt nicht. Aber das Geschrei nach den Behörden finde ich genauso schwierig: Wer macht denn den Dreck? Das sind die Bürger selber! Warum starten die Anwohner nicht selber Aktionen? Kaum jemand sagt etwas, wenn er sieht, dass jemand seinen Müll nicht wegräumt, warum nicht? Was sollen die Behörden denn noch alles machen? Wollen wir einen Obrigkeitsstaat oder sind wir nicht alle mündige Bürger und können selber den Mund aufmachen? Ich wäre dafür, dass der Müll mal zwei Wochen gar nicht weggeräunmt wird, dann kommen so schnell auch keine Leute, die sich freuen, dass sie wieder alles dreckig machen können.
0 Gegenargumente Widersprechen