Der Bundestag möge beschließen, dass die Kurt-Georg-Kiesinger-Kaserne in Laupheim sofort umbenannt wird, weil der Namensgeber ab Februar 1933 bis 1945 in der Nazipartei NSDAP Mitglied war.

Begründung

Kurt-Georg Kiesinger wurde im Februar 1933 Mitglied der Nazipartei NSDAP mit der Mitgliedsnummer 2633930. Er blieb bis zum Kriegsende 1945 Mitglied der NSDAP. Er hat sich erst nach dem Waffenstillstand von den Nazis distanziert. Offensichtlich musste er durch die Alliierten mit Konsequenzen rechnen.Als er im Jahr 1940 seinen Gestellungsbefehl (heute Einberufungsbescheid) erhielt, entschloss er sich, um dem Dienst in der Wehrmacht zu entgehen, eine Stellung im Reichsaußenministerium unter v. Ribbentrop anzunehmen. Unter anderem war er für die Verbindung zum Reichspropagandaministerium von Joseph Goebbels zuständig. Das zeigt eindeutig die Nähe zu den kriminellsten Nazis.Es ist politisch unverantwortlich einer Bundeswehrkaserne einen so nazivorbelasteten Namen zu geben. Abscheulicher und geschmackloser kann man politisch nicht handeln.Es ist noch zu berücksichtigen, dass jemand der sich vom Militärdienst als Soldat gedrückt hat und sich später den Kriegseinsatz der Weltkriegs Soldaten unterstützt hat, Namensgeber für eine Bundeswehrkaserne wird. Das widerspricht jeglichem demokratischen Gedankengut.Das Image der Bundeswehr wird dadurch erheblich beschädigt. Es bringt nichts wie aktuell nur Nazi relikte aus den Kasernen zu entfernen. Es muss eine durchgehende Strukturänderung in der Bundeswehr erfolgen. Ein altes Sprichwort sagt, der Fisch stinkt vom Kopf und die Namensgebung besonders der Kaserne in Laupheim ist ein Musterbeispiel von politischem Fehlverhalten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.