Region: Hannover

Stoppt das KEK26+ – Rettet Hannovers Kleingärten!

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister Belit Onay, Der Rat der Landeshauptstadt Hannover

5.470 Unterschriften

100 %
4.226 von 3.400 für Quorum in Hannover Hannover

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  1. Gestartet 31.01.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Belit Onay, Der Rat der Landeshauptstadt Hannover

Ziel dieser Petition ist es die Ausführung des Kleingartenentwicklungskonzeptes 2026+ (KEK26+) zu stoppen. Diese Petition betrifft ausnahmslos alle Kleingärten und alle Gartenvereine im Stadtgebiet Hannover.

Begründung

Warum wir das KEK26+ stoppen wollen
Durch das KEK26+ verlieren rund 650 Pächter ihre Kleingärten, um Flächen für den Wohnungsbau bereitzustellen. Den Betroffenen werden Ersatzgärten in Aussicht gestellt. Wir legen dar, warum diese Argumentation nicht trägt und warum die bestehenden Kleingärten zwingend erhalten werden müssen.

1. Ersatzgärten sind kein gleichwertiger Ausgleich
Es kann nicht gewährleistet werden, dass Ersatzgärten in Größe, Lage und Qualität den bestehenden Gärten entsprechen. Diese wurden über Jahrzehnte aufgebaut: mit Brunnen, Teichen, Lauben, fruchtbarem Boden, Obstbäumen und Sträuchern. Das KEK26+ sieht teilweise sogar eine Halbierung der Gartengrößen vor. Damit bleibt allenfalls die Anzahl der Parzellen erhalten – nicht jedoch die Fläche oder der tatsächliche Wert.

2. Zerstörung eines gewachsenen Biotops
Die Kleingartenanlagen sind Lebensraum für Füchse, Igel, Marder, Fledermäuse, Amphibien, Reptilien sowie zahlreiche Vogel- und Insektenarten, darunter auch geschützte Arten. Diese Tiere lassen sich nicht umsiedeln. Eine Bebauung käme der Zerstörung eines funktionierenden Biotops und einem massiven Artensterben gleich.

3. Es gibt alternative Flächen für Wohnungsbau
Im Stadtgebiet Hannover existieren zahlreiche Brachflächen und ungenutzte Areale, etwa ehemalige Industrie- und Kasernengelände, Verwaltungsgebäude oder große innerstädtische Leerstände. Deren Potenziale sind längst nicht ausgeschöpft. Die Priorisierung von Kleingartenflächen ist nicht plausibel, zumal steigende Mieten vor allem durch Spekulation und Leerstand entstehen – nicht durch einen absoluten Mangel an Wohnraum.

4. Kleingärten sind unverzichtbar – für Mensch und Klima
Kleingärten verbessern das Stadtklima, dienen der Naherholung und sind sozialer Rückzugsort für Menschen aller Generationen. Viele Gärten werden seit Jahrzehnten innerhalb von Familien weitergegeben. Von älteren Pächtern zu verlangen, ihre Gärten aufzugeben und neu anzufangen, ist menschlich und gesellschaftlich nicht vertretbar. Für viele bedeutet der Garten ein Stück Heimat und Lebenssinn.

5. Ersatz ist keine Lösung
Biotope lassen sich nicht zerschneiden und ersetzen. Wildtiere, Bodenlebewesen, jahrzehntealte Obstbäume oder gewachsene Teiche sind nicht übertragbar. Die im KEK26+ vorgesehenen Ausgleichsflächen existieren nur auf dem Papier – in der Realität können sie den Verlust nicht kompensieren.

Unsere Forderung
Die bestehenden Kleingärten dürfen weder bebaut, verkleinert noch verlagert werden – weder in Zahl, Fläche noch Standort. Der Schutz von Kultur, Tradition und biologischer Vielfalt muss höher bewertet werden als kurzfristig verfügbarer Baugrund.
Wir fordern alle Ratsmitglieder der Stadt Hannover auf, gegen das KEK26+ zu stimmen und echte Alternativen auf bereits versiegelten oder brachliegenden Flächen zu prüfen. Jede Kleingärtnerin und jeder Kleingärtner ist ein Mensch mit Stimme – und diese Stimme wird sich erinnern.
Für uns gibt es in dieser Frage keine Kompromisse: Jeder einzelne Garten ist erhaltenswert.

Helfen Sie mit, ein Stück Heimat, Natur und gewachsene Tradition vor der Zerstörung zu bewahren.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Kleingärtnerverein Feierabend e.V., Hannover
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 31.01.2026
Sammlung endet: 30.07.2026
Region: Hannover
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Der Song zum Thema

    am 10.02.2026
    Liebe Unterstützende.
    Wir haben schon viele Reaktionen und Rückmeldungen erhalten, die uns positiv stimmen, dass wir etwas bewegen können.
    In Kürze mehr dazu.
    Besonders fasziniert hat und die Idee einer direkt Betroffenen, die Ihre Gedanken und Gefühle zu dem Thema in einem Song verarbeitet hat.

    Dieser Song bringt in Worte und Musik, was viele erleben, aber oft nicht aussprechen können – und unterstreicht, warum diese Petition so wichtig ist.

    Bitte teilt daher weiter und unterstützt unsere Petition.
  • Der Song zum Thema

    am 10.02.2026
    Liebe Unterstützende.
    Wir haben schon viele Reaktionen und Rückmeldungen erhalten, die uns positiv stimmen, dass wir etwas bewegen können. In Kürze mehr dazu.
    Besonders fasziniert hat und die Idee einer direkt Betroffenen, die Ihre Gedanken und Gefühle zu dem Thema in einem Song verarbeitet hat.
    Dieser Song bringt in Worte und Musik, was viele erleben, aber oft nicht aussprechen können – und unterstreicht, warum diese Petition so wichtig ist.

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Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Stadtverwaltung alle Alternativen prüft, bevor irreversible Entscheidungen getroffen werden. Durch die Nutzung anderer Flächen könnte sowohl der Bedarf an Wohnungen gedeckt als auch die wichtigen ökologischen Funktionen der Kleingärten bewahrt werden.

Das Bild der Biodiversität das hier gezeichnet wird ist Quatsch. Man sollte mal durch die Gärten spazieren und sich ansehen wie „naturnah“ diese Gärten wirklich sind.

Warum Menschen unterschreiben

Kleingärten müssen sein für Kinder, Eltern, Großeltern!

Weil der Erhalt der Kleingartenflächen sowohl aktiver Naturschutz ist als auch das Leben in Hannover lebenswerter und “grüner” macht!

Der Erhalt von Natur ist sehr wichtig. Es gibt genug Leerstände, die saniert werden könnten.

Weil ich direkt dort wohne und es dort sehr schön und ruhig ist. Viele Insekten und Natur.

Klarheit im Umgang miteinander.

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