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Bild zur Petition mit dem Thema: Verteidigung unserer Krankenhäuser Vivantes und Charité Berlin Verteidigung unserer Krankenhäuser Vivantes und Charité Berlin
  • Von: Ingo Müller (Kampagnenrat Verdi in Vivantes) mehr
  • An: Abgeordnetenhaus Berlin
  • Region: Berlin mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 59 Tage verbleibend
  • 1.163 Unterstützer
    416 in Berlin
    4% erreicht von
    11.000  für Quorum  (?)

Verteidigung unserer Krankenhäuser Vivantes und Charité Berlin

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Offener Brief zur Verteidigung unserer Krankenhäuser  An den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Herrn Michael Müller,  An die Gesundheitssenatorin, Frau Dilek Kolat,  An den Finanzsenator, Herrn Matthias Kollatz-Ahnen,  An die Fraktionen im Abgeordnetenhaus von SPD, Grünen und Die Linke

Mai 2017

Sehr geehrte Damen und Herren, die Krankenhausversorgung im Land Berlin stützt sich im Wesentlichen auf die beiden öffentlichen Krankenhäuser Charité und Vivantes. Die Kaputtsparpolitik hat zu Investitionsstau und Personalmangel in den Krankenhäusern ge- führt. Prekäre Arbeit greift um sich. Das Recht aller auf eine qualitative Gesundheitsversorgung entsprechend des Standes der wissenschaftlichen und technologischen Möglichkeiten kann nicht mehr garantiert werden. Das liegt in der Verantwortung des Staates. Dieses Recht zu garantieren ist Aufgabe der öffentlichen Einrichtungen, aller Krankenhäuser, das weder den Geboten der Schuldenbremse geopfert werden darf, noch der missbräuchlichen Nutzung der Krankenhäuser als einer sprudelnden Renditequelle. Mit der systematischen Politik der Unterfinanzierung, der Personalkostensenkung und Stellenstreichung, der Ausgründungen und Abwertung ganzer Berufsgruppen, wie bei den TherapeutInnen (VTD Vivantes Therapeutische Dienste GmbH, CPPZ Charité Physiotherapie- und Präventionszentrum GmbH), wird dieses Recht der Bevölkerung bedroht.

Deshalb treten wir Beschäftigte von Vivantes und Charité sowie andere Unterzeichnende ein:  Für Mehr Personal in den Krankenhäusern!  Für die Wiedereingliederung der Arbeitsplätze und Übernahme des Personals der ausgegliederten Betriebe in die Muttergesellschaften und in die dort geltenden Tarifverträge!  Für die Aufwertung der sozialen Berufe!

Die Tarifverhandlungen für die Vivantes-Tochter, VSG (Vivantes Service Gesellschaft) und die Charité-Tochter CFM (Charité Facilitiy Management) stagnieren; für die Rückführung der KollegInnen bei den Therapeutischen Diensten sind Verhandlungen noch gar nicht aufgenommen; genauso wenig wie Verhandlungen bei Vivantes für einen Tarifvertrag Entlas- tung, für mehr Personal; an der Charité endet der Tarifvertrag Gesundheitsschutz zum 30.06.2017, wann und ob Verhandlungen für eine von den Beschäftigten geforderte Weiterentwicklung aufgenommen werden, ist unklar. Statt mit Hausverbot bzw. mit Streikverbot (wie bei der VSG) die KollegInnen und ihre Gewerkschaft zu unterdrücken, fordern wir:

 nehmen Sie endlich Verhandlungen mit ver.di auf. Grundlage sind die berechtigten und unumstrittenen Forderungen der Belegschaften.  Ordnen Sie per Gesellschafteranweisung die Rückführung aller Tochterunternehmen an!  Finanzieren Sie ausreichend!

Das wäre ein starkes Signal für die Verwirklichung von sozialer Gerechtigkeit in unserem Land! Mit freundlichen Grüßen ErstunterzeichnerInnen: Charlotte Rutz-Sperling Vertrauensfrau Therapeutin Vivantes, Daniel Fechner VSG Vivantex Vivantes, Mario Kunze VSG Vivantes, Silvia Habekost ver.di Tarifkommission „Entlastung“ u. Landesfachbereichsvorstand Krankenschwester Vivantes, Daniel Turek ver.di Betriebsgruppe CFM Tarif- und Verhandlungskommission CFM Versorgungsassistent Charité, Anja Fiddike ver.di Betriebsgruppe Stationsassistenz Charité, Andreas Hörath Kraftfahrer KFH,Mitglied TK VSG Vivantes, Matthias Vierke ver.di Tarifkommission VSG Vivantes, Stephan Straßer ver.di Betriebsgruppe CPPZ, Sascha Schülke ver.di Betriebsgruppe CPPZ, Ingo Müller VSG Vivantes, Michel Tschuschke Krankenpfleger Betriebsrat TK Entlastung Vivantes, Johanna Henatsch Ärztin ver.di Tarifkommission „Entlastung“ Vivantes

Eine Initiative von KollegInnen und ver.di-Mitgliedern von Vivantes und Charité

Begründung:
  1. Es ist eindeutig, dass das bestehende Abrechnungssystem (DRG) unsere Kliniken zu unmenschlichen Fabriken verkommen lässt. Es MUSS eine entsprechende Änderung im Krankenhausfinanzierungsgesetz her!
  2. So egal, wie es der Politik über Jahre war, wenn sich die Klinikunternehmen ihre Investitionskosten aus dem Personaltopf holen mussten, so egal sollte es ihnen nun auch sein, wenn die Kliniken jetzt die INVESTITIONSGELDER in das Personal INVESTIEREN!
  3. Als Aufsichtsratsmitglieder können die Senatoren bewusst auf die Firmenpolitik, der von ihnen einbestellten Geschäftsführung Einfluss nehmen und sie auffordern mit uns zu verhandeln
  4. Es gibt eindeutige Aussagen im Koalitionsvertrag von Rot-Rot-Grün. Diese können sie nicht mehr unter den Tisch kehren und vergessen machen, dafür werden wir sorgen. Die Zeiten, wo uns Politiker das Blaue vom Himmel versprechen konnten, sind vorbei. Wir stehen ihnen jetzt auf den Füßen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 06.05.2017 (aktiv bis 16.09.2017)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützer, jetzt liegt der offene Brief in der Neufassung vor und die Aktion kann jetzt weitergehen. Bitte verbreitet diese Petition überall und wir bedanken uns im Voraus für Eure Unterstützung. Die KollegInnen und Ver.di-Mitglieder von vivantes ...

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Warum Menschen unterschreiben

Sparen steigert kosten !

Zu diesem Thema kann jeder betroffen sein! Ich wünsche mir eine optimale Behandlung für alle Patienten, egal ob gesetzlich oder privat versichert! Dazu gehört eine angemessene Personalausstattung, sowie genügend Zeit für Anamnese und Beratung!

Was Kaputtsparen heisst sehen wir Buerger meiner Heimatstadt Wadern gerade jetzt! ... denn zum Jahresende 2017 wird das hiesige (eines der aeltesten in der gesamten Region) auch geschlossen da der Betreiber des hieisigen Krankenhauses - es gehoert z ...

Ich bin PFK und seit jahren engagierte pflegerebellin :)

Gesundheit iat eine gesmatgesellschaftliche Aufgabe, die nicht Kapitalinteressen sondern ausschließlich dem Gemeinwohl verpflichtet sein sollte.

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