Verbot von Böllern und lautem Feuerwerk (Kat. F2) im Landkreis Osterholz

Petition richtet sich an
Landrat Bernd Lütjen

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1.300 für Sammelziel

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Petition richtet sich an: Landrat Bernd Lütjen

Diese Petition richtet sich an den Landrat des Landkreises Osterholz und die dazugehörigen Gemeinden.
Die Petition dokumentiert den Bürgerwillen der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Osterholz und soll zeigen, dass es breite gesellschaftliche Unterstützung für eine verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Feuerwerksregelung gibt.
Diese Petition soll die Handlungsmöglichkeiten von Gemeinden vor Ort stärken und politisch unterstützen.

Unsere Forderungen

Wir fordern für die Gemeinden im Landkreis Osterholz:

  1. Verbot von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 (Böller sowie lautes, knallendes und luftgestütztes Feuerwerk) im jeweiligen Gemeindegebiet. (Erlaubt wird ausschließlich Kleinstfeuerwerk (KAT. F1), wie Feuerwerksscherzartikel und -spielwaren, Tischfeuerwerk, Knallerbsen und Wunderkerzen).
  2. Eine zeitliche Begrenzung von Feuerwerk an Silvester: Zulässig ist nur ein Zeitraum am 31.12. von 18:00 Uhr bis 01:00 Uhr (01.01.), in dem ausschließlich böllerfreie, knallfreie und bodengebundene Feuerwerksformen (KAT. F1) erlaubt sind, sofern keine Gefährdung für Menschen, Tiere oder Umwelt besteht.
  3. Feuerwerksfreie Zonen in der Nähe von Schutzgebieten, Landwirtschaftlichen Betrieben, Wald- und Feldrändern
  4. Eine Prüfung und Förderung gemeindlich organisierter, lärmfreier sowie tier- und umweltfreundlichen Alternativen (z. B. Licht- oder Lasershows).

Ergänzend bitten wir den Landrat des Landkreises Osterholz,
1. die Gemeinden fachlich und rechtlich zu unterstützen, indem vorhandene Möglichkeiten nach Sprengstoff- und Ordnungsrecht verständlich aufbereitet und zugänglich gemacht werden,
2. sich dafür einzusetzen, dass Gemeinden vorhandene Spielräume – z. B. für Verbotszonen, zeitliche Einschränkungen oder Einschränkungen lauter Knallkörper – rechtssicher und selbstbewusst nutzen können,
3. politisch auf Landes- und Bundesebene (z. B. über kommunale Spitzenverbände) darauf hinzuwirken, dass:
• kommunale Handlungsmöglichkeiten gestärkt werden,
• Lärm-, Tier- und Umweltschutz im Sprengstoffrecht stärker berücksichtigt werden,
• und das Sprengstoffgesetz entsprechend weiterentwickelt wird,
4. die Prüfung und Förderung lärm- und umweltfreundlicher Alternativen zum privaten Feuerwerk anzuregen.

Mitmachen

Wer sich in seiner eigenen Gemeinde engagieren möchte oder eine lokale Bürgerinitiative starten will, findet hier weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten:
👉 https://docs.google.com/document/d/11vak3pADdXCcdBcPoBLdygi9SJAxFcx_g7JVAlRm96A/edit?usp=sharing

Begründung

Tierschutz

Lautes Feuerwerk verursacht bei Haus- und Wildtieren erheblichen Stress, Panik und Todesangst.
Jedes Jahr kommt es zu:
• Verletzungen und Todesfällen
• entlaufenen Haustieren
• Erschöpfung und Desorientierung von Wildtieren, insbesondere Vögeln
• Trennung von Mutter- und Jungtieren (z.B. Rehen)
• Störung der Winterruhe von Wildtieren (z.B. Igeln, Fledermäusen)

Gerade im ländlich geprägten Landkreis Osterholz trägt der Schutz von Tieren eine besondere Verantwortung.

Quellen:
https://niedersachsen.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/feiertage/23711.html

Schutz von lärm- und traumasensiblen Menschen

Plötzliche Knallgeräusche sind für viele Menschen eine erhebliche Belastung, unter anderem für:
• Kinder
• ältere Menschen
• Menschen mit Hochsensibilität
• Menschen mit psychischen Belastungen

• traumatisierte Menschen, z. B. Geflüchtete aus Kriegs- und Krisengebieten

Ein öffentlicher Raum sollte auch an besonderen Tagen inklusiv und sicher sein.
Eine zeitliche Begrenzung sorgt für Planbarkeit, Rücksichtnahme und Akzeptanz.

Quellen:
https://www.dbjr.de/artikel/laerm-gefahr-und-muell-zeit-fuer-ein-ende-private-boeller-und-feuerwerke

Umwelt- und Gesundheitsbelastung

Feuerwerk setzt in sehr kurzer Zeit große Mengen an:
• Feinstaub
• Schadstoffen
• Plastik
• Schwermetallen
frei.
Zusätzlich entstehen große Mengen Müll, der in Straßen, Gärten, Feldern, Gewässern und Naturräumen zurückbleibt.

Quellen:
https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/feinstaub/feinstaub-durch-silvesterfeuerwerk#silvesterfeuerwerk-einfluss-auf-mensch-und-umwelt

Sicherheit und Entlastung der Einsatzkräfte

Jährlich kommt es zu:
• Bränden
• Explosions- und anderen Sachschäden an Fahrzeugen und Gebäuden
• Verletzungen, Verbrennungen
• Verkehrsunfällen (z.B. durch aufgeschrecktes Wild)

Ein Verbot von Böllern und lautem Feuerwerk reduziert Risiken und entlastet Feuerwehr, Rettungsdienste und medizinisches Personal.

Quellen:
https://niedersachsen.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/feiertage/23711.html

Ethische Verantwortung

Ein Großteil von Feuerwerkskörpern wird unter problematischen Arbeitsbedingungen hergestellt.
Berichte über fehlenden Arbeitsschutz und Kinderarbeit werfen ethische Fragen auf, die eine verantwortungsbewusste Gesellschaft ernst nehmen sollte.

Quellen:
https://www.oekotest.de/freizeit-technik/Verletzungen-Klima-Tierleid-Was-alles-fuer-ein-Boellerverbot-spricht_16001_1.html

Unser Anliegen

Wir wünschen uns einen Jahreswechsel,
• der gemeinschaftlich und friedvoll gefeiert werden kann,
• ohne Angst, Panik, Verletzungen für Mensch und Tier,
• ohne Umweltbelastung,
• mit modernen, kreativen und rücksichtsvollen Alternativen für Menschen, Tiere und Umwelt.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.01.2026
Sammlung endet: 17.07.2026
Region: Landkreis Osterholz
Kategorie: Tierschutz

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Neuigkeiten

Ein Verbot von F2-Feuerwerk im Landkreis Osterholz ist sachlich geboten: Es schützt Haus- und Wildtiere vor Panik und entlastet Krankenhäuser sowie die Freiwillige Feuerwehr von vermeidbaren Einsätzen. Zudem sinken Brandrisiken in naturreinen Regionen und die Feinstaubbelastung nimmt ab. Statt privater Knallerei könnten zentrale Licht- oder Lasershows das Gemeinschaftsgefühl stärken, ohne Mensch, Umwelt oder zitternde Haustiere wie unsere Katzen zu belasten.

Man sollte lieber gegen diese wenigen Idioten vorgehen, die sich nicht so verhalten, wie wir es aus der Vergangenheit kannten, anstatt etwas zu verbieten.

Warum Menschen unterschreiben

Weil mir die Tiere am Herzen liegen

Es muß endlich ein Zeichen gesetzt werden

Daniela Quint

Zum Schutz von Tieren und Gebäuden

Keine Böller, wegen Krach. Wildtiere und Tiere können sich nicht wehren. Umweltverychmutzung und umweltbelastung

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