Petition an die Generalversammlung der Vereinten Nationen,
zu Händen von UN-Generalsekretär António Guterres

Der UN-Menschenrechtsausschuss (MRA, CCPR) will die Freigabe von Abtreibungen bis zur Geburt erzwingen und ignoriert alle Menschenrechte ungeborener Kinder.

Dabei besagt Artikel 1 AEMR: "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren". Wir werden auch mit Beinen und Armen geboren, und genauso sind unsere Würde und Rechte schon vor der Geburt da.
Sklaverei und Leibeigenschaft sind verboten, daher darf man auch ungeborene Kinder nicht wie das Privateigentum ihrer Mütter behandeln.

UN-Gremien haben sich immer wieder für die Legalisierung von Abtreibungen eingesetzt. Seither blockierte jedoch eine Mehrheit der UN Generalversammlung regelmäßig solche Forderungen in allen Resolutionen.

Als Bürger von Nationen aus aller Welt fordern wir hochachtungsvoll die Generalversammlung der Vereinten Nationen auf, ihre Autorität gegenüber allen UN Organen geltend zu machen und eine Resolution zu beschließen,

  • die bestätigt, dass Menschenwürde und Menschenrechte jedem Mitglied der menschlichen Familie zustehen, seit dem Beginn der physischen Existenz bei seiner Zeugung,

  • die allen UN Organen verbietet, Abtreibung zu fordern, zu unterstützen oder zu empfehlen, da Abtreibung die Menschenrechte von Kindern vor ihrer Geburt verletzt [4,5],

  • die bestätigt, dass niemand autorisiert sein kann, unabhängig und unanfechtbar von den Organen eines Staates Verpflichtungen dieses Staates oder der dort lebenden Personen zu erklären oder aufzuheben, da dies die staatliche Souveränität verletzt [7,17],

  • die allen UN Organen verbietet, Verpflichtungen von souveränen Staaten zu behaupten, die nicht Teil der ratifizierten Verträge sind [7,17],

  • die einen UN Sonderberichterstatter oder unabhängigen Experten gegen Gewalt und Diskriminierung vor der Geburt einsetzt,

  • die den UN-Generalsekretär beauftragt, jedes Mitglied des Menschenrechtsausschusses zu rügen, welches nicht die Unterstützung von Abtreibung in GC No 36 [1] zurückgewiesen hat, aufgrund der Verletzung von Artikel 5 ICCPR [6], sowie in Zukunft disziplinarische Maßnahmen gegen jedes Mitglied von UN Organen zu verhängen, das gegen obige Verbote verstößt, bis hin zur sofortigen Entlassung.

Falls die UN Generalversammlung keine Resolution beschliesst
die unsere Forderungen beinhaltet, werden wir eskalieren
und jeden Vertragsstaat des ICCPR auffordern, durch seine eigene, souveräne Entscheidung seine Erklärungen zur Zuständigkeit des MRA zurückzuziehen,
a) zwischenstaatliche Kommunikation [9] zu empfangen und zu prüfen und
b) Beschwerden von Personen [8,10] zu empfangen und zu prüfen.

Der UN-Menschenrechtsausschuss (MRA) hat eigentlich die Aufgabe, die Einhaltung des Zivilpakts (ICCPR) zu überwachen, und in 'General Comments' die Menschenrechte zu erläutern. Ein 'General Comment' ist zwar nicht rechtsverbindlich, doch er wird als Referenztext und Druckmittel gegenüber Staaten verwendet. Derzeit verfassen seine 18 unabhängigen Mitglieder einen neuen Kommentar zum Recht auf Leben (General Comment No 36 [1]). Darin steht in Paragraph 9:

‚Vertragsstaaten müssen sicheren Zugang zu Abtreibung gewährleisten (..) in Situationen in denen das Austragen einer Schwangerschaft der Frau erhebliche Schmerzen oder Leiden verursachen würde‘ [optionale und verschleiernde Satzteile gekürzt]

Die Existenz des Kindes oder seiner Menschenrechte wird nicht mit einem Wort erwähnt. Stattdessen erfindet der MRA hiermit eine neuartige Verpflichtung von Staaten, Abtreibungen ohne jede Einschränkungen zu gewährleisten, denn niemand kann garantieren, dass eine Geburt ohne erhebliche Schmerzen verläuft.
Entgegen des Wortlauts der Menschenrechte, trotz der Überzeugung praktisch aller UN Staaten, die es für notwendig erachten Abtreibung zu beschränken [2], und trotz umfangreichen Entgegenhaltungen [3], weigert sich der MRA hartnäckig, diese Forderung zu ändern.

Das ist inakzeptabel. Wir wollen eine grundlegende Veränderung.


Begründung

Wie in ‚Sieben Ansprüche der kleinsten Menschen‘ (www.goo.gl/CpKr8c) dargestellt müssen Menschenrechte von Kindern auch vor ihrer Geburt geachtet werden.
Mit seinem ‘General Comment’ [1] versagte der MRA in der Verteidigung dieser Menschenrechte. Der MRA

  • ignoriert den klaren Anspruch von Artikel 6 ICCPR:
    Jedes menschliche Wesen hat ein innewohnendes Recht auf Leben‘ [wörtliche Übersetzung des englischen Originaltexts],
  • ignoriert wissenschaftliche Fakten wie den DNA Code, welche die Menschlichkeit und Einzigartigkeit jedes Kindes seit seiner Zeugung beweisen,
  • ignoriert das grundlegende Verständnis der Menschenwürde als eine Größe, die weder wachsen noch schrumpfen kann, unabhängig von der Körpergröße, Gestalt, Gesundheit oder Fähigkeiten,
  • ignoriert das grundlegende Verständnis des gleichen Wertes jedes Menschen,
  • fordert tödliche Diskriminierung der am meisten schutzbedürftigen Kinder,
  • ignoriert alle Gewalt und Folter an Kindern vor ihrer Geburt [18,5], um Sicherheit für die Täter zu suchen,
  • ignoriert alle Schäden an Frauen durch Abtreibungen, selbst wenn diese völlig professionell ausgeführt wurden,
  • ignoriert die gewöhnliche Bedeutung der Menschenrechte (ICCPR) [4,5,11,12] wie es den Regeln zur Auslegung internationaler Verträge entspricht [13], und die nur bei unklaren Aussagen auf ihre historischen Verhandlungen verweisen [14,15],
  • interpretiert Menschenrechte als ob diese ‚lebende Dokumente‘ [16] seien, mit einer veränderbaren Bedeutung,
  • ersetzt explizite Menschenrechte durch die vage Meinung einer finanzstarken und einflussreichen Minderheit,
  • erfindet und behauptet neue Verpflichtungen von Staaten ohne Mandat oder Bestätigung von diesen [17],
  • ignoriert die Überzeugung fast aller UN Staaten [2] die Abtreibung zumindest teilweise verbieten,
  • ignoriert sämtliche Gegenargumente aller 20 Akademiker die rechtliche Bedenken aufzeigten [3], und
  • ignoriert alle Gegenargumente der NGO Beiträge (66 von 81 NGOs) [3].

Das ist inakzeptabel und unangemessen für ein UN Organ. Wir brauchen UN Organe, die die Menschenrechte aller Mitglieder der menschlichen Familie erkennen und verteidigen.

Wir können keine sozialen Probleme lösen, indem wir Menschen töten.
Schwangere Frauen brauchen etwas Besseres als Abtreibung.
Wir brauchen Lösungen für das Leben.


Referenzen

[1] General Comment No 36 zu Art. 6 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte (ICCPR) - Par. 9, Advanced Unedited Version: www.ohchr.org/Documents/HRBodies/MRA/GCArticle6/GCArticle6_EN.pdf
[2] Nur 4 Länder weltweit verzichten auf jede gesetzliche Beschränkung von Abtreibung: China, Kanada, Nordkorea und Vietnam.
Quelle: Angelina Baglini, JD, International Abortion Norms, 2014, Charlotte Lozier Institute, page 7; Abortion Law Index of UNFPA www.un.org/esa/population/publications/abortion
[3] Dieter Egert, 'Survey on Submissions General Comment on Article 6 ICCPR 2017', www.goo.gl/VREuU2
[4] Art. 6 (1), Art. 6 (5), Art. 2 (1), Art. 24 (1), Art. 26, Art. 7, Art. 8 ICCPR, Präambel der Erklärung der Rechte des Kindes.
[5] Beitrag 'Interessenvertretung ungeborener Menschen' zu GC No 36, 2017, Seiten 6-12, www.goo.gl/zXJws2
[6] Artikel 5 ICCPR: ‚(1) Keine Bestimmung dieses Paktes darf dahin ausgelegt werden, dass sie (..) auf die Abschaffung der in diesem Pakt anerkannten Rechte (..) hinzielt. (2) Die in einem Vertragsstaat (..) anerkannten (..) Menschenrechte dürfen nicht unter dem Vorwand beschränkt (..) werden, dass dieser Pakt derartige Rechte nicht (..) anerkenne.‘ (abgekürzt); Artikel 4 (2) ICCPR
[7] Artikel 1 (1) ICCPR
[8] Beitrag 'The United States Congress' zu GC No 36, 2017, www.goo.gl/zXJws2
[9] Artikel 41 (2), ICCPR
[10] Artikel 12 (1), Erstes Fakultativprotokoll zum ICCPR
[11] Beitrag 'Poland' zu GC No 36, 2017, www.goo.gl/zXJws2
[12] Beitrag 'Ordo Iuris Institute' zu GC No 36, 2017, www.goo.gl/zXJws2
[13] Artikel 31, Artikel 32 ‘Wiener Konvention über das Recht der Verträge’
[14] Beitrag 'ADF International' zu GC No 36, 2017, www.goo.gl/zXJws2
[15] Beitrag 'Familiy & Life', Irland, zu GC No 36, 2017, auf Seite 4, Hinweise zur vorbereitenden Arbeit, www.goo.gl/zXJws2
[16] Bei der öffentlichen Sitzung des MRA am 27-10-2017, sagte Mr. De Frouville: "Der Vertrag muss als ein lebendiges Dokument im Lichte der heutigen Umstände interpretiert werden”. Keines der anderen Mitglieder des MRA wies diese Ansicht zurück.
[17] Beitrag 'WOOMB International' zu GC No 36, 2017, Par. I-II, www.goo.gl/zXJws2
[18] siehe Zusammenfassungen und Studien unter www.doctorsonfetalpain.com

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Interessenvertretung ungeborener Menschen aus Waiblingen
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  • Als **Hintergrund-Informationen** ist zu empfehlen:
    www.Zukunft-CH.ch/Kultur-des-Todes-im-Namen-der-Menschenrechte

    Eigentlich sollte die UN Menschenrechtskommission nur einen Kommentar zur Erklärung des Rechts auf Leben verfassen, wie es in Artikel 6 des UN-Zivilpaktes ICCPR erklärt wurde. Doch mit ihrem aktuellen Textentwurf löste sie weltweit Empörung aus. Denn aus dem Recht auf Leben leitete sie eine neue Verpflichtung aller Staaten der UN ab, Zugang zu sicheren Abtreibungen zu gewährleisten, womit primär die Legalisierung gemeint ist. Ohne den Ausdruck zu benutzen, erfindet die Kommission damit ein neues 'Menschenrecht auf Abtreibung'.

    Wie bei der UN üblich, gab es dazu eine öffentliche Anhörung, wobei Staaten und NGOs weltweit ihre Beiträge einreichen konnten. Der Textentwurf des 'General Comment No 36, Right to Life' beinhaltet außer Abtreibung (in Paragraph 9) auch viele andere Themen, die gut kommentiert wurden (insgesamt 71 Paragraphen).
    Zum Stichtag Anfang Oktober gab es dann 132 Beiträge, darunter 17 von einigen Staaten der UN und 81 von NGOs weltweit. Die weit überwiegende Zahl von Beiträgen protestierte scharf gegen den geplanten Text zur Abtreibungs-Legalisierung, mit ausführlichen menschenrechtlichen Begründungen.
    Der Beitrag des US-Kongresses warf der UN-Menschenrechtskommission unmissverständlich vor, dass sie hier ihre Kompetenzen überschreite. Die Kommission sei weder befugt, neue Menschenrechte einzuführen, noch deren Einhaltung von Staaten einzufordern. Mit einer Neuinterpretation des Menschenrechts auf Leben werde die Vertragsgrundlage verändert, die ursprünglich zur Ratifizierung der Menschenrechtsdeklaration ICCPR geführt habe. Die Vertragspartner seien nicht länger an den Vertrag gebunden, und die Menschenrechtserklärung verliere ihre grundlegende Bedeutung.

    Im April 2018 gab es wieder eine Sitzung des Menschenrechtsausschusses, der diese Fassung des Paragraphen 9 verabschiedete:

    *'9. Although States parties may adopt measures designed to regulate terminations of pregnancy, such measures must not result in violation of the right to life of a pregnant woman or her other rights under the Covenant, including the prohibition against cruel, inhuman and degrading treatment or punishment. Thus, any legal restrictions on the ability of women to seek abortion must not, inter alia, jeopardize their lives or subject them to physical or mental pain or suffering which violates article 7. **States parties must provide safe access to abortion* to protect the life and health of pregnant women, and **in situations in which carrying a pregnancy to term would cause the woman substantial pain or suffering**, most notably where the pregnancy is the result of rape or incest or when the foetus suffers from fatal impairment. States parties may not regulate pregnancy or abortion in a manner that runs contrary to their duty to ensure that women do not have to undertake unsafe abortions. States parties should not introduce new barriers and should remove barriers that deny effective access of women and girls to safe and legal abortions (footnote on conscientious objection). States parties should effectively protect the lives of women and girls against the mental and physical health risks associated with unsafe abortions. In particular, they should ensure access for women and men, and in particular boys and girls, to quality and evidence-based information and education about sexual and reproductive health, and to a wide range of affordable contraceptive methods, and prevent the stigmatization of women and girls seeking abortions. States parties should also ensure the availability of and effective access to quality prenatal and post-abortion health care for women and girls in all circumstances on a confidential basis.'*

    Alle Beiträge können von der UN-OHCHR-Seite heruntergeladen werden unter www.ohchr.org/EN/HRBodies/CCPR/Pages/GC36-Article6Righttolife.aspx oder www.goo.gl/zXJws2
    Eine tabellarische Auswertung der darin vertretenen Positionen ist hier zu finden:
    Dieter Egert, 'Survey on Submissions General Comment on Article 6 ICCPR 2017', www.goo.gl/VREuU2
    Als Zusammenstellung der Argumente und Menschenrechte ungeborener Kinder empfehle ich die ‚Sieben Ansprüche der kleinsten Menschen‘ ( www.goo.gl/CpKr8c ).

Pro

Jeder Mensch ist gleich wertvoll, von Anfang an. Jeder Mensch ist seit seiner Zeugung ein einmaliges, lebendiges und menschliches Wesen. Eindeutig beweisbar anhand der DNA. Es gibt keine Unter-Menschen, unwertes Menschenleben oder 'werdende Menschen'. Entweder Mensch oder nicht.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterscheiben

  • am 30.06.2018

    Ich will, daß alle Kinder leben dürfen. Es dürfen keine ungeborenen Kinder getötet werden.

  • am 27.06.2018

    Gerechtigkeit den betroffenen Kindern und Familien gegenüber, Aufklärung, Verhinderung von Leid - auch und nicht zuletzt bei der Mutter. Gott ehren. Den Plan der Freimaurer, die Bevölkerung zu dezimieren stoppen.

  • am 19.06.2018

    Weil ich nicht mitschuldig sein will am Leiden und Sterben der ungeborenen Kinder. Wir alle tragen Verantwortung, alle die für Abtreibung sind, sind mitschuldig am Leiden und Sterben der ungeborenen Kinder.

  • Regine Schwarzhoff Recklinghausen

    am 13.06.2018

    Kinder sind die Zukunft und kostbar. Sie sind vollwertige Menschen von Anfang an.

  • am 13.06.2018

    Recht auf Ungeborenes Leben ist für mich ein absolutes Grundrecht

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