Der Deutsche Bundestag möge die Lebendfütterung mit Wirbeltieren bei Tieren, die zur Auswilderung bestimmt sind, erlauben.

Begründung

Konkretes Beispiel der aktuellen Situation:Eine Seehundaufzuchtstation, deren Tiere zur Auswilderung bestimmt sind, muß nach der aktuellen Gesetzeslage (Leitsatz: Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Leid zufügen) mit toten Fischen füttern. Um lebende Beute für die Seehunde zu simulieren, werden die toten Fische vom Personal mit zappelnden Bewegungen durch das Wasser geführt. Natürlich wird auch aus Gründen der besseren Lagerung des Futters mit toten Fischen gefüttert, allein das zeigt schon, daß eine Lebendfütterung nur eine Ausnahme darstellen würde. Quasi als Abschlußprüfung vor der Auswilderung wäre eine Lebendfütterung für die Seehunde wünschenswert.Weiterhin soll ein Leiden der Tiere, auch der Beutetiere, laut Tierschutzgesetz vermieden werden. Doch lernt ein Seehund das effiziente Töten seiner Beute, vermeidet er sowohl sein eigenes Leiden, im schlimmsten Fall bis zum Hungertot, und das unnötige Leiden seiner Beutetiere durch gezielte Tötung. Es sollen natürlich keine Schau-Tötungen oder sogar Showkämpfe stattfinden. Sondern nur eine Ausnahme für Tiere geben, die zur Auswilderung bestimmt sind, schließlich ist das Töten für Raubtiere ein ganz natürlicher Vorgang und gehört damit auch zu einer artgerechten Haltung und damit zum Tierschutz.Sicher läßt sich die Situation auch auf andere Auswilderungsprozesse übertragen. Ich denke, da z. B. an Greifvögel.

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