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Bild zur Petition mit dem Thema: Umsatzsteuer - Höherer Umsatzsteuersatz für Luxusgüter Umsatzsteuer - Höherer Umsatzsteuersatz für Luxusgüter
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 534 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Umsatzsteuer - Höherer Umsatzsteuersatz für Luxusgüter

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen einen erhöhten Umsatzsteuersatz für Luxusgüter einzuführen

Begründung:

Sehr geehrte Damen und Herren, in Deutschland sind wir spitze, wenn es darum geht, den Mittelstand und die Leistungsträger und mittleren Einkommen zu besteuern. Dort werden einem Single mit Steuerklasse I bei einem Einkommen von 60.000 bis 70.000 Euro heute schon weit mehr als die Hälfte des Gehaltes abgenommen. Denn man muss ja bedenken, dass die Arbeitnehmer nicht für das auf dem Lohnzettel angedruckte sozialversicherungspflichtige Bruttogehalt Leistung erbringen müssen sondern für das sozialversicherungspflichtige Brutto plus den Arbeitgeberanteil. Leider ist auf vielen Lohnabrechnungen immer noch nicht der Arbeitgeberanteil angedruckt. Den müssen die Leute nämlich erwirtschaften, sonst ist ihr Job irgendwann unwirtschaftlich für das Unternehmen. Und wenn man mal das Netto auf dieses Brutto (inkl. AGA) bezieht bekommen hierzulande schon ziemlich viele Menschen 50 bis 60 % und teilweise mehr Steuern abgezogen. Aus meiner Sicht sollten Luxusgüter, wie z.B. SUVs, Autos für 100.000 Euro aufwärts, Caviar, Mahagoni-Holz usw. höher besteuert werden. Während eine hohe EInkommensteuer Leistungsträger und Unternehmer aus dem Land verdrängt oder stark standortschädlich ist, werden hohe Umsatzsteuern weit weniger problematisch angesehen. Wenn Menschen ein hohes Vermögen haben (immerhin soll es in Deutschland eine Million ?-Vermögensmillionäre gebene) dann sind diese häufig bereit auch höhere Preise für extreme Luxuswaren zu zahlen. Jemandem der 50 Millionen Euro hat kann man m.E. durchaus abverlangen, dass für ein Auto mit Nettopreis 110.000 ? auch mal 10 bis 15 % Luxussteuer anfallen zusätzlich zu den 19 % Umsatzsteuer. Oder man macht einen dritten Umsatzsteuersatz für Luxusgüter. Das wäre mal eine zehnmal sinnvollere Möglichkeit als immer nur bei den kleinen Arbeitern und dem Mittelstand die Steuerprogression zu verschäfen und Steuern hochzusetzen. Wir haben eine ohnehin immer stärker zunehmende Konzentration von Vermögen. Dies sollte der Bundesregierung aus ihren eigenen Statistiken bekannt sein. Es ist ohnehin ein gewisser Handlungsbedarf da. Ich gönne jedem Unternehmer, Millionär oder Selständigen mit einem großen Vermögen sein Geld. Die Leute gehen oft auch ein hohes Risiko ein wenn sie Unternehmen gründen und damit später gutes Geld verdienen. Es sei ihnen gegönnt. Allerdings bin ich der Meinung, dass es in unserer Zeit heute zu weit ins Extreme ausschweift. Der Mittelstand wird immer kleiner, während die Leute am Existenzminimum immer mehr werden. Es gibt hunderttausende, die haben einen Vollzeitjob und Ausbildung und bekommen gerade mal ein Gehatl auf Hartz IV-Niveau. Auf der anderen Seite haben wir Menschen, die sich wirklich das 23. Auto bestellen oder das 54. Mietshaus kaufen. Eine Luxussteuer gibt es in vielen Ländern Europas (z.B. Dänemark oder Finnland). Das dies funktioniert beweist das Ausland.

16.05.2012 (aktiv bis 03.07.2012)


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PRO: Das ist eine grossartige Idee.Jedoch ist dann auch unsere Politik bzw.unsere Politiker von der Luxussteuer betroffen(hoffe ich)und dass die dass nicht sonderlich toll finden trotz hohem Einkommen ist klar.

CONTRA: Bund, Länder und Kommunen sollten lernen, SPARSAM zu sein. Keine Hunderte Milliarden für überflüssige bundes- und landeseigene Banken ausgeben, deren Beamte aus Langeweile Casino spielen und Milliarden EUR verzocken. Vereinfachung des Steuerrechts und ...

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