Erfolg

Verlagerung der Querungsstelle Tannenstraße – Schutz eines bestehenden Gastronomiestandorts und Sich

Petition richtet sich an
Landeshauptstadt Düsseldorf, Amt für Verkehrsmanagement, Verkehrsausschuss und StadtratVerkehrsausschuss und Stadtrat, Connected Mobility Düsseldorf GmbH

364 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

364 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

  1. Gestartet 29.04.2026
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Erfolg

Die Petition war erfolgreich!

Petition richtet sich an: Landeshauptstadt Düsseldorf, Amt für Verkehrsmanagement, Verkehrsausschuss und StadtratVerkehrsausschuss und Stadtrat, Connected Mobility Düsseldorf GmbH

Wir fordern die Verlagerung der geplanten Querungsstelle vor der Hausnummer 21 an einen geeigneteren Standort, der den tatsächlichen Bedarf widerspiegelt und gleichzeitig bestehende Nutzung, Arbeitsplätze und wirtschaftliche Strukturen schützt.

Unser Ziel
Wir wollen keine Verhinderung der Maßnahme.
Wir wollen eine Lösung, die:

  • den tatsächlichen Bedarf berücksichtigt
  • Sicherheit sinnvoll verbessert
  • bestehende Betriebe nicht zerstört
  • Arbeitsplätze erhält
  • und die Nachbarschaft stärkt

Begründung

Ein etablierter Treffpunkt wird zerstört
Die Hausnummer 21 ist seit über 25 Jahren ein gastronomischer Standort mit Außengastronomie und ein fester Treffpunkt der Nachbarschaft. Viele Anwohner der Tannenstraße und Umgebung freuen sich auf die Wiedereröffnung dieses bekannten Ortes.

Wirtschaftliche Existenz, Arbeitsplätze und Eigentum sind betroffen
Für den Neustart wurden bereits Investitionen im fünfstelligen Bereich getätigt. Die Umsetzung der aktuellen Planung würde die wirtschaftliche Grundlage des Betriebs zerstören. Sieben Arbeitsplätze sind konkret gefährdet.
Gleichzeitig führt die Maßnahme zu einer erheblichen Entwertung der Immobilie der Eigentümerin, da eine wesentliche Nutzung – die Außengastronomie – dauerhaft entfällt. Die Eigentümerin wurde in diesen Prozess nicht einbezogen und hatte keine Möglichkeit, ihre Interessen und die konkrete Nutzung des Objekts frühzeitig einzubringen.

Einseitige Benachteiligung innerhalb der Straße
In der Tannenstraße gibt es mehrere gastronomische Betriebe. Vier davon behalten ihre Außengastronomie – dieser Standort verliert sie vollständig. Das ist keine allgemeine Veränderung, sondern eine klare Benachteiligung eines einzelnen Betriebs.

Die Begründung mit dem Kindergarten greift nicht
Der Querungspunkt wird unter anderem mit einem Kindergarten begründet. Dieser liegt jedoch nicht direkt an der Straße, sondern versetzt in zweiter Reihe innerhalb eines Wohngebiets (Ulanenkasernen).
Die Kinder und Familien bewegen sich überwiegend innerhalb dieses Quartiers und nutzen interne Wege sowie rückwärtige Zugänge. Es besteht keine dominante Wegebeziehung, die genau an dieser Stelle eine Querung erforderlich macht.

Der tatsächliche Bedarf liegt an anderer Stelle
Der reale Querungsbedarf entsteht etwa 200 Meter weiter Richtung Frankenplatz. Dort überqueren regelmäßig viele Menschen – darunter auch Familien – die Straße, und dort entstehen die tatsächlichen Verkehrssituationen.

Es gibt bessere Alternativen ohne Schaden
Entlang der Tannenstraße bestehen zahlreiche alternative Standorte für eine Querung, an denen keine Außengastronomie betroffen wäre. Auch in unmittelbarer Nähe gibt es geeignete Flächen ohne Nutzungskonflikt.

Eine konkrete Lösung liegt vor
Wir haben vorgeschlagen, die Querung leicht zu versetzen – zum Beispiel zwischen die Hausnummern 21 und 23. So kann die Wegebeziehung erhalten bleiben, ohne die Außengastronomie vollständig zu zerstören.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Irena Steinmeier, Düsseldorf
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 29.04.2026
Sammlung endet: 28.10.2026
Region: Düsseldorf
Kategorie: Verkehr

Neuigkeiten

  • Ihr Lieben,

    heute möchten wir euch ein letztes Update zu unserer Petition geben und vor allem eines sagen:

    Von ganzem Herzen ♥️ Danke 🙏🏻

    Ihr habt euch mit über 390 Stimmen – online und über analoge Unterschriften – hinter unser Anliegen gestellt. Wir wissen das sehr zu schätzen. Eure Unterstützung, eure Stimmen und eure Gespräche mit Nachbarn, Freunden und Bekannten haben dazu beigetragen, dass unser Anliegen gehört und ernst genommen wurde.

    Durch eure Unterstützung wurden wir zeitnah nach dem starken Start der Petition zu konstruktiven Gesprächen mit der Connected Mobility Düsseldorf eingeladen. Unser Anliegen wurde ernst genommen und wir haben einen Lösungsvorschlag erhalten, der aus Sicht der beteiligten Planer die einzige umsetzbare Möglichkeit für unseren Standort darstellt.

    Die Petition haben wir währenddessen bewusst ruhen lassen, während die verschiedenen Beteiligten an einer Lösung gearbeitet und die erforderlichen Abstimmungen durchgeführt haben.

    Nach einem längeren Abstimmungsprozess mit dem Amt für Verkehrsmanagement konnte die angepasste Planung nun freigegeben werden. Die ursprüngliche Planung wurde verändert und ermöglicht es, dass die Außengastronomie vor der Tannenstraße 21 zu einem Teil erhalten bleiben kann.

    Wir sind erleichtert und mit diesem Ergebnis zufrieden.

    Unser Dank gilt allen Beteiligten, die sich mit der Situation auseinandergesetzt und an einer Lösung gearbeitet haben. Vor allem aber gilt unser Dank euch. Ohne euren Rückhalt, eure Stimmen und eure Unterstützung wäre dieser Weg nicht möglich gewesen.

    Eigentlich hätten wir diese Nachricht gerne schon früher mit euch geteilt. Durch die intensive Vorbereitung für die Eröffnung am Mittwoch letzte Woche, haben wir es zeitlich leider nicht früher geschafft. Wir bitten Euch um Euer Verständnis!

    Mit diesem positiven Ergebnis werden wir die Petition nun beenden.

    Durch euch und mit euch gemeinsam ist für unseren Standort eine gute Lösung entstanden.
    Vielleicht sehen wir uns schon bald bei HERZBEWIRTET. Wir freuen uns auf viele nette Gespräche, auf unsere Nachbarschaft und darauf, euch persönlich willkommen zu heißen.

    Herzliche Grüße,

    Jutta Wenger
    Tasgin Kara
    Irena Steinmeier

Der Gastronom lebt selbst seit 10 Jahren auf der Tannenstraße und kennt die Sensibilität im Viertel. Ziel ist keine Störung, sondern ein verträgliches Konzept. Die Außengastronomie ist Teil der Grundlage des Betriebs. Gleichzeitig sehen wir vergleichbare Situationen in der Straße, bei denen Lösungen anders gehandhabt werden. Siehe Stromtanke Tannenstr 3. Genau deshalb setzen wir uns für eine faire, einheitliche Lösung ein, die sowohl Anwohner als auch bestehende Nutzung berücksichtigt.

Die Tannenstraße ist eine sehr ruhige Anwohnerstraße (gewesen) gerade die letzte Gastronomie an dem Standpunkt hat zu enormen Lärm geführt. Die Besitzer habe die Terrasse spät abends zur eigenen Chillarea genutzt! Das brauchen die Anwohner nicht nochmal! Das Argument dort würde seit 25 Jahren Aussengastronomie betrieben stimmt einfach nicht! Das dort lange ansässige Café Blutrot hatte lediglich 2 kleine Tische auf dem Bürgersteig.

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern