Unsere Kinder. Unsere Eltern. Unsere Zukunft. – Familien entlasten statt belasten.

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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  2. Sammlung noch > 3 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

FORDERUNG
Wir fordern die Bundesregierung auf:

  • Ehegattensplitting erhalten – für alle Ehen, bestehende und zukünftige.
  • Familienversicherung erhalten – wer Kinder erzieht oder Angehörige pflegt, darf nicht dafür zahlen müssen.
  • Keine Mehrwertsteuererhöhung – ein Versprechen ist ein Versprechen.
  • Sprit runter, nicht rauf – eine der höchsten Kraftstoffsteuern in der EU trifft Familien, Pendler und den Mittelstand am härtesten.
  • Erziehung und Pflege als Leistung anerkennen – wer sich um Kinder oder Eltern kümmert, arbeitet. Punkt.

Begründung

Die Bundesregierung plant ein Reformpaket, das Millionen Familien und arbeitende Menschen in Deutschland direkt trifft. Wer Kinder erzieht, Angehörige pflegt, jeden Morgen zur Arbeit fährt und seit Jahren in dieses System einzahlt, soll jetzt noch stärker belastet werden. Irgendwann ist das Maß voll.

Was konkret geplant ist:

  • Ehegattensplitting soll durch ein „Realsplitting" ersetzt werden – eine Alleinverdiener-Familie verliert bis zu 10.000 Euro Steuervorteil im Jahr. 91 Prozent des Splittingeffekts entfallen auf Paare mit Kindern. Insgesamt: 25 Milliarden Euro Mehrbelastung – die größte Steuererhöhung für Familien seit Bestehen der Bundesrepublik.
  • Beitragsfreie Familienversicherung für Ehepartner soll gestrichen werden – drei Millionen Betroffene, überwiegend Mütter und pflegende Angehörige. Stattdessen: 225 Euro Zwangsbeitrag im Monat, 2.700 Euro im Jahr. 57 Prozent der Deutschen lehnen das ab. Trotzdem wird weitergemacht.
  • Kraftstoffbesteuerung ist bereits eine der höchsten in der EU – vier Steuerarten gleichzeitig, rund die Hälfte des Tankstellenpreises geht an den Staat.
  • Mehrwertsteuererhöhung auf 21 oder 22 Prozent wird intern diskutiert – obwohl genau das im Wahlkampf kategorisch ausgeschlossen wurde.

Was die Politik dabei ignoriert:

  • Deutschlands Geburtenrate liegt bei 1,35 Kindern pro Frau – bei deutschen Frauen bei 1,23, dem niedrigsten Wert seit 1996. Die Menschen wollen Kinder (im Schnitt 1,76 pro Frau), können es sich aber zunehmend nicht leisten. Der Abstand zwischen Wunsch und Wirklichkeit hat sich seit 2021 verdoppelt.
  • Über 100.000 Pflegekräfte fehlen schon heute. Bis 2049 könnten es laut Statistischem Bundesamt bis zu 690.000 werden. 86 Prozent der 5,7 Millionen Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt – von genau den Menschen, denen man jetzt die Familienversicherung streichen will.

Warum die Gegenargumente nicht standhalten:

  • „Das Splitting hält Frauen in Teilzeit." – Falsch. Was Frauen in Teilzeit hält, sind fehlende Kitaplätze. Das räumt sogar das IW selbst ein.
  • „Das Modell ist veraltet." – Artikel 6 des Grundgesetzes schützt Ehe und Familie. Der Kanzler selbst hat das Splitting vor Wochen verteidigt.
  • „Auch kinderlose Paare profitieren." – Stimmt. Zu 9 Prozent. Die anderen 91 Prozent gehen an Familien mit Kindern.
  • „Die Familienversicherung ist ein Fehlanreiz." – Eine Mutter mit Kleinkind ist kein Fehlanreiz. Ein Sohn, der seine Eltern zu Hause pflegt, nutzt kein Schlupfloch.

Für wen diese Petition ist:
Für alle, die jeden Tag aufstehen und weitermachen. Für Eltern, Großeltern, Pendler, Handwerker, Pflegende, Selbstständige – für jeden, der dieses Land am Laufen hält und sich fragt, wann die Politik endlich nach der Realität regiert statt nach Modellrechnungen. Familien sind nicht das Problem. Familien sind die Lösung!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Victoria von Rechberg

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 03.04.2026
Sammlung endet: 02.10.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Steuern

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Neuigkeiten

Warum Menschen unterschreiben

Meine Frau ist Psychisch belastet,unter anderem durch schwere Mobbing in der Schule .Sie ertragt kein Kollektiv,und ist nicht belastbar.Trotzdem eine wunderbare Hausfrau und Mutter.Es ist ihr nicht zumutbar beschäftigun anzunehmen,sie macht sich wegen aktuellen politischen Entwicklung grosse Sorgen ,was ihre Depression verstärkt.Trotzdem ist sie weder erwerbsgemindert noch schwerbehindert,was sie zu ,,Freiwild,, macht.

Als Mutter, die sich zu Hause um die Erziehung der Kinder kümmert, macht mir die politische Entwicklung große Sorgen. Ab dem Schuleintritt droht Familien künftig ein finanzieller Einschnitt von 200 bis 300 Euro, weil die Betreuungsarbeit zu Hause staatlich entwertet werden soll. Dabei verlangt das Gesetz (SchulG RLP) gerade ab der Grundschule über den ‚gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsauftrag‘ eine massive Mitwirkung der Eltern! Wir sollen am Nachmittag Schulprobleme auffangen, Kinder managen und den Haushalt wuppen. Wenn uns dafür noch das Geld gekürzt wird, führt das zu einer untragbaren Dreifachbelastung. Aus purem Zeit- und Geldmangel bleibt dann die gesunde Ernährung auf der Strecke und es gibt nur noch die schnelle Fertigküche – was am Ende zu mehr Übergewicht und noch höheren Kosten für die Gesellschaft führt. Wer Erziehung von uns fordert, darf Müttern nicht das Geld entziehen!
Btw. Eine Krankheit sitze ich einfach Zuhause aus, dafür benötige ich kein Arztbesuch, denn ich benötige keinen gelben Schein, daher eigentlich finanzielle Entlastung derk
Kassen …

Was ist mit Kindern über 6 Jahre, wenn kein Hortplatz. Ehen dann mit erhöhter GKV bestrafen?

Wir sind eine Familie mit zwei Kindern (beide mit einem Migrationshintergrund erster Generation, nicht hier geboren, jedoch mit Studium und dem Ziel etwas zu erreichen). Derzeit verdient nur ein Elternteil. Meine Eherau bereitet ihren beruflichen Wiedereinstieg vor. Familien wie uns würde der aktuelle Vorschlag finanziell erheblich schlechter stellen, und das zu einer Zeit in der wir andere große 'Baustellen' haben und die finanzielle Belastung fast monatlich erheblich schlechter wird. Wir bilden uns stetig fort und schauen, wie wir einen höheren Mehrwert im Lande beitragen können. Das sollte jedoch das Ziel jedes Einzelnen sein. Wir als Gemeinschaft müssen kreativen werden, statt immer an das Thema Steuern zu wollen!
Der kritische Punkt wird in der Debatte verschwiegen: Im Durchschnitt mögen Familien mit Kindern profitieren, doch hinter diesem Durchschnitt steht eine klar benachteiligte Gruppe: Alleinverdiener-Familien MIT Kindern und ungleichen Einkommen. Der Verlust durch die Deckelung des Splittings übersteigt die höheren Leistungen deutlich. Für uns bedeutet der Vorschlag damit nicht Entlastung, sondern eine erhebliche Steuererhöhung.
Das Ehegattensplitting ist kein „Steuergeschenk", sondern Ausdruck der Ehe als Verantwortungs- und Wirtschaftsgemeinschaft. Das Bundesverfassungsgericht hat es mehrfach bestätigt; es schützt die Autonomie von Paaren, Erwerbs- und Sorgearbeit selbst aufzuteilen (Art. 6 GG). Eine Reform, die Familien mit Kindern netto stärker belastet, verfehlt! diesen Schutzgedanken.
Auch die ökonomische Begründung mehr Arbeitsanreize für Zweitverdienende trägt nicht. Es entsteht jedoch ein Arbeitszwang und ausgerechnet an den falschen Gruppen. Tatsächlich bricht die Nachfrage nach genau den Einstiegs- und Wiedereinstiegsstellen (KI, Automatisierung und Verlagerung ins Ausland reduzieren qualifizierte Büro- und IT-Tätigkeiten massiv) sind seit 2023 stark eingebrochen (ich verfolge diesen Trend aus erster Hand). Ein steuerlicher Anreiz trifft so auf eine verschlossene Tür, es entsteht nochmals finanzieller Druck.
Wer Familien wirklich fördern will, hat bessere Instrumente: Kinder- und Grundfreibeträge deutlich anheben, Familien mit Kindern gezielter entlasten und wenn nötig die Steuerklassen III/V reformieren. Unabhängig des Einkommens der Einkommensungleichheit.
Wir bitten: ALLE Familien entlasten statt belasten. Wir brauchen mehr MUT zum Kind und mehr Mut größere Reformen anzupacken. Steuern als Mittel zeugt eher von Hilflosigkeit!

Sterzel

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