Petition addressed to:
Bürgermeister Klaus Tegeder
- Sofortiger Rodungsstopp im gesamten Deurag‑Nerag‑Wald.
- Transparente Offenlegung aller geplanten Maßnahmen, Gutachten und Untersuchungsziele.
- Unabhängige ökologische Bewertung des Waldgebiets durch externe Fachstellen.
- Bürgerbeteiligung bei allen zukünftigen Entscheidungen über das Gelände.
- Prüfung von Alternativen, die den Wald erhalten und gleichzeitig die Altlastenproblematik berücksichtigen.
Reason
Im Deurag‑Nerag‑Wald in Misburg‑Anderten finden derzeit massive Rodungsarbeiten statt. Bereits jetzt wurden mehrere Fußballfelder Wald abgeholzt, um sogenannte „Tragfähigkeits- und Bodenuntersuchungen“ durchzuführen. Diese Maßnahmen zerstören ein wertvolles Biotop, das seit Jahrzehnten Lebensraum für zahlreiche Tierarten ist – darunter Rehe, Wildschweine, Füchse, Greifvögel, Spechte und viele weitere Arten.
Die Rodungen führen bereits jetzt zu einer akuten Verdrängung der Wildtiere. Eine komplette Wildschweinfamilie wurde an der Anderter Straße gesichtet – ein deutliches Zeichen dafür, dass der Lebensraum dieser Tiere zerstört wird. https://www.haz.de/lokales/hannover/wildschweine-streifen-durch-misburg-anderten-die-region-hannover-prueft-wie-es-weitergeht-WYSSRBXJVNB3VIVVQ7BLECMDYE.html
Obwohl die Stadt betont, dass es sich lediglich um „Testflächen“ handelt, ist klar:
Wer heute testweise rodet, schafft morgen Fakten.
Es darf nicht sein, dass ein ökologisch wertvolles Waldgebiet – eines der letzten Rückzugsräume im dicht besiedelten Osten Hannovers – für ein potenzielles Bauvorhaben geopfert wird, dessen Nutzen, Notwendigkeit und Umweltverträglichkeit nicht belegt sind.
Der Deurag‑Nerag‑Wald ist kein „beliebiges“ Gelände. Er ist ein gewachsenes Biotop, ein Rückzugsort für Tiere und ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Menschen in Misburg‑Anderten.
Einmal abgeholzt, ist dieser Wald für Generationen verloren.
Wir fordern die Stadt Hannover auf, Verantwortung zu übernehmen und dieses wertvolle Stück Natur zu schützen.
https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/15-1612-2025
Wir brauchen den Wald als Lunge Misburgs, wo viel Industrie angesiedelt und zu viel versiegelt ist.