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Bild zur Petition mit dem Thema: Verlässlicher Schutz behinderter SchülerInnen durch dauerhafte Begleitung in allen Schulbussen Verlässlicher Schutz behinderter SchülerInnen durch dauerhafte Begleitung in allen Schulbussen
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Stadt Flensburg (Bürgermeister Herr Brüggemann) ...
  • Region: Flensburg mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 710 Unterstützende
    254 in Flensburg
    Sammlung abgeschlossen

Verlässlicher Schutz behinderter SchülerInnen durch dauerhafte Begleitung in allen Schulbussen

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Die Eltern der Flensburger Förderschulen - Friholtschule & Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung (K-Schule) - fordern von der Stadt Flensburg und dem Kreis Schleswig-Flensburg den verlässlichen Schutz der Kinder und Jugendlichen auf dem Schulweg durch den generellen Einsatz einer weiblichen Busbegleitung zusätzlich zum meist männlichen Fahrer. Die aktuelle Variante schützt lediglich Kinder im Einzelfall aufgrund eines individuellen Antrages. Sobald das Kind zu Hause angekommen ist, fahren die übrigen Kinder im Bus ohne Begleitung weiter.

Begründung:

Die Schüler/innen der Friholtschule und der Förderschule für körperliche und motorische Entwicklung (K-Schule) können den Schulweg nicht alleine beschreiten, sondern werden von den öffentlich bekannten Busunternehmen Rope-Reisen und Altstadttaxi transportiert. Bei der Vergabe der Aufträge wurde von Stadt & Kreis den jeweils günstigsten Angeboten entsprochen. Die Rahmenbedingungen der Beförderung (mit / ohne Begleitung) legen die Kommunen in ihren Ausschreibungen selbst fest.Die Busunternehmen sind für die Straftat des Busfahrers nicht verantwortlich, zumal dieser ein sauberes Führungszeignis hatte.

Nach den sexuellen Übergriffen eines Busfahrers auf sechs Mädchen unserer Schulen ist die Diskussion um die Beförderung von Schüler/innen mit Behinderung neu entbrannt.

Behinderte Kinder und Jugendliche sind noch weniger als Nichtbehinderte in der Lage, ihre eigenen Grenzen zu erkennen und gegenüber anderen durchzusetzen. U.a. deswegen sind sie auch häufiger Opfer von Gewalt. Im Schulbus könnte die Gefahr durch eine zweite – weibliche - Kraft, die bis zum letzten Schüler an Bord bleibt, minimiert werden.

Hinzu kommt, dass das Verhalten unserer Kinder oftmals nicht vorher einschätzbar ist: Durch die unterschiedlichen Behinderungen kommt es sehr oft zu Situationen, die ein sofortiges Einschreiten erfordern, z.B. unangemessenes Verhalten gegenüber anderen Kindern, das Abschnallen während der Fahrt, Spucken, Selbstverletzungen u.s.w.. Nicht alles kann durch Diagnosen vorhergesehen und durch eine individuelle Busbegleitung abgefangen werden. Der Busfahrer muss sich auf den Verkehr konzentrieren und kann nicht gleichzeitig pädagogisch, pflegerisch oder auch nur ordnend eingreifen. Laut Merkblatt der Unfallkasse Schleswig-Holstein sind u.a. geistige Behinderung , Autismus oder Rollstuhlabhängigkeit zwingende Indikationen für eine Begleitperson.

Wir Schulelternbeiräte der Flensburger Friholtschule & K-Schule bitten wir um intensive Unterstützung mit Ihrer Unterschrift

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Flensburg, 19.11.2014 (aktiv bis 18.01.2015)


Neuigkeiten

Heute, am 09.03.2015 tagte in Flensburg der Sozial- und Gesundheitsausschuss, in dem u.a. auch verhandelt wurde, ob die Stadt nun die Doppelbesetzung auf den Schulbussen für geistig und körperlich behinderte Kinder finanzieren soll. Eine einzige Partei ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Prinzipiell ist gegen die Petition nichts einzuwenden. Eine weibliche Begleitung ist allerdings albern und diskriminierend. Was wenn der Busfahrer plötzlich eine Busfahrerin ist ? Man wundert sich aber warum Sie schon wieder die Öffentlichkeit zur Kasse ...

CONTRA: Schöner Endspurt ;) Mit 41 Unterschriften von der selben IP:) Ein Schelm wer betrug wittert.

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Petitionsverlauf


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