Verbot von Stachelhalsband & Co.Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass in § 3 TierSchG hinter Ziffer 13 folgender Passus eingefügt wird:(Es ist verboten,) "14. ein Hilfsmittel bei der Ausbildung und Erziehung von Heimtieren zu verwenden, das auch ohne aktive Handlungen eines Menschen, d. h. auch bedingt durch Verhalten und Aktivität des Tieres, bei diesem nicht nur unerhebliche Schmerzen oder Leiden hervorrufen kann.

Begründung

Mit dieser Petition des „Verbandes professioneller Hundetrainerinnen und Hundetrainer e. V.“ soll erreicht werden, dass die Unsicherheit bei dem Einsatz von Hilfsmittel, wie zum Beispiel „Stachelhalsband“, „unsichtbare Zäune“, "Anti-Bell-Halsband“ usw., die bei Heimtieren nicht nur unerhebliche Schmerzen oder Leiden bereiten können, generell nicht mehr genutzt werden dürfen. Unabhängig davon, ob eine Handlung durch eine Person erfolgt oder der Hund dieses allein durch sein Verhalten oder Aktivität verursacht. Damit wäre für den Vollzug, das Problem der Beweisbarkeit der aktiven Nutzung des Hilfsmittels, die für eine straf- oder ordnungsrechtlichen Verfolgung nach den §§ 17, 18 TierSchG zwingend erforderlich ist, beseitigt.Außerdem müsste es nicht bereits zu einem Schaden gekommen sein, sondern allein der Gebrauch würde die Verfolgbarkeit ermöglichen.Es würden aber auch die technischen Weiterentwicklungen berücksichtigt, die auch andere Hilfsmittel mit umfassen.

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