Stoppt die Wiederinbetriebnahme des Fliegerhorstes Jever!

Petition richtet sich an
Bund (Bundesministerium der Verteidigung)

246 Unterschriften

21 %
1.200 für Sammelziel

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  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Bund (Bundesministerium der Verteidigung)

Unsere Forderung
Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene auf:
❗ Die Wiederinbetriebnahme des Fliegerhorstes Upjever auszuschließen.
❗ Die Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung zu schützen.
❗ Transparenz über alle Planungen herzustellen.
❗ Alternative Standorte zu prüfen, die nicht in Wohngebieten liegen.

Begründung

Die Wiederinbetriebnahme des Fliegerhorstes Upjever bedroht die Lebensqualität zahlreicher Menschen in Schortens und den umliegenden Ortsteilen. Besonders betroffen ist das neue Baugebiet Huntsteerter Weg, in dem die ersten Familien bereits eingezogen sind. Während der Probeflüge im Sommer 2025 wurde deutlich, wie extrem laut und belastend militärische Flugzeuge sind. Der Lärm war nicht nur störend, sondern hat bei vielen Anwohnerinnen und Anwohnern echte Sorgen um Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden ausgelöst.
Studien zeigen klar: Dauerhafter Fluglärm erhöht das Risiko für Schlafstörungen, Stress, Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen und Bluthochdruck. Eine solche Belastung darf den Menschen in Upjever, Schortens und den Gemeinden entlang der Einflugschneise nicht zugemutet werden.
Hinzu kommt die drohende Wertminderung von Immobilien und Grundstücken, Einschränkungen für Schulen und Kitas sowie erhebliche Störungen des täglichen Lebens. Es gibt bessere Lösungen: Militärische Flugplätze sollten dort betrieben werden, wo sie nicht direkt an Wohngebiete grenzen.
Diese Petition fordert die politisch Verantwortlichen auf, die Wiederinbetriebnahme des Fliegerhorstes Upjever auszuschließen und alternative Standorte zu prüfen, die die Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung schützen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Petra und Holger Willig, Schortens
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 25.01.2026
Sammlung endet: 24.07.2026
Region: Landkreis Friesland
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

Noch kein PRO Argument.

Mit der Aktivierung von Bundeswehrstandorten profitiert auch die Region. Beispiele: -Schaffung von Arbeitsplätzen, neben Soldaten werden auch zivile Angestellte gesucht in den Bereichen Instandhaltung und Verwaltung. -Kaufkraft nimmt zu, das stärkt Handwerk, Einzelhandel, Vereine und Gastronomie der Region. -Baumaßnahmen durch Aktivierung kommen den Bauunternehmen zu gute -Infrastrukturprojekte kommen auch der Region zu gute.

Warum Menschen unterschreiben

Käufer mit Baugrund dort, Projekt steht kurz vor Fundament und Hausanschlusslegung

Aus Umwelt-, Natur-, Lärmschutzgründen

Als direkte Anwohnerin, Luftlinie 600 m, bin ich besonders betroffen. Aufgrund meines Bauantrags bezüglich meiner stark Pflegebedürftigen Mutter, sollte hier ein Refugium der Ruhe entstehen, um den letzten Weg meiner Mutter so angenehm wie möglich zu machen. Mit der Anhebung neuer Steuersätze für die Grundabgabesteuer, die sich bei mir um 400 € im Jahr erhöht hat, ist der dort geltend gemachte Hebesatz nicht korrekt. Bei getätigten Kauf meines Hauses und dem Land 2017, wurde eine mögliche Reaktivierung des Flugplatzes offiziell von allen Seiten ausgeschlossen. Hätte es eine Möglichkeit gegeben, die auf die heutige Situation hinweist, hätte ich vom Kauf abgesehen. Mit der Reaktivierung des Flugplatzes, hat das Grundstück jetzt bereits finanzielle Einbußen zu verzeichnen. Selbst bei Umsetzung des Bauprojektes, 42 Quadratmeter Holzhaus, und anschließendem Verkauf des ganzen Objektes, werde ich riesige finanzielle Einbußen tätigen müssen. Als alleinstehende Mutter von vier Kindern, ist das Vorhaben meine Mutter hier bis zum Tode zu pflegen und das Haus als meine Lebensversicherung bzw als wirtschaftliche Möglichkeit meiner Kinder zu definieren, ad acta gelegt.
Die Botschaft an alle Jugendlichen und Kinder, deren Schulen die Einflugschneise kreuzt, empfinde ich zusätzlich als nicht angemessen.
Zudem befinden sich auf dem Gelände aktuell sechs bronzezeitliche Grabhügel, die als archäologisches Bodendenkmal gelten. Die argumentationslage, dass der Flughafen infrastrukturell besonders gelegen ist und aufgrund seiner Bausubstanz besonders ressourcenschonend und vorteilhaft ist, erscheint mir etwas an den Haaren herbeigezogen. Wir haben in Luftlinie 7 km den größten Militärflughafen Deutschlands, Wittmund. Die Aktivitäten am Flughafen ob Jever haben sich jetzt schon um ein mannigfaches erhöht. Es gibt noch keine Gesetzesgrundlage und keine entsprechenden Entscheidungsgremien, die dieses beschlossen haben. Ich halte das Vorgehen gegenüber der Bürgerschaft als hochgradig transparenzlos und anmaßend.

Anwohner

Lärm und energiepolitische Gründe

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