verschlossene Toilettenanlagen im Brandenburger Hauptbahnhof

Petition richtet sich an:
Rathaus, WOBRA (Eigentümer)

1.088 Unterschriften

Sammlung beendet

1.088 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Juli 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Rathaus, WOBRA (Eigentümer)

Schon mehrere Jahre andauernder Zustand der verschlossenen WC-Anlagen im Hauptgebäude des Brandenburger Hbf. Die WC- Anlagen sind nunmehr seit mehr als 3 Jahren wg. "Vandalismus" verschlossen. Auf Nachfragen (Bürgersprechstunde OBB, Märker) zur Änderung dieses Zustandes werden seitens der Verantwortlichen "Unwirtschaftlichkeit" genannt.

Wir fordern die Öffnung der WC- Anlagen für die vielen tausenden Bahnkunden (Ein- und Auspendler), Touristen, Kunden der im Bahnhofsgebäude befindlichen Gastronomiebetriebe (die ggf. auch an den Kosten beteiligt werden können).

Um Vandalismus vorzubeugen und die Sauberkeit sicher zu stellen, müssen die Toilettenanlagen während der Öffnungszeiten, wie man das von anderen Städten kennt, personell besetzt u./o. bekannte Unternehmen wie z.B. Sanifair, rail&fresh, u.a. vertraglich gebunden werden. Die Gelder für die personelle Besetzung müssen bereit gestellt werden. Der Einwand eines nicht wirtschaftlichen Betreibens darf hier nicht gelten.

Begründung

Für die kreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel muss es eine Pflichtaufgabe sein, funktionstüchtige und saubere Toilettenanlagen für die vielen Tausend Bahnkunden die tgl. den Bahnhof frequentieren sowie den Touristen bereit zu halten. Der Einwand eines nicht wirtschaftlichen Betreibens darf hier nicht gelten.

Brandenburg möchte sich als attraktive Stadt präsentieren und Gastgeber für internationale Sportwettkämpfe und überregionale Kulturveranstaltungen sein. Funktionierende Toilettenanlagen am Stadtzugang sollten selbstverständlich sein.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jörg Rzadkiewicz, Brandenburg an der Havel
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 16.07.2025
Sammlung endet: 15.01.2026
Region: Brandenburg an der Havel
Kategorie: Soziales

Neuigkeiten

  • Liebe Petitionsteilnehmer,
    wie in der letzten Nachricht angekündigt war ich am 20.05.2026 in der Sache bei unserem neuen Oberbürgermeister zur Bürgersprechstunde.
    Für die Terminvereinbarung musste ich vorab mein Anliegen bekanntgeben.
    Der OBB hat mir noch einmal das Grundsätzliche wie:
    - das Bahnhofsgebäude ist Eigentum der WOBRA ist und wird von der WOBRA verwaltet
    - Die WOBRA hat bereits Anstrengungen unternommen, die WC- Anlagen wieder zu betreiben
    - die Toilettenanlagen können nur wieder in Betrieb gehen, wenn ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist, d.h. es muss ein Betreiber gefunden werden, der sich bereit erklärt die Toilettenanlagen zu bewirtschaften
    - es gibt eine Toilettenanlage am Bahnsteig, die ausreichend ist (gemeint ist das bessere Dixi-Klo am Bahnsteig 1)
    Diese Punkte waren mir, nach monatelanger Recherche nicht neu
    Ich konnte nach reger Diskussion dem OBB folgende Aussagen abringen:
    -         Das Problem ist dem OBB bekannt; es wird zu diesem Thema eine Lösung geben
    -         Wie die Lösung aussieht und wann diese umgesetzt wird, konnte der OBB nicht sagen
    Ich hätte erwartet, dass er mir zusichert mit der WOBRA Kontakt aufzunehmen und, nachdem sich 3 Jahre nichts getan hat, die WOBRA jetzt noch einmal auffordert regionale und überregionale Unternehmen wie z.B „SAFE“, SANIFAIR“ u.a. anzusprechen mit dem Ziel der Bewirtschaftung.
    Grundsätzlich:
    Der alleinige Gesellschafter der  Wobra ist die Stadt Brandenburg an der Havel. Somit hat die Kommune durchaus Möglichkeiten per Gesellschafterbeschluss eintsprechende Maßnahmen zu veranlassen.
    Das Thema betrifft auch den Bereich Tourismus und Umwelt. Wenn wir ökologisch sinnvolle Konzepte nutzen wollen, müssen die Rahmenbedingungen im Bereich des öffentlichen Nachverkehr bzw. Bahnverkehr stimmen.
    Die Situation hat sich nach meiner Meinung seit 2022 durch die aktuell hohe Anzahl von tgl. Ein- und Auspendlern (Ca. 30.000 Bahnkunden) grundsätzlich geändert, so dass tgl. 500 zahlende Kunden nicht unrealistisch sind.
    Die Zahl 500 wurde vom Kämmerer Herrn Barz in dem Antwortschreiben einer Anfrage von dem Stadtverordneten Herrn Kretzschmar für ein wirtschaftlichen Betrieb genannt.
    Zum Schluss  des Gespräches habe ich dem OBB die Liste mit den rund 1000 Unterschriften, die sich an der Petition beteiligt haben übergeben.
    Resümee:
    Unsere verantwortlichen Stadtpolitiker haben die Dringlichkeit zur Lösung eines Themas, das die natürlichen Bedürfnisse eines jeden Menschen betrifft, noch nicht erkannt. Es geht auch um die Würde des Menschen.
    Es wird wieder das Vorurteil der Bevölkerung bestätigt, dass die Politiker an der Realität vorbeileben und die Interessen der Bevölkerung nicht ernst nehmen.
    Ich bin sehr skeptisch, dass sich die Verantwortlichen kurzfristig in der Sache arrangieren.
    Ihr könnt mich gern zurückrufen.
    Vielleicht habt Ihr Ideen, wie wir hier weiterkommen.
    Freundliche Grüße aus unserer kreisfreien Stadt Brandenburg an der Havel
    Jörg Rzadkiewicz (Mobil 0172 391 2930)

  • Liebe Unterstützende,
    vielen Dank für die rege Beteiligung.
    Insgesamt konnten wir knapp 1000 Unterschriften einsammeln.
    Die Stadtverordnetenversammlung "musste" sich auch schon mit dem leidigen Thema befassen, nachdem ich Herrn Kretzschmar von den Linken mit ins Boot holen konnte.
    Im nächsten Schritt werde ich unseren neuen Oberbürgermeister die Unterschriftenliste übergeben.
    Ich hoffe, das dann was passiert.
    Liebe Unterstützende der Petition:
    Ihr könnt gern weiter Druck machen. So z.B. durch Anzeigen in "Meetingpoint".
    Wir müssen es schaffen, diesen unsäglichen Zustand zu beenden.
    Viele Grüße aus unserer so lebenswerten Stadt Brandenburg an der Havel,
    die sich so stolz "kreisfrei" nennt und es nicht schafft ordentliche Toilettenanlagen am Hauptbahnhof den Reisenden und Touristen bereit zu halten
    Ihr könnt mich auch gern zurückrufen, um ggf. weitere Initiativen diesem Thema zu besprechen.
    Viele Grüße
    Jörg Rzadkiewicz (Mobil 0172 391 29 30)




Bin zugezogen aus NRW und bin vom gesamten Zustand dieser Stadt einfach nur geschockt. Entweder gibt es gar keine Radwege oder die sind völlig kaputt. Defektes Kopfsteinpflaster und kaputte Betonplatten sind keine geeigneten Fahrbahnen für 2-Räder. So dicht an den Gleisen entlang fahren zu müssen ist eine Katastrophe und gehört schnellst möglichst abgeschafft. In Brandenburg angekommen fühlt man sich 40 Jahre zurück versetzt, wie traurig. Und dann nicht mal Toiletten am HBF was soll man da sagen

Noch kein CONTRA Argument.

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