Περιοχή: Μαγδεβούργο

Verhinderung der Abholzung 100jähriger Linden

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Stadtrat und Stadtverwaltung

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  1. Ξεκίνησε Φεβρουαρίου 2025
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  3. Προετοιμασία υποβολής
  4. Διαλόγο με τον παραλήπτη
  5. Απόφαση

Η αίτηση απευθύνεται σε: Stadtrat und Stadtverwaltung

in Magdeburg Ottersleben soll der Stadtweg in Kürze ausgebaut werden. Dadurch ist u.a. die Existenz mächtiger, über 100 Jahre alter Linden bedroht.
Fast 100 uralte Linden sollen für das Vorhaben gefällt werden zu Lasten von Vögeln und Kleintieren, die dadurch ihren bisherigen Lebensraum verlieren werden.
Das Wurzelwerk der das Straßenbild prägenden Linden würde bei den Bauarbeiten so massiv verletzt, dass sie nicht überleben würden. 
Dabei sind die Bäume Zuhause zahlreicher Vögel, Insekten und Fledermäuse. Sie stellen wertvolle CO2-Speicher dar, filtern die Luft, spenden Schatten und Sauerstoff. Per Gesetz werden so alte Bäume als geschützt und erhaltenswert angesehen, zumal, wenn sie eine Allee bilden. 
Und es geht auch anders: In Halle (Westfalen) zahlt die Stadt eine Fördersumme, wenn sich Anwohnerinnen und Anwohner um die Pflege und den Erhalt alter Bäume kümmern. In Köln ging der diesjährge Kölner Architekturpreis an ein Projekt, in dem sich Bauherr und Architekt anstatt Fällung bewusst für den Erhalt einer 100jährigen Blutbuche als integralen Bestnadteil des Neubaus entschieden haben.
Gerade in Zeiten des Klimawandels, der auch in Magdeburg spürbar wird, ist es von enormer Bedeutung gesunde, großkronige Bäume zu erhalten, Versiegelung zu minimieren, neue Grünflächen zu schaffen und Frischluftschneisen zu erhalten. Schon jetzt folgen Hitze-Rekorde und Starkregenereignisse dicht aufeinander. Die zunehmende Versiegelung verstärkt diese Effekte.
Magdeburgs Verwaltung hat Nachhaltigkeitsziele verfasst, die verschiedene Handlungsfelder umfassen, darunter auch das Handlungsfeld „Stadtentwicklung“. So soll Magdeburg eine „klimagerechte und lebenswerte Stadt“ bleiben mit attraktiven Stadtteilen, ebenso der Erhalt und Ausbau der Grün- und Freiräume.
Zudem soll auch ein Klimaanpassungskonzept Handlungsfeld Hitze von der Stadt erarbeitet werden. Darin muss die enorme Bedeutung von Bäumen explizit erwähnt werden, ebenso die Wichtigkeit, öffentliche und private Freiflächen zu erhalten. Als weitere zentrale Bausteine für die Anpassung an den Klimawandel wurdezudem die Schaffung und der Schutz von Luftleitlinien hervorgehoben, sowie zusätzliche Verschattung im öffentlichen Raum.
Wir fordern, dass die Stadt Magdeburg ihren eigenen Nachhaltigkeitszielen nachkommt und die Genehmigung für das Bauvorhaben in der jetzigen Form zurückzieht. Die Bauplanung für den Ausbau des Stadtweges muss so angepasst werden, dass insbesondere die über 100jährigen Linden nicht zu Schaden kommen!
Begründung
Das Bauvorhaben steht all den erwähnten Nachhaltigkeitszielen, sowie den erarbeiteten Bausteinen für eine Anpassung an den Klimawandel entgegen. 

  •  Die Versiegelung der bestehenden Grünflächen, der Verlust von Lebensraum für Kleintiere und die Schädigung des bestehenden Mikroklimas durch den Ausbau des Stadtweges ist nicht klimagerecht und macht die Stadt nicht lebenswerter.
  • Das Bauvorhaben mindert die Attraktivität des Stadtteils. Der dörfliche Charakter Otterslebens ist erhaltenswert. Attraktiv sind die das Straßenbild prägenden Linden.
  • Hier wird Lebensraum zerstört, nicht geschützt. 
  • Ohne die Bäume gibt es keine Verschattung mehr. Im Sommer ist es dort immer angenehm, das wäre dann vorbei. 

Warum werden die BürgerInnen bei so umfangreichen Maßnahmen nicht beteiligt? Bäume statt Beton! 
Für den Erhalt der 100jährigen Linden! 
Danke für Eure und Ihre Unterstützung!     

Αιτιολόγηση

Jeder alte Baum ist ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz, er ist Lebensraum für Vögel und Insekten, spendet Schatten und filtert unsere Luft

Σας ευχαριστώ για την υποστήριξή σας, Evelyn Schiener, Magdeburg

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Στοιχεία για το ψήφισμα

Ξεκίνησε η υποβολή αίτησης: 08/02/2025
Λήξη συλλογής: 31/12/2025
Περιοχή: Μαγδεβούργο
Κατηγορία: Περιβάλλον

Νέα

  • Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

    zuerst möchte ich die Gelegenheit nutzen und Ihnen ein gesundes und glückliches und hoffentlich friedliches Neues Jahr wünschen.
    Wir haben ein schwieriges Jahr hinter uns, das uns trotzdem mit vielem beschenkt hat. Wie immer im Leben gibt es Hoch und Tief oder wie es oft heißt: Der Mensch dachte und Gott lachte. Heißt: Das Leben ist nur bedingt planbar. Nun warten wir darauf, wie es mit der Planung des Straßenausbaus in Ottersleben weitergeht. Ob wir wohl diesmal informiert werden? Anscheinend ist es den Behörden ziemlich gleichgültig, dass mehr als 5000 Bürgerinnen und Bürger diese Petition unterschrieben haben, denn keiner der Verantwortlichen hat Kontakt zu uns aufgenommen.

    Mehr als 5000 Menschen, die sich den Erhalt der Bäume wünschen, die sich für Natur in der Stadt einsetzen, wurden einfach ignoriert. Das ist also die hochgelobte Bürgerbeteiligung, die doch immer wieder eingefordert wird? Und wenn wir uns beteiligen wollen, werden wir ignoriert?

    Wir haben auch im vergangenen Jahr erlebt, dass in unserer einst grünsten Stadt Deutschlands gefällt wurde, ohne Alternativen zu prüfen. Erst im Nachhinein wurde nach öffentlicher Berichterstattung zugegeben, dass die Fällung nicht rechtens war. Wie wird es nun hier weitergehen? Braucht es weiterhin den Druck der Medien? An dieser Stelle möchte ich den Kolleginnen und Kollegen der Presse, insbesondere der Volksstimme und dem MDR danken, die durch ihre Berichte unser Problem in den Fokus rückten und die Behörden zum Handeln zwangen. Dass noch nicht rigoros gefällt wurde, ist unser gemeinsamer Sieg!

    Ich wünsche uns, dass die zuständigen Behörden in diesem Jahr mit mehr Achtung vor der Natur agieren. Dass der Wunsch der Bürger und Bürgerinnen nach mehr Stadtgrün, frischer und sauberer Luft, eben gutem Lebensraum für Mensch und Tier respektiert wird.

    Und uns allen natürlich ein Jahr mit guten Erfahrungen, schönen Erlebnissen und vielen Erfolgen! Vielleicht auch hier in Ottersleben!

    Mit herzlichen und dankbaren Grüßen
    Ihre Evelyn Schiener

    PS: Ich würde diese Petition gern mit Ihnen gemeinsam an den Stadtrat übergeben. Vielleicht haben Sie dazu Vorschläge? Lassen Sie bitte diese Aktion nicht im Sande verlaufen, sondern lassen Sie uns nochmal einen öffentlichen Appell an die Abgeordneten richten im Rahmen der Übergabe der Petition! Bitte schreiben Sie mir Ihre Ideen! Vielleicht kann jemand ein schönes Plakat erstellen? Ein großes, dass für ein Bild in der Presse geeignet wäre? Und dann müssten wir einen gemeinsamen Termin finden! Wer hätte Zeit? Also: lassen Sie uns diese Sache gemeinsam angehen!
  • Auszug aus dem Gutachten

    στον/-ην/-ο 13.11.2025
    Auszug aus dem Gutachten:
    „Im Ergebnis dieser Vorprüfung besteht das Erfordernis, von den derzeit vorhandenen 86 Bäumen voraussichtlich 38 Bäume zu fällen (davon 17 aus dem Pflanzjahr 1902). 22 Bäume können erhal ten bleiben und bei 26 Standorten wird der Erhalt angestrebt. (Übersicht zur Anzahl und Kategorisierung der betroffenen Bäume - siehe Anlage 6, Lage und Zuordnung der einzelnen Bäume im Straßenraum - siehe Anlage 6a)
    Die Planung sieht vor, mindestens 48 Bäume im Straßenraum des Stadtweges an neuen abge- stimmten Standorten einschließlich Leitungsschutzmaßnahmen neu zu pflanzen und somit grund- sätzlich die Wiederherstellung der Allee sicherzustellen (siehe Anlage 7). Der genaue Umfang der insgesamt notwendigen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen wird in den weiteren Planungsphasen ermittelt.
    Nach Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde kann die notwendige Befreiung vom § 21 NatSchG (Schutz der Alleen) auf Basis der vorangestellten Argumente in Aussicht gestellt werden.
    Die vorliegenden Erläuterungen stellen erste fachliche Bewertungen auf Grundlage des aktuellen Planungsstands der Vorplanung und den durchgeführten Analysen und Voruntersuchungen dar. Eine präzise Beurteilung wird im weiteren Planungsverlauf sowie unter Berücksichtigung der tatsächlichen Gegebenheiten während der Bauausführung möglich.
    Diese Begründung ist in Zusammenarbeit mit der SWM/AGM und der Unteren Naturschutzbehörde erstellt worden.“
  • Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr wird am 27.11. in einer öffentlichen Sitzung beraten, wie es mit der Baumallee weitergehen soll.

    Ich weiß leider derzeit noch nicht, um welche Zeit und wo genau das sein wird, melde mich aber, sowie ich was erfahre.

    Vielleicht könnten Sie sich aber den Termin schon mal vormerken? Und mir eventuell eine kurze Information zukommen lassen?

    Herzliche Grüße!

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