Wir, die Unterzeichner dieser Petition, fordern die Inbetriebnahme der Heidekrautbahn nach Wilhelmsruh bis 2021 und die Verlängerung nach Gesundbrunnen.

Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die Forderungen der Bürgermeister der Region, der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Region Heidekrautbahn e.V. und der Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft:

  • Den Ausbau der Heidekrautbahn (RB 27) über Wilhelmsruh nach Gesundbrunnen - jetzt beginnen!

  • Die Strecke über das Karower Kreuz nach Gesundbrunnen erhalten!

  • Die Option Liebenwalde nicht aufgeben!

Razones

Mit dem Bau der Mauer 1961 wurde die Verbindung unterbrochen und bis heute (2018) - fast 28 Jahre nach dem Fall der Mauer - dauert dieser Zustand an. Die Politik in Berlin und Brandenburg sah und sieht in wiederkehrenden Koalitionsverträgen diese Maßnahme vor – ohne jedoch die notwendigen Umsetzungsschritte konsequent in Angriff zu nehmen. 2009/ 2010 ergab eine Nutzenkostenanalyse im Auftrag der beiden Länder ein klares Votum für Wilhelmsruh - Gesundbrunnen. Allerdings folgten der Erkenntnis keine Taten.

Heute – nach weiteren 7 Jahren – sind es auch die veränderten Rahmenbedingungen, die ein Handeln jetzt dringend erfordern: die Metropole Berlin boomt, die Siedlungstätigkeit im Umland beschleunigt sich, die Pendlerströme nehmen zu. Die Folgen sind Dauerstau und Stress im Berufsverkehr auf den Straßen von und nach Berlin und die Klimaziele des Umweltschutzes geraten aus dem Blick.

Um die offensichtliche Handlungslücke zwischen Politik und Verwaltung zu schließen, fordern wir von den zuständigen Stellen - der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz , Frau Regine Günter und der Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Frau Kathrin Schneider, die Einrichtung einer „task force“ - eine mit den notwendigen Kompetenzen ausgestattete Projektgruppe, die die Arbeiten durch die Verwaltungen führt und den Arbeitsstand transparent macht. Vertreter aus der Region sind einzubeziehen.

Bitte unterschreibt und verbreitet unsere Petition - vielen Dank.


Erstunterzeichner:

  • Dietmar Seefeldt, Vorsitzender der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft "Region Heidekrautbahn" e.V.

  • Fillipo Smaldino-Stattaus, Bürgermeister Gemeinde Mühlenbecker Land

  • Dr. Jana Radant, Bürgermeisterin Gemeinde Wandlitz

  • Jörn Lehmann, Bürgermeister Stadt Liebenwalde

  • Hans-Joachim Laesicke, Bürgermeister Stadt Oranienburg

  • Uwe Schoknecht, Bürgermeister Gemeinde Schorfheide

  • Hans Günther Oberlack, Bürgermeister Gemeinde Glienicke/Nordbahn

  • Detlef Bröcker, Geschäftsführer Niederbarnimer Eisenbahn Betriebsgesellschaft

Gracias por su ayuda, KAG Heidekrautbahn e.V. de Wandlitz
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  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    die fast 6000 Unterschriften der Unterstützer der Onlinepetition zur Reaktivierung des Stammast der Heidekrautbahn wurden am 03.September 2018 der Ministerin für Infrastruktur und Verkehr des Landes Brandenburg, Frau Katrin Schneider übergeben.

    Der Vorsitzende der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Region Heidekrautbahn e.V. Herr Dietmar Seefeldt hat sich in Begleitung von Herrn Dr. Hans Günter Oberlack, Bürgermeister der Gemeinde Glienicke/Nordbahn und Herrn Jörn Lehmann, Bürgermeister der Stadt Liebenwalde, zum Übergabetermin nach Potsdam begeben.

    Herr Seefeldt fasste die Forderungen der exakt 5937 Petitionsunterstützer zusammen:

    • Den Ausbau der Heidekrautbahn (RB 27) über Wilhelmsruh nach Gesundbrunnen – jetzt beginnen!
    • Die Strecke über Karow nach Gesundbrunnen erhalten!
    • Die Option Liebenwalde nicht aufgeben!
    • Die Einrichtung einer „task force“, die die notwendigen Arbeiten durch die Verwaltungen führt und den Arbeitsstand transparent macht.

    Die Unterschriftenlisten sind zeitnah, den Petitionsausschüssen der Länder Berlin und Brandenburg übergeben worden. Herr Dr. Oberlack betonte die Bedeutung des Anschlusses von Glienicke an die Heidekrautbahn und Herr Lehmann forderte eine Perspektive für die Wiederinbetriebnahme der Strecke nach Liebenwalde.

    Die Ministerin, Frau Katrin Schneider betont ihr großes Interesse an dieser Bürgerbeteiligung und wünscht sich, dass alle Unterstützer der Petition auch künftig reale Bahnnutzer sind und bleiben. Ein besonderes Augenmerk legt sie auf die Tatsache, dass der Spagat zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg gelungen ist. Beide Länder haben ein großes Interesse, die Pendler- probleme zu reduzieren. Der Stammast der Heidekrautbahn ist dafür ein vorzeigbares Ziel. Die objektiven Problemlagen fasste die Ministerin kurz und sachlich zusammen: Die Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft (NEB), Eigentümerin der Gleisanlagen der Stammstrecke, übernimmt die Beauftragung und die Kosten für die Planung der Leistungsstufen 1 und 2. Dabei muss sichtbar sein, dass eine „ fertige Lösung“ am Ende steht. Im Besonderen - die Bezugnahme auf Zuggeschwindigkeit und Taktung.

    Die weiteren Planungsstufen übernehmen die Länder Berlin und Brandenburg kostenseitig hälftig – auch das ist ein schwieriges Stück Arbeit gewesen, betont die Ministerin. Die Koordination liegt in den Händen einer Lenkungsgruppe, als Bestandteil der Umsetzung des Landesnahverkehrsplan (LNVP) Unterhalb der Lenkungsgruppe wurden 8 Arbeitsgruppen eingerichtet, welche die vielen Projekte des Landesnahverkehrsplans voranbringen sollen.

    Frau Schneider unterstützt insbesondere auch den Gedanken der Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft, die Züge zukünftig innovativ mit Wasserstoff – statt mit Diesel - zu betreiben. Damit erhält des Vorhaben auch unter dem Aspekt des Umweltschutzes einen besonderen Charakter.

    Am Schluss bleibt die Feststellung, Bürgerbeteiligung bei Problemlagen ist sehr effektiv und in unserem Fall bedeutet dies: nach vielen Jahren harter „Kämpfe“ ist es auf den Weg gebracht. Die Mitglieder der KAG werden diesen Weg sehr genau beobachten.

    Dietmar Seefeldt
    KAG Heidekrautbahn
    Vorsitzender

  • Liebe Unterstüzende,

    das Anliegen wurde an den zuständigen Petitionsausschuss weitergeleitet und hat das Geschäftszeichen 2640/6 erhalten. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten und regelmäßig über Neuigkeiten informieren.


  • openPetition hat die von Ihnen unterstützte Petition offiziell im Petitionsausschuss von Brandenburg eingereicht. Jetzt ist die Politik dran: Über Mitteilungen des Petitionsausschusses werden wir Sie auf dem Laufenden halten und transparent in den Petitionsneuigkeiten veröffentlichen.

    Als Bürgerlobby vertreten wir die Interessen von Bürgerinnen und Bürgern. Petitionen, die auf unserer Plattform starten, sollen einen formalen Beteiligungsprozess anstoßen. Deswegen helfen wir unseren Petenten, dass ihre Anliegen eingereicht und behandelt werden.


    Mit besten Grüßen,
    das Team von openPetition

por

Steht zwar im Berliner Koalitionsvertrag und gibt auch Absichtserklärungen, aber warum nicht sofort damit beginnen ? https://www.berlin.de/sen/uvk/presse/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.635843.php https://www.morgenpost.de/berlin/article212809375/Verkehrspolitiker-druecken-beim-Nahverkehr-aufs-Tempo.html

en contra

Es geht um die adäquate Anbindung an den Arbeitsmarkt Berlin (wie auch hier schon mehrmals erwähnt!), welcher super über Gesundbrunnen und das Karower Kreuz erreichbar sein wird. Wem nützt den der Umweg über Wihelmsruh, wo S-Bahn und Busse verkehren? Ich selbst muss in den Ostteil der Stadt und brauche keine längeren Fahrtweg.