Region: Stuttgart
Environment

Wir fordern den Stopp der massiven Baumfällarbeiten im Naturschutzgebiet Rot- und Schwarzwildpark!

Petition is directed to
Gemeinderat Stuttgart
2.032 Supporters 1.228 in Stuttgart
Collection finished
  1. Launched 2018
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  5. Decision
  • Wir drücken hiermit unseren Protest gegen die derzeitigen radikalen Baumfällarbeiten im Botnanger Wald im Naturschutzgebiet Rot- und Schwarzwildpark aus, die einen Großteil des alten Baumbestandes unwiederbringlich zerstören.

  • Wir fordern, dass diese Maßnahmen umgehend gestoppt werden!

  • Da dieses nicht nur in Botnang stattfindet, sondern ein Dauerthema im gesamten Stadtgebiet ist, fordern wir, dass sich die Stadt Stuttgart umgehend grundsätzlich mit dem Thema beschäftigt. Ähnliche Maßnahmen dürfen nicht wieder stattfinden, ohne dass der Gemeinderat eine Generaldebatte über die derzeitige Forstpolitik in den Stuttgarter Wäldern führt und den wirtschaftlichen Druck vom Stuttgarter Forstbetrieb nimmt.

Infos unter https://www.fb.me/waldstuttgart sowie demnächst unter https://www.wald-stuttgart.de

Reason

Derzeit werden gerade bei uns im Botnanger Wald im Naturschutzgebiet Rot- und Schwarzwildpark zahllose, teilweise über 100-jährige Bäume aus wirtschaftlichem Interesse gefällt. Wir haben nichts gegen gezielte Baumfällungen zur Verkehrssicherung oder zur Verjüngung des Bestandes. Aber diese massiven und völlig überzogenen Eingriffe entsetzten nicht nur uns, sondern viele Naherholungssuchende und die Botnanger Anwohnerschaft. Wir müssen etwas tun. Wenn Sie sich mit Ihrer online-Unterzeichnung beteiligen, können wir gemeinsam dafür sorgen, dass etwas passiert. Wenn wir viele Unterschriften zusammen bekommen, wird das dafür sorgen, dass unser gemeinsames Anliegen auch im Gemeinderat ernst genommen wird. Die Zeit drängt enorm! Draußen wird täglich weiter gefällt. Machen Sie mit. Beteiligen Sie sich.

Gerade Stuttgart mit seiner Kessellage benötigt dringend die Waldgebiete; erst recht in Zeiten der Klimaerwärmung, bei der sogar selbst die Forstbehörde davon ausgeht, dass die Bäume zukünftig langsamer nachwachsen werden.

Die Bestimmung des Stuttgarter Waldes dient in erster Linie dem Erholungszweck und dem Naturschutz. Erst nachrangig ist die Forstwirtschaft von Bedeutung. Diese Bestimmung wird mit der Zerstörung des das Waldbild prägenden Altbestandes völlig ad absurdum geführt. Wir sind alle fassungslos und möchten uns deshalb mit allen Interessierten, die das ebenso sehen, zusammenschließen.

Mit der geplanten Umwandlung des Forstes in einen Eigenbetrieb, wird der Kahlschlag zunehmen, da der wirtschaftliche Druck auf den Forstbetrieb weiter steigt. Gemeinsam können wir etwas bewegen.

Mit Ihrer Unterzeichnung können Sie mithelfen, dass der Stuttgarter Gemeinderat sich mit diesem Thema grundsätzlich befasst.

Wir haben die Hoffnung, dass der Stuttgarter Forstbetrieb vom bisherigen wirtschaftlichen Druck befreit wird, der zu diesen Baumfällungen führt.

Danke für Ihre Mitwirkung!

Ein erster Erfolg ist, dass das Thema nun auf die Tagesordnung im nächsten UTA (Ausschuss für Umwelt und Technik) am Dienstag, 27.2.18 gesetzt wurde. Wir erwarten aber, dass hier, wie bisher jedes Mal in Stuttgart, seitens des Forstamtes nur weiter beschwichtigt wird, sich nichts ändert und der Kahlschlag weitergeht.

Die Sitzung ist öffentlich. Kommen Sie hin und zeigen Sie Ihren Protest. Rathaus Stuttgart, Mittlerer Sitzungssaal im 4. Stock, 27.2.18 um 8.30h

Thank you for your support, Jörg Noetzel from Stuttgart
Question to the initiator

News

  • Bereits am 10.3. sollte im Gemeinderat in Stuttgart darüber abgestimmt werden, wie es im Stuttgarter Wald weitergeht. Dazu hatten Grüne, FDP, PULS für Stuttgart und die FrAKTION einen gemeinsamen Antrag formuliert.

    Bürgermeister Thürnau (SPD) wollte die Abstimmung im Gemeinderat durch ein politisches Manöver verhindern. 
    Deshalb wurde die Thematik vom Ältestenrat nochmal in den AKU (Ausschuss für Klima und Umwelt) verwiesen.
    Nochmal zur Erläuterung: Uns wurde vom Bürgermeister mangelndes Demokratieverständnis vorgeworfen, weil wir kritisierten, dass nie ernsthaft über alternative Möglichkeiten bezüglich der Waldstrategie im Waldbeirat diskutiert wurde. D.h. es gab vorher keinen wirklichen Strategieprozess und das Zielbild für den Wald in der... further

  • Liebe Waldfreunde und Waldfreundinnen,

    Am kommenden Freitag, den 25.2. tagt zum Thema öffentlich der AKU (Ausschuss für Klima und Umwelt). Sie können daran teilnehmen, indem Sie die Sitzung im großen Sitzungssaal des Stuttgarter Rathauses mitverfolgen. Eintritt über 3G-Regel mit FFP2-Maske. Beginn um 8.30h. Der Tagesordnungspunkt Wald steht auf Nr. 2. Frühes und zahlreiches Kommen lohnt sich also.

    Dort können Sie auch mitverfolgen, welche Fraktion sich wie zum Wald positioniert. Durch zahlreiches Erscheinen zeigen Sie auch der Politik, dass das Thema Wald uns wichtig ist.

    Die aktuelle Presseberichterstattung zum Waldbeirat und die Kritik am Zustandekommen der jetzigen "Ergebnisse" finden Sie hier:

    Bürgerinitiative übt massive Kritik an... further

  • Liebe Waldfreunde und -freundinnen,
    anbei ein lesenswerter Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten zum aus unserer Sicht gescheiterten Waldbeirat.

    www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.waldwirtschaft-in-stuttgart-buergerinitiative-uebt-massive-kritik-an-der-forstverwaltung.b2a684c6-2448-4767-babe-af358b578435.html

    Wir halten Sie auf dem Laufenden und freuen uns über Ihre weitere Unterstützung. Wenn Sie gute Kontakte zur Presse bzw. den Medien haben oder uns sonst aktiv unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Rückmeldung.

Wir Botnanger machen uns große Sorgen um die Amphibien im Schwarzwildpark. Ein massiver Holzeinschlag um den Buberlesweiher ist noch in vollem Gange. Dort wurden sehr viele Bäume gefällt und müssen noch gerückt werden. Der Tragschlepper wird das ganze Gebiet um den kleinen See befahren müssen, obwohl in den nächsten Tagen die Krötenwanderung beginnt. Vor einigen Jahren wurde beobachtet, wie ein solches Fahrzeug auf einer Strecke von 200m mehr als 40 Kröten überfahren hatte. Es kann doch nicht sein, dass freiwillige Helfer mühevoll Kröten einsammeln und über Straßen tragen und hier sowas

No CONTRA argument yet.

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