Region: Germany
Taxes

Trennung von Kirche und Staat auf allen Ebenen

Petition is directed to
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
174 Supporters 174 in Germany
0% from 50.000 for quorum
  1. Launched 10/02/2021
  2. Time remaining 5 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Die Zweckgemeinschaft von Kirche und Staat soll auf sinnvolle, gemeinschaftliche und soziale Projekte beschränkt werden.

Es soll ein finanzieller und gesetzlicher Rahmen geschaffen werden, der der aktuellen Zeit entspricht.

Reason

Mit der Zeit hat sich vieles verändert, nur die Kirche verbleibt in ihrem Status. Trete ich aus der Kirche aus, zahle ich zwar keine Kirchensteuer, dennoch erhält die Kirche weiterhin über meine gezahlten Steuern jährlich Geld von mir bzw. dem Staat. Sie hat Mitarbeiter, Geld und Besitztümer wie ein Unternehmen, die jährlichen Finanzspritzen durch den Staat sind nicht mehr zu rechtfertigen. Wir sind ein Land mit vielen Religionen geworden und ich möchte explizit und selbsttätig entscheiden, welcher ich mein Geld zukommen lassen möchte.

In diesem Zuge muss sich weiterhin die Kirche der staatlichen Rechtssprechung unterordnen. Vor dem Gesetz sollten alle gleich sein und der Staat hat dies auch gegenüber der Kirche anzuwenden.

Thank you for your support, Andreas Göhring-Hühn from Coburg
Question to the initiator

News

Not yet a PRO argument.

Vorsicht, diese Petition fordert, die Zweckgemeinschaft von Kirche und Staat zu erhalten, nur eben irgendwie modern zu regeln. Das ist das Gegenteil von Trennung! Was will die Petition wirklich?

Why people sign

  • Birgit Jansen Delmenhorst

    8 days ago

    Ich unterstütze diese Petition aus folgendem Grund: In Deutschland müssen alle Erwerbstätigen, die einer Kirche angehören, Steuern an diese entrichten. Dem kann man sich nur entziehen, indem man aus der Kirche austritt. (Die wenigsten Menschen haben sich für den Eintritt freiwillig entschieden.) Darüber hinaus werden aber die sogenannten Staatsleistungen an die Katholische Kirche und die Evangelischen Landeskirchen (außer Hamburg und Bremen) gezahlt, und zwar aus Steuergeldern. Diese tragen demnach auch Mitglieder anderer Religionsgemeinschaften und Konfessionslose mit! Aus diesen Geldern werden z. T. auch Gehälter sowie Dienstwohnungen und -wagen von Kardinälen und Erzbischöfen bezahlt. Hierzu gehören z. B. auch solche, die den Missbrauch an Kindern vertuschen! Seit 1949 haben die Kirchen ca. 19 Milliarden Euro Staatsleistungen von den Ländern erhalten. Eine Ablösung ist bisher nicht erfolgt und so zahlen die Länder weiterhin ca. 550 Millionen € jährlich an diese Kirchen. Für eine Ablösung werden Einmalzahlungen in Milliardenhöhe genannt. Die Internationale Liga für Menschenrechte u. a. fordern Bund und Länder auf, bei entsprechenden Gesetzgebungsverfahren zu berücksichtigen, dass die Länder bereits hinreichende Zahlungen in Milliardenhöhe getätigt haben und daher die altrechtlichen Staatsleistungen ohne weitere Entschädigungssumme einzustellen sind. Die Kirchen werden aufgefordert, auf die Zahlungen weiterer Staatsleistungen zu verzichten und der Ablösung keine Hürden in den Weg zu legen. Diese Forderungen halte ich für mehr als gerechtfertigt. Wahrscheinlich wird dies aber wieder nicht geschehen, da diese Kirchen, die schon über immense Vermögen von geschätzt mehreren Hundert Milliarden Euro verfügen, sie offensichtlich noch weiter mehren wollen - statt dem Gemeinwohl zu dienen! Ich bin vor 47 Jahren aus der Katholischen Kirche ausgetreten und möchte nicht, dass Steuergelder aus Rentenzahlungen dieser Kirche zugutekommen!

  • 9 days ago

    Ich glaube an die Trennung von Kirche und Staat, wie in Frankreich.

  • 9 days ago

    Der Glaube ist eine rein persönliche Angelegenheit und muss vom Staat grundsätzlich getrennt sein.

  • 9 days ago

    Die Kirchen mit ihren nicht mehr zeitgemäßen Moralvorstellungen haben zu viel Macht in Politik und Gesellschaft!

  • Berlin

    9 days ago

    Ein Staat, der Religionsfreiheit zulässt, sollte nicht einer speziellen Religionseinrichtung Privilegien zugestehen, die nicht begründbar sind. Die Privilegien kommen ja nicht mal allen religiösen Christen zugute, sondern nur denjenigen, die Mitglieder in einer evangelischen und in einer katholischen Kirche sind. Wenn diese Institutionen sich dann aber gleichzeitig z.B. dem Arbeitsrecht (und der Gründung von Betriebsräten) entziehen, auch da wo es um Jobs außerhalb des "Verkündungsdienstes" geht, ist das ein Unrecht und geht mit der Missachtung von Menschenrechten (Koalitionsrecht, Streikrecht) einher.

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