Der momentane Hauptuntersuchungszeitraum für Kraftfahrzeuge beträgt 2 Jahre, was auch Krafträder betrifft.

durchschnittlich jährliche Fahrleistung (Statistik 2015) - PKW = 14259 km, - Krafträder. = 2349 km, Damit liegt die Fahrleistung von Krafträdern weit abgeschlagen gegenüber PKW's.

Da Motorräder zumeist Freizeitfahrzeuge, dem Wetterbedingungen unterlegen, daher Saisonfahrzeuge sind, werden einzeln betrachtet häufig sogar weniger als die angegebene Durchschnittsfahrleistung gefahren. Weiterhin wird die Prokopffahrleistung durch den Trend eines Zweitmotorrades nochmals halbiert, so daß Jahresfahrleistungen von unter 1000km pro Fahrzeug pro Jahr zustande kommen.

Statistisch 4698km in 2 Jahren, das entspricht im Drittelmix fahrend.. 130km\h Autobahn 100km/h Landstrasse 050km/h Ortschaft = gerundet 90km/h Durchschnittsfahrleistung = gerundet 52 Fahr- /Betriebsstunden ....mit anderen Worten ...einer Wochentour mit täglich 7-8Std Fahrt

Niemand würde eine HU nach einer Woche Dauerfahrleistung verlangen !!....

... paradoxerweise mit Zwischenstillstandzeiten aufaddiert auf 24 Monate, wo das Bike nur steht u. technisch nichts passiert.... schon, was einfach regularischer Irrsinn u. völlig unnötige Belastung für Kfz-Halter ist, da der Grund zur Prüfung, die zu prüfende Sicherheit durch Verschleiß mittels Laufleistung, nicht gegeben ist.

Da die HU eine Verschleiß- u. Sicherheitsprüfung sein soll, macht diese bei PKW aller 2 Jahre mit rund 30.000km (3/4 Erdumfahrung) Sinn, bei einem Kraftrad mit 4698km Sinn ??

Selbst die Hersteller passen aufgrund zunehmender technischer konstruktiver Zuverlässigkeit seit Jahren die Inspektionszyklen von ursprünglich 3000km-Intervallen auf 5000....6000....8000, zuletzt auf 10.000 u. 12.000km-Intervalle an, sprich im Mittel eine Verdopplung des Wartungszyklenzeitraumes.

Daher wäre eine vernünftigere Alternative eine HU für Krafträder alle 4Jahre(Wenigfahrer) oder 15-20.000km (Vielfahrer) anstrebenswert, was mit der o.g. herstellerseitigen Zyklenverdopplung gleichziehen würde.

Überlegenswert wäre die Gleichsetzung der Fahrzeugprüfung durch Fahrzeuginspektion in der Fachwerkstatt innerhalb dieses Rahmens. Wer also eine Inspektion innerhalb des Zeit- oder Kilometerrahmens vorweisen kann und im fahrzeugspezifischen Rahmen bleibt, sprich keine werksfremden Teile oder Änderungen am Fahrzeug vorgenommen hat, sollte nicht extra nochmals zur HU müssen, da die technische Untersuchung u. Kontrolle aller relevanten technischen Komponenten(Fahrwerk, Motor, Abgas) am Fahrzeug bereits in der Werkstatt erfolgte. Warum dann noch HU ??

Unterscheidenswert wäre evtl. auch die Kraftradklasse, da große Motorräder(jedes 4. Motorrad über 1000ccm-Hubraum) langlebigere technische Komponenten/Motoren besitzen, dessen Lebenslaufleistung mit 100.000km u. mehr keine Seltenheit sind, gegenüber kleinen Mopeds, bei denen dies nicht gegeben ist. Langstreckentests mit 50.000km ergeben bei großen Bikes kaum nennenswerten Verschleiß, sprich weit unterhalb der Verschleißgrenze.

Es ist Zeit für intelligente Lösungen u. Änderungen auf den Stand der Zeit, da Fahrzeugtechnik stetig an Zuverlässigkeit voranschreitet, die Nutzung von Krafträdern bezugnehmend zur Jahresfahrleistung von vor 20 Jahren jedoch rund 1000km pro Jahr u. Fahrzeug rückläufig ist.

Fakten, die sich hinsichtlich Sicherheit der Krafträder .... p o s i t i v .... addieren !! Macht hinsichtlich dieser Fakten eine HU im jetzigem Regulierungsrahmen Sinn ??

Jeder Euro der anderweitig ausgegeben werden kann, bedeutet bei 100.000enden Bikern x 40-60€ ersparten HU-Kosten zusätzliche Kauftkraft in Millionenhöhe für andere Produkte.... somit Förderung des Wirtschaftsstandortes Deutschland, denn die Wirtschaft besteht nicht nur aus technischen Prüfunternehmen.... und zuletzt natürlich im Sinne zufriedeneren Menschen aufgrund geringerer Belastung u. Wahrnehmung einer logisch, auf die aktuelle Zeit angepasste, regulierte Gesellschaftsumgebung.

Entscheidet selbst....insofern Ihr das genauso seht ----> unterzeichnet. ... und natürlich weiterempfehlen u. verbreiten. ...

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Begründung

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ralph Munkelt aus Weissenfels
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Wenn man so zuschaut was der technische Prüfer so prüft, einmal um Motorrad, ein bremserchen, Reifenprofil, Blinker, Licht, dann sind das die Dinge, die jeder eigenverantwortlich selbst macht, um nicht im nächsten Graben zu landen. Reifenprofile haben Kontrollmindeststreifen in den Profilrinnen, so dass da auch eine Selbstkontrolle optisch da ist, sprich Wechsel wenn diese erreicht werden. Einzigstes Argument wäre Abgaskontrolle u. selbst die kontrolliert sich aus dem Motorverhalten, wenn da was nicht stimmt. Was zum Teufel soll denn ständig an den Karren sein ? Idiotie alle 2 Jahre.

Contra

HU nach Großwetterlage??? Auf gar keinen Fall!!! Es gibt ohnehin schon viel zu viele Manipulationsmöglichkeiten bei und während der HU. Diese Gesetze gehören verschärft, und nicht gelockert (und zwar nicht nur für Zweiräder...)!