Petition richtet sich an:
Landeshauptstadt Düsseldorf, Amt für Verkehrsmanagement, Verkehrsausschuss und StadtratVerkehrsausschuss und Stadtrat, Connected Mobility Düsseldorf GmbH
Wir fordern die Verlagerung der geplanten Querungsstelle vor der Hausnummer 21 an einen geeigneteren Standort, der den tatsächlichen Bedarf widerspiegelt und gleichzeitig bestehende Nutzung, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Strukturen schützt.
Unser Ziel
Wir wollen keine Verhinderung der Maßnahme.
Wir wollen eine Lösung, die:
- den tatsächlichen Bedarf berücksichtigt
- Sicherheit sinnvoll verbessert
- bestehende Betriebe nicht zerstört
- Arbeitsplätze erhält
- und die Nachbarschaft stärkt
Begründung
Ein etablierter Treffpunkt wird zerstört
Die Hausnummer 21 ist seit über 25 Jahren ein gastronomischer Standort mit Außengastronomie und ein fester Treffpunkt der Nachbarschaft. Viele Anwohner der Tannenstraße und Umgebung freuen sich auf die Wiedereröffnung dieses bekannten Ortes.
Wirtschaftliche Existenz, Arbeitsplätze und Eigentum sind betroffen
Für den Neustart wurden bereits Investitionen im fünfstelligen Bereich getätigt. Die Umsetzung der aktuellen Planung würde die wirtschaftliche Grundlage des Betriebs zerstören. Sieben Arbeitsplätze sind konkret gefährdet.
Gleichzeitig führt die Maßnahme zu einer erheblichen Entwertung der Immobilie der Eigentümerin, da eine wesentliche Nutzung – die Außengastronomie – dauerhaft entfällt. Die Eigentümerin wurde in diesen Prozess nicht einbezogen und hatte keine Möglichkeit, ihre Interessen und die konkrete Nutzung des Objekts frühzeitig einzubringen.
Einseitige Benachteiligung innerhalb der Straße
In der Tannenstraße gibt es mehrere gastronomische Betriebe. Vier davon behalten ihre Außengastronomie – dieser Standort verliert sie vollständig. Das ist keine allgemeine Veränderung, sondern eine klare Benachteiligung eines einzelnen Betriebs.
Die Begründung mit dem Kindergarten greift nicht
Der Querungspunkt wird unter anderem mit einem Kindergarten begründet. Dieser liegt jedoch nicht direkt an der Straße, sondern versetzt in zweiter Reihe innerhalb eines Wohngebiets (Ulanenkasernen).
Die Kinder und Familien bewegen sich überwiegend innerhalb dieses Quartiers und nutzen interne Wege sowie rückwärtige Zugänge. Es besteht keine dominante Wegebeziehung, die genau an dieser Stelle eine Querung erforderlich macht.
Der tatsächliche Bedarf liegt an anderer Stelle
Der reale Querungsbedarf entsteht etwa 200 Meter weiter Richtung Frankenplatz. Dort überqueren regelmäßig viele Menschen – darunter auch Familien – die Straße, und dort entstehen die tatsächlichen Verkehrssituationen.
Es gibt bessere Alternativen ohne Schaden
Entlang der Tannenstraße bestehen zahlreiche alternative Standorte für eine Querung, an denen keine Außengastronomie betroffen wäre. Auch in unmittelbarer Nähe gibt es geeignete Flächen ohne Nutzungskonflikt.
Eine konkrete Lösung liegt vor
Wir haben vorgeschlagen, die Querung leicht zu versetzen – zum Beispiel zwischen die Hausnummern 21 und 23. So kann die Wegebeziehung erhalten bleiben, ohne die Außengastronomie vollständig zu zerstören.
Bin häufig in der Gegend und liebe den Flair der Strasse- die kleinen Gastronomien sind so wertvoll