Im Februar 2014, einen Tag vor dem Geburtstag seines verstorbenen Sohnes, nach dem die Stiftung benannt ist, wurde Jürgen Schulz von dem neukonstituierten Stiftungsrat abgewählt und durch zwei aus dem Stiftungsrat hervorgegangene Stiftungsvorstände "ersetzt". Wenige Stunden nach der Abwahl erhielt Jürgen Schulz Hausverbot von den neuen Vorständen Bärbel Mangels-Keil und Götz Lebuhn. Laut Berliner Zeitung vom wurde das Hausverbot erteilt um einer Aktenentnahme durch Herrn Schulz vorzugreifen. Dieses Vorgehen ist ehrverletzend und rufschädigend für einen Mann, der sich täglich über drei Jahrzehnte für sterbenskranke Kinder und deren Familien einsetzte, sowie diskreditierend für die gesamte Arbeit der Björn Schulz STIFTUNG und ihrer ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter. Wir fordern einen würdevollen Umgang mit Herrn Schulz als Mitbegründer der Hospizbewegung in Deutschland und die Fortsetzung seines Lebenswerkes mit den von ihm maßgeblich initiierten Projekten in der Begleitung von Familien

  • Wir fordern die Rücknahme des Hausverbotes für Jürgen Schulz, die Wiederherstellung seiner Ehre sowie eine öffentliche Entschuldigung des neuen Vorstandes der Björn Schulz STIFTUNG.
  • Wir erwarten, dass Herr Schulz wieder ordentliches Mitglied im Vorstand wird.
  • Wir erwarten eine Überprüfung der Rechtmäßigkeit des Wahlverfahrens sowie eine Überprüfung der Vorgehensweise wie der neue Geschäftsführer bestimmt wurde.

Begründung

Barbara und Jürgen Schulz haben 1982 ihren Sohn Björn verloren. Der Junge starb wenige Wochen vor seinem achten Geburtstag an Leukämie. Im Mai 1983 gründeten sie gemeinsam mit anderen betroffenen Eltern den KINDERHILFE – Hilfe für leukämie- und tumorkranke Kinder e.V. Berlin, aus dem die Björn Schulz STIFTUNG 1996 hervorging. In den vergangenen 18 Jahren entstand durch das herausragende Engagement von Jürgen Schulz, der bis Februar 2014 Vorstand der Stiftung war, eine sehr angesehene und wirkungsvolle Stiftung, die sich um Familien mit einem schwerkranken und lebensverkürzt erkrankten Kind umfassend engagiert. Jürgen Schulz und seine Mitarbeiter bauten unter anderem das Kinderhospiz SONNENHOF, das Kindertageshospiz SONNENTAG in Frankfurt (Oder), das Nachsorgehaus IRMENGARD-HOF in Bayern, Kontakt- und Beratungsstellen in mehreren Bundesländern, den ersten ambulanten Kinderhospizdienst in Deutschland FAMILIENBEGLEITER, Einzelfallhilfen, eine sozialmedizinische Nachsorge und die spezialisierte ambulante Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche auf. Schulz erhielt 2004 unter anderem das Bundesverdienstkreuz am Bande und 2009 den BAMBI für Engagement. Ist ein Abschied an der Zeit, so gibt es Wege, die Anerkennung und Wertschätzung von Menschen wie Familie Schulz zu bewahren und allen Beteiligten zu ermöglichen, einen guten Start auf einem neuen Weg zu gehen. Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, dass das Lebenswerk des Gründers der Björn Schulz STIFTUNG bestand hat und auch weiterhin Familien mit einem lebensbedrohlich erkranktem Kind Hilfe und Unterstützung finden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition,
    wir haben unser Ziel fast erreicht und freuen uns sehr über den beeindruckenden Zuspruch und die vielen Mut machenden Worte. Auf diesem Wege bedanken wir uns bei Ihnen von ganzem Herzen für Ihren so wertvollen Einsatz.
    Wir haben heute beschlossen, die Petition zu stoppen. Uns wurde bekannt, dass Mitarbeiter/Innen der Björn Schulz STIFTUNG unter Druck gesetzt werden. Jeder solle sich gut überlegen, ob er diese Petition unterschreibt und dass dies auf jeden Fall Konsequenzen hätte, wurde ihnen "in Gesprächen" von den neuen Vorstandsmitgliedern unter anderem deutlich gesagt.
    Die jahrelange hervorragende Arbeit der Björn Schulz STIFTUNG zugunsten von Familien mit einem unheilbar kranken Kind liegt uns allen sehr am Herzen und wir wollen auf keinen Fall, dass die engagierten Mitarbeiter/Innen der Stiftung aufgrund ihrer mutigen Haltung in Schwierigkeiten geraten. Herr Schulz ist von den zahlreichen Unterschriften tief beeindruckt und berührt. Auch die vielen Kommentare haben ihn bestärkt, für sein Lebenswerk zu kämpfen, und Ihre Sätze zeigen, dass es sehr viele Menschen gibt, die das große Unrecht, das geschehen ist, nicht gut heißen. Auch dem neuen Vorstand der Stiftung dürfte Ihr Einsatz gezeigt haben, dass es nicht hinnehmbar ist, wenn man versucht, das Lebenswerk von sehr sozial engagierten und kompetenten Menschen zu zerstören.
    Barbara und Jürgen Schulz führen ihre überaus engagierte Arbeit zurzeit über den nach dem viel zu frühen Tod ihres Sohnes Björn gegründeten Verein „KINDERHILFE – Hilfe für leukämie- und tumorkranke Kinder e.V. Berlin-Brandenburg“ fort. Wer die Arbeit des Ehepaares Schulz und seiner Mitstreiter weiterhin unterstützen möchte, kann dies hier tun. Der Verein hilft seit mehr als 30 Jahren Familien mit einem schwerkranken Kind und ist Träger des DZI-Spendensiegels:
    Empfänger: KINDERHILFE e.V.
    Berliner Sparkasse
    IBAN: DE 49 1005 0000 0780 0048 84
    BIC: BELADEBEXXX

    Gerd Stöcklein

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition,

    wir haben bis heute 1325 Unterschriften gesammelt und es gibt auf Unterschriftsbögen ca weitere 40 Unterschriften. Das ist eine tolle Zahl und ich möchte mich recht herzlich bei allen Unterzeichnern bedanken. Um Erfolgreich zu sein und Herrn Schulz gut unterstützen zu können, wäre es aber schön wenn wir das gesteckte Ziel 2000 Unterschriften auch erreichen. Bitte mobilisiert Eure Freunde, Bekannten und Verwandten und teilt die Petition auf Facebook bei Twitter oder anderen sozialen Netzwerken. Zum aktuellen Stand in der Stiftung kann ich leider nicht viel sagen aber Herr Schulz gibt nicht auf. Die Petition läuft noch bis 26.05.14 und da ist keine Zeit zu verlieren.
    Danke und Grüße von Gerd Stöcklein

Pro

Die Petition zeigt vor allem, dass sich Herr Schulz durch jahrzehntelanges, unermüdliches Engagement für sein Lebenswerk die Achtung und Anerkennung aller Menschen, die mit ihm zu tun hatten, erarbeitet hat. Als Herz und Gesicht der Stiftung hätte es auch nach einer Abwahl sicher noch viele Möglichkeiten gegeben, seine Erfahrungen, Kontakte und sein Herzblut für die Sache zu nutzen. Er wurde jedoch unmenschlich und verächtlich wie ein Verbrecher "abgewickelt" (Hausverbot!). Hat sich der neue Vorstand mal überlegt, wie er da noch Vertrauen in die Weiterführung des Lebenswerks vermitteln will?

Contra

Ich bin Familienbegleiter in der Björn Schulz Stiftung und habe gerade die Kommantare gelesen. Dass die Eheleute Schulz unseren vollsten Respekt für ihre Lebensleistung verdienen, steht ausser Frage ebenso wie die Tatsache, dass die Übergabe von Herrn Schulz auf den neuen Vorstand nicht gut gelaufen ist. Richtig ist weiter, dass es Herrn Schulz ermöglicht werden sollte - in welcher Form auch immer - weiterhin in und für die Stiftung tätig zu sein. In einigen Kommentaren liest man aber auch die Aufforderung, die Stiftung nicht mehr zu unterstützen.