Inklusion gelingt nur gemeinsam. Als Eltern von Kindern mit und ohne besonderen Förderbedarf sind entsetzt und wütend, in welche Richtung "Inklusion" gehen wird. Die Schließung von Fördereinrichtungen hat katastrophale Folgen. Testen Sie es nicht an unseren Kindern! Unsere Kinder sollen nicht darunter leiden!

Begründung

  1. Inklusion gelingt nur gemeinsam... Wo bleibt die Beteiligung der Fachkräfte, der Schulen und der Lehrer, der Pädagogen der Kita- und Fördereinrichtungen sowie der Eltern in der Diskussion bzw. Umsetzung ?

  2. Woher kommt das Geld für … die notwendigen Bedingungen (bspw. fachliche Weiterbildung von Personal, Zusatzqualifikation des Stammpersonals), die therapeutische Ausstattung in den Regeleinrichtungen, die baulichen Veränderungen?

  3. Werden die angehenden Lehrer und Erzieher in ihren Ausbildungen auf das Thema Inklusion in der Tiefe und ab sofort geschult?

  4. Was passiert auf politischer Ebene, um den Mangel an Sonderpädagogen zu beheben ?

  5. Was können überforderte Lehrer / Erzieher für unsere Kinder noch leisten?

  6. Wer garantiert, dass mein Kind die gleiche intensive und erforderliche Förderung im neuen System „Inklusion“ erhält ???

  7. Wieviele unterschiedliche Förderbedarfe werden in einer KiGaGruppe oder Schulklasse zusammengefasst? Kinder mit unterschiedlichen körperlichen Behinderungen, sehr aktive Kinder (ADS/ADHS), Kinder mit sprachlicher Behinderung, Kinder mit Seh- oder Hörbehinderung, überdurchschnittlich intelligente Kinder zusammen mit den „Regelkindern“? Welche Einrichtung kann das personell und ausstattungsmäßig sowie qualitativ leisten?

  8. Warum führen die Niederlande den Inklusionsprozess wieder zurück? Warum lernen wir nicht von den Erfahrungen unserer Nachbarn statt die gleichen Fehler zu machen?

  9. Wer kann sicher stellen, dass bei der Inklusion auch leistungsstarke Kinder berücksichtigt werden ?

  10. Werden Familien durch die Inklusion entlastet? Nein...da Therapien wieder selbst organisiert werden müssen. Es entsteht Familienstress am Nachmittag. Soziale Kontakte werden beschnitten, Therapiekinder werden dadurch ausgegrenzt. Nicht alle Eltern können diesen Mehraufwand leisten (Organisation, Fahrweg, Kosten ). Es gibt keine ausreichenden Plätze in den therapeutischen Praxen (Terminengpässe am Nachmittag). Die Eltern haben nicht mehr die intensive Beratung und Begleitung im Umgang mit dem Förderbedarf ihres Kindes.

  11. Die Inklusion eines jeden Kindes mit Behinderung in den Regelbereich ist nicht immer zielführend !!! Die stetige Konfrontation mit leistungsstärkeren Kindern kann auch Frustration und Demotivation hervorrufen !!!!

  12. Bewiesener Maßen wollen Eltern für ihre Kinder Fördereinrichtungen wählen !!! Hier werden die betroffenen Familien politisch nicht berücksichtigt. Nur inklusive Einrichtungen beinhaltet, kein Wahlrecht mehr zu haben !!!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Pro

Im Prinzip bin ich für eine Inklusion, aber nicht so, wie sie heute in unseren Schulen gelebt wird! Da sitzen Lernbehinderte in Gymnasialklassen, Kinder, die auf zu viele Reize überreagieren, werden mit 30 Kindern in eine Klasse gesteckt .... Eine Inklusion kann meiner Meinung nach nur gelingen, wenn es kleine Klassen mit wenigstens zwei Lehrpersonen gleichzeitig gibt.

Contra

Inklusion ist etwas wichtiges. Weswegen ist Sie notwendig? Viele Eltern haben genau darum gekämpft, damit Ihre Kinder "normal" behandelt werden. Sicher gibt es einen individuellen Förderbedarf, hier unterschreibe ich gerne mit, das Ziel der Inklusion, niemanden zurück zulassen, nicht auf Kosten anderer, darf nicht aus den Augen verloren werden. Die Ängste bei "Neuem" kann ich nachvollziehen, hier ist es wichtig, mitzugestalten und sich nicht unterbuttern lassen. Ohne "Regeln"wird es nicht gehen, d. h. Vielfalt muss angeboten werden. Das kostet auch,