Wir fordern die Bundesregierung und die Abgeordneten des deutschen Bundestages nachdrücklich auf:

· sich dafür einzusetzen , dass die Verwendung von Uran-Waffen sofort eingestellt wird

· Herstellung, Beschaffung, Lagerung, Besitz, Finanzierung, Verkauf, Verbreitung und Transport von Uranwaffen auf deutschem Gebiet zu verbieten

· auf die auf deutschem Hoheitsgebiet stationierten NATO-Truppen einzuwirken und im Rahmen der NATO darauf zu drängen, Einsatz, Lagerung und Transport von Uranwaffen zu unterlassen

· sich insbesondere im Rahmen der Vereinten Nationen für eine weltweite Ächtung von Uranwaffen einzusetzen

· die Säuberung kontaminierter Gebiete und die Opfer des Einsatzes von Uranwaffen zu unterstützen

Ausführliche Informationen zu den gesundheitlichen Folgen von Uranmunition unter: www.ippnw.de/frieden/uranmunition.html www.uran-munition.de/artikel.html

Indoklás:

Seit 1991 wurde Uranmunition unter anderem im Irak, Kosovo, in Serbien, Bosnien und Afghanistan großflächig eingesetzt. Als Folge dieser Einsätze leiden vor allem die Zivilbevölkerungen, aber auch internationale Entwicklungshelfer/innen und Soldat/innen auf unabsehbar lange Zeit. Uranmunition kann schwere Gesundheitsschädigungen, wie Nierenversagen, Lungenkrebs und Leukämie sowie schwere Fehlbildungen bei Neugeborenen verursachen.

Uran wird wegen seiner hohen Dichte zur Verbesserung der Durchschlagskraft von panzer- und bunkerbrechenden Waffen verwendet. Beim Aufprall dieser Munition auf ein Ziel entsteht unter hohen Temperaturen ein sehr feines Uranoxidaerosol in Nanopartikelgröße, das sich in der Umwelt verteilt und in den menschlichen Organismus gelangen kann.

Uranmunition bedroht aufgrund der Giftigkeit des Urans als Schwermetall und mit seiner Radioaktivität noch lange nach Ende der Kampfhandlungen Mensch und Umwelt.

Ausführliche Informationen zu den gesundheitlichen Folgen von Uranmunition unter: www.ippnw.de/frieden/uranmunition.html www.uran-munition.de/artikel.html

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, ICBUW Deutschland (Koalition zur Ächtung von Uranwaffen) -ból,-ből,-ról,-ről Berlin
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  • 7.600 Unterschriften für die Ächtung von Uranwaffen hat eine Delegation der deutschen Sektion der Internationalen Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ICBUW Deutschland) heute im Bundestag dem Petitionsausschuss überreicht Xanthe Hall (IPPNW), Birgit Malzahn (Bundesausschuss Friedensratschlag), Prof. Manfred Mohr (IALANA), Ana von Keitz und Brigitte Runge (Arbeitskreis Uranmunition Berlin) trafen sich unter der Reichstagsküppel auf der Fraktionsebene mit Kersten Steinke, Vorsitzende des Petitionsausschusses, um die Unterschriften zu übergeben. Auch zwei Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger, MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Inge Höger, MdB (Die Linke) waren als Petentinnen anwesend. Vor der Übergabe fand eine Mahnwache auf der Reichtagswiese statt.
    Fotos der Übergabe und mehr Informationen zum Petitionsverfahren sind hier: www.uranmunition.org/petition-braucht-langen-atem/

    Für ICBUW Deutschland
    Xanthe Hall

  • Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Anti-Uranwaffen-Petition!

    Herzlichen Dank für die Mitwirkung an dieser Aktion, die in der Übergabe der Unterschriftenlisten an den Petitionsausschuss des Bundestages gipfelt. Online und handschriftlich haben ca. 7000 Menschen die Petition mit ihrer Unterschrift unterstützt. Angesichts der aktuellen Situation bitten wir dringend um nochmalige Verbreitung, um im letzten Moment noch Unterschriften zu bekommen. Im Kampf gegen die IS ist der Einsatz von A-10 Kampffliegern von der US-Regierung vorgesehen. A-10 Kampfflugzeuge sind mit Uranwaffen ausgestattet und es ist sehr wahrscheinlich, dass sie als Panzer und Bunker brechende Waffen zur Anwendung kommen. Wie wichtig öffentlicher Druck in Sachen Uranmunition ist, beweist das skandalöse Stimmverhalten Deutschlands im 1. Ausschuss der UN-Generalversammlung: Im Unterschied zum bisherigen Stimmverhalten hat sich die deutsche Regierung diesmal bei der Uranwaffen-Resolution der Stimme enthalten. Wir müssen alles daran setzen, das Stimmverhalten bei der Abstimmung im UN-Plenum in ca. 4 Woche zu ändern. Hierzu wurde eine Twitter-Aktion gestartet, die über unsere Website www.uranmunition.org aufgerufen werden kann.
    Außerdem gibt es die Möglichkeit zum Abgabetermin der Petition am 12. November 2014 von 11:00 Uhr bis maximal 12:30 Uhr an der Mahnwache vor dem Haupteingang Reichstagswiese teilzunehmen.

    Mit herzlichen Grüßen
    Das Team ICBUW-Deutschland.
    Birgit, Xanthe, Manfred, Maximilian

  • Petition verlängert bis 4.11.2014!

    Sie erhalten diese Mail, weil Sie die Petition "Uranmunition ächten" unterschrieben haben.

    Liebe Petenten und Petetinnen,

    die ICBUW Deutschland (Kampagne zur Ächtung von Uranwaffen) bedankt sich als Initiator der Petition „Uranmunition ächten“ für Ihre Unterstützung. Wir möchten Sie auf diesem Weg darüber informieren, dass die Petition bis zum 04.11.2014 verlängert wurde. Die Übergabe an Bundestag und Bundesregierung wird am 06.11.2014, dem UN-Tag gegen die Umweltzerstörung durch Krieg, stattfinden.

    Wir freuen uns sehr, dass bereits über 2.500 Menschen online unterschrieben haben, um die Ächtung dieser menschenverachtenden Waffe voranzutreiben. Dennoch liegt noch ein langer Weg bis zu unserem Ziel vor uns. Bitte helfen Sie uns weiterhin dieses Ziel zu erreichen und verbreiten Sie die Petition per E-Mail, Facebook oder Twitter. Es besteht natürlich ebenfalls die Möglichkeit Unterschriftenbögen auszudrucken und handschriftliche Unterschriften zu sammeln. Jede Unterschrift zählt!

    Hier finden Sie weiteres Material und aktuelle Informationen zur ICBUW Deutschland:

    · Kampagnenhöhepunkt im Rahmen des Uranium Film Festivals am 03. / 04. Oktober 2014 in Berlin: www.uraniumfilmfestival.org/de/
    · Newsletter mit regelmäßigen Informationen zum Thema Uranmunition und zur Ächtungskampagne bestellen: bit.ly/icbuw_newsletter
    · www.uran-munition.de – aktuelle Infos zur ICBUW Deutschland (bald im neuen Design)
    · www.icbuw.org – Website der ICBUW International

    Vielen Dank!

    Das Team ICBUW Deutschland
    Birgit, Xanthe , Manfred , Maximillian
    info@uranmunition.de

Pro

Die gesundheitlichen Schädigungen durch Uranmunition für Zivilbevölkerung, Soldaten und Umwelt sind so gravierend, dass sie international geächtet werden muss. Im Blut gelöstes Depleted Uranium (DU) wird in wenigen Tagen über die Nieren ausgeschieden, aber im Skelett eingelagerte Uranpartikel liegen dort jahrelang und bestrahlen die umliegenden Zellen mit Alpha-Teilchen. Das verursacht Knochentumore und Leukämie. Eingeatmete Uranpartikel werden in der Lunge abgekapselt oder in regionale Lymphknoten transportiert, wo sie dauerhaft verbleiben und Krebs erzeugen können.

Kontra

Gegen gehärtete Ziele (z.B. gepanzerte Fahrzeuge) gibt es kaum Alternativen bei der Munitionswahl.