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Bild zur Petition mit dem Thema: Standortangelegenheiten der Bundeswehr - Umbenennung der Kurt-Georg-Kiesinger Kaserne Standortangelegenheiten der Bundeswehr - Umbenennung der Kurt-Georg-Kiesinger Kaserne
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
    Sprache: Deutsch
  • In Bearbeitung
  • 24 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

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Standortangelegenheiten der Bundeswehr - Umbenennung der Kurt-Georg-Kiesinger Kaserne

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Der Bundestag möge beschließen, dass die Kurt-Georg-Kiesinger-Kaserne in Laupheim sofort umbenannt wird, weil der Namensgeber ab Februar 1933 bis 1945 in der Nazipartei NSDAP Mitglied war.

Begründung:

Kurt-Georg Kiesinger wurde im Februar 1933 Mitglied der Nazipartei NSDAP mit der Mitgliedsnummer 2633930. Er blieb bis zum Kriegsende 1945 Mitglied der NSDAP. Er hat sich erst nach dem Waffenstillstand von den Nazis distanziert. Offensichtlich musste er durch die Alliierten mit Konsequenzen rechnen.Als er im Jahr 1940 seinen Gestellungsbefehl (heute Einberufungsbescheid) erhielt, entschloss er sich, um dem Dienst in der Wehrmacht zu entgehen, eine Stellung im Reichsaußenministerium unter v. Ribbentrop anzunehmen. Unter anderem war er für die Verbindung zum Reichspropagandaministerium von Joseph Goebbels zuständig. Das zeigt eindeutig die Nähe zu den kriminellsten Nazis.Es ist politisch unverantwortlich einer Bundeswehrkaserne einen so nazivorbelasteten Namen zu geben. Abscheulicher und geschmackloser kann man politisch nicht handeln.Es ist noch zu berücksichtigen, dass jemand der sich vom Militärdienst als Soldat gedrückt hat und sich später den Kriegseinsatz der Weltkriegs Soldaten unterstützt hat, Namensgeber für eine Bundeswehrkaserne wird. Das widerspricht jeglichem demokratischen Gedankengut.Das Image der Bundeswehr wird dadurch erheblich beschädigt. Es bringt nichts wie aktuell nur Nazi relikte aus den Kasernen zu entfernen. Es muss eine durchgehende Strukturänderung in der Bundeswehr erfolgen. Ein altes Sprichwort sagt, der Fisch stinkt vom Kopf und die Namensgebung besonders der Kaserne in Laupheim ist ein Musterbeispiel von politischem Fehlverhalten.

11.08.2017 (aktiv bis 16.11.2017)


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