Sicherheit

Verhindert den Bau eines Atommülllagers im Ländereck NRW, Hessen & Niedersachsen

Petition richtet sich an
Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung, Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
6.234 Unterstützende 6.207 in Deutschland
12% von 50.000 für Quorum
  1. Gestartet 07.03.2020
  2. Sammlung noch 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Der Bau eines Atommülllagers im Länderdreieck Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen soll verhindert werden!

Diese Petition richtet sich gegen den Bau einer oberirdischen Stahlbetonhalle auf dem Gelände des früheren Atomkraftwerks Würgassen südlich von Höxter, welches als zentrales als zentrales Lager für radioaktive Abfälle aus ganz Deutschland dienen soll.

Begründung

Primär steht die Gesundheit jedes einzelnen Bürgers im Fokus. Schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus den Zwischenlagern in ganz Deutschland sollen nach Würgassen gebracht werden. Nachgewiesenermaßen bedeutet jegliche Strahlenbelastung eine gesundheitliche Gefahr und insbesondere ein erhöhtes Krebsrisiko.

Ferner wird durch die Transporte die sagenhafte Natur des Weserberglands beschädigt, welche derzeit für Touristen, wie beispielsweise Fahrradfahrer, ein gern besuchtes Reiseziel darstellt. Ein ausschlaggebender Grund für die Umweltschädigung wären die Transporte. Bedingt durch das erhöhte Verkehrsaufkommen entstehen erhöhte CO2-Werte sowie erhebliche Straßenschädigungen; zumal Würgassen unzureichende infrastrukturelle Voraussetzungen aufweist. Dies ist vor allem durch die äußerst schlechte Bahn- und Autobahnanbindung begründet.

Das alles hätte zur Folge, dass die kleinen Orte in der Umgebung noch größere Verkehrsprobleme und Lärmbelästigungen hätten, da kaum Umgehungsstraßen existieren. Dies bereitet derzeit schon den Bürgern Probleme.

Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Grund wäre das wirtschaftliche bzw. finanzielle Einbußen durch immens abfallende Immobilienpreise.

Der Bau eines Atommülllagers führt insbesondere dazu, dass eine weitere Abwanderung junger Familien stattfindet.

Die betroffenen Bürger hatten weder ein Mitsprache-, noch ein Mitbestimmungsrecht und das obwohl wir in einem demokratischen Staat leben. Dieses Vorhaben wurde über die Köpfe hinweg entschieden. Es wurde nicht offen und transparent kommuniziert; ferner erfuhren es die Bürger über die Medien.

Es muss eine gemeinsame Lösung für den radioaktiven Abfall gefunden werden, aber dieser Entschluss ist nicht der Richtige.

Endlich wurde der Betrieb des Atomkraftwerks eingestellt und nun soll radioaktiver Müll aus samt Deutschland dahin transportiert werden!

Welchen Sinn und Zweck hätte das Atommülllager in Würgassen? Es würde auch nur als ein Sammellager dienen, da ein Endlager in Salzgittern errichtet werden soll.

Wieso die vermehrt unnötigen und sicherlich auch gefährlichen Transporte von einem zum anderen Ort?

Weshalb Millionen an Steuergeldern für den Bau einer oberirdischen Stahlbetonhalle ausgeben?

Wieso wird dieses Geld nicht in die bereits bestehenden Zwischenlager gesteckt?

Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die betroffenen Bürger. Gemeinsam kann der Bau eines Atommülllagers im Länderdreieck Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen verhindert werden und unsere Umwelt sowie Gesundheit geschützt werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Claudia Prorok aus Monheim am Rhein
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Neuigkeiten

Es werden täglich (schätzungsweise) 10 Güterzüge und 20 Lkws mit radioaktivem Atommüll durch die Gegend fahren. Gefährliche Zwischenfälle können hierbei überhaupt nicht ausgeschlossen werden. Warum wird diese Gefährdung nicht eingedämmt indem man einfach ein Zwischenlager direkt in Salzgitter, wo schließlich auch das Endlager entstehen soll, gebaut? Kennen die Menschen, die sich Würgassen ausgesucht haben, auch die Anbindung und die feldwegartigen Straßen?

Am Standort Würgassen ist bereits seit 2007 ein Lager in Betrieb in dem in Rede stehende Materialien zwischengelagert werden, von diesem Lager geht keine Strahlenbelastung aus. Die Argumentation der Verkehrsbelastung ist ebenso unsinnig, die Andienung des geplanten Lagers erfolgt über die Schiene.

Warum Menschen unterschreiben

  • Leonie Sprock Lauenförde

    vor 10 Std.

    Meine Familie und ich leben in der direkten Nähe.

  • vor 13 Std.

    Es war eine grüne Wiese versprochen und nun so etwas! Unglaublich!

  • Erhard Bai Lauenförde

    vor 1 Tag

    Damit nicht so ein scheiß Lager hier gebaut wird und ich möchte in dieser schönen Gegend noch alt und werden und meinen Garten genießen können.

  • vor 1 Tag

    Weil wir unsere Erde auch in Zukunft für unsere Kinder und Enkel erhalten möchte 'n . Auch weil wir gerne dort wieder unseren Urlaub verbringen möchten, doch nicht gerne mit einem Atomendlager.

  • vor 1 Tag

    Seit vielen Jahren wurde das AKW Würgassen zurückgebaut. Die jetzt geplante Umwidmung zu einem atomaren Logistikzentrum/ Zwischenlager ist absurd. Ich wohne in der Nähe, und möchte derartig gefährliche Substanzen nicht in meiner Nähe haben! Zudem wurde die Entscheidung über den Kopf und entgegen dem Willen der ortsansässigen Bürger getroffen. Ein absolutes NO GO!

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