• Wir drücken hiermit unseren Protest gegen die derzeitigen radikalen Baumfällarbeiten im Botnanger Wald im Naturschutzgebiet Rot- und Schwarzwildpark aus, die einen Großteil des alten Baumbestandes unwiederbringlich zerstören.

  • Wir fordern, dass diese Maßnahmen umgehend gestoppt werden!

  • Da dieses nicht nur in Botnang stattfindet, sondern ein Dauerthema im gesamten Stadtgebiet ist, fordern wir, dass sich die Stadt Stuttgart umgehend grundsätzlich mit dem Thema beschäftigt. Ähnliche Maßnahmen dürfen nicht wieder stattfinden, ohne dass der Gemeinderat eine Generaldebatte über die derzeitige Forstpolitik in den Stuttgarter Wäldern führt und den wirtschaftlichen Druck vom Stuttgarter Forstbetrieb nimmt.

Begründung

Derzeit werden gerade bei uns im Botnanger Wald im Naturschutzgebiet Rot- und Schwarzwildpark zahllose, teilweise über 100-jährige Bäume aus wirtschaftlichem Interesse gefällt. Wir haben nichts gegen gezielte Baumfällungen zur Verkehrssicherung oder zur Verjüngung des Bestandes. Aber diese massiven und völlig überzogenen Eingriffe entsetzten nicht nur uns, sondern viele Naherholungssuchende und die Botnanger Anwohnerschaft. Wir müssen etwas tun. Wenn Sie sich mit Ihrer online-Unterzeichnung beteiligen, können wir gemeinsam dafür sorgen, dass etwas passiert. Wenn wir viele Unterschriften zusammen bekommen, wird das dafür sorgen, dass unser gemeinsames Anliegen auch im Gemeinderat ernst genommen wird. Die Zeit drängt enorm! Draußen wird täglich weiter gefällt. Machen Sie mit. Beteiligen Sie sich.

Gerade Stuttgart mit seiner Kessellage benötigt dringend die Waldgebiete; erst recht in Zeiten der Klimaerwärmung, bei der sogar selbst die Forstbehörde davon ausgeht, dass die Bäume zukünftig langsamer nachwachsen werden.

Die Bestimmung des Stuttgarter Waldes dient in erster Linie dem Erholungszweck und dem Naturschutz. Erst nachrangig ist die Forstwirtschaft von Bedeutung. Diese Bestimmung wird mit der Zerstörung des das Waldbild prägenden Altbestandes völlig ad absurdum geführt. Wir sind alle fassungslos und möchten uns deshalb mit allen Interessierten, die das ebenso sehen, zusammenschließen.

Mit der geplanten Umwandlung des Forstes in einen Eigenbetrieb, wird der Kahlschlag zunehmen, da der wirtschaftliche Druck auf den Forstbetrieb weiter steigt. Gemeinsam können wir etwas bewegen.

Mit Ihrer Unterzeichnung können Sie mithelfen, dass der Stuttgarter Gemeinderat sich mit diesem Thema grundsätzlich befasst.

Wir haben die Hoffnung, dass der Stuttgarter Forstbetrieb vom bisherigen wirtschaftlichen Druck befreit wird, der zu diesen Baumfällungen führt.

Danke für Ihre Mitwirkung!

Ein erster Erfolg ist, dass das Thema nun auf die Tagesordnung im nächsten UTA (Ausschuss für Umwelt und Technik) am Dienstag, 27.2.18 gesetzt wurde. Wir erwarten aber, dass hier, wie bisher jedes Mal in Stuttgart, seitens des Forstamtes nur weiter beschwichtigt wird, sich nichts ändert und der Kahlschlag weitergeht.

Die Sitzung ist öffentlich. Kommen Sie hin und zeigen Sie Ihren Protest. Rathaus Stuttgart, Mittlerer Sitzungssaal im 4. Stock, 27.2.18 um 8.30h

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jörg Noetzel aus Stuttgart
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Waldfreunde, liebe Unterstützer/innen,
    die Veranstaltung am Dienstag, 9.10. im Rathaus war ein voller Erfolg (weitere Infos s.u.).

    Jetzt geht es allerdings sehr schnell weiter.
    Bereits am kommenden Dienstag, den 23.10. um 8:30 Uhr startet der Umwelt- und Technikausschuss (UTA) im Rathaus Stuttgart im mittleren Sitzungssaal. Hier wird man sich mit dem Wald-Beirat befassen.

    Die Mehrheiten sind aber noch nicht sicher. Die SPD zögert leider noch.
    Sie will allenfalls einen "Runden Tisch". Der vom Forstamt bzw. dem Referat von Bürgermeister Thürnau (SPD) geleitet und terminiert wird.
    Der Gipfel: man will jetzt noch gar nicht tagen, sondern erst in den nächsten Jahren.
    Argumente der SPD contra Beirat: Zuviel Aufwand, zu unflexibel.

    Wir fordern ganz klar JETZT den Beirat und nicht erst n ein paar Jahre einen „Runden Tisch“. Denn wir brauchen 3 Gesprächsebenen..

    1.: strategische Ebene (Diskussionen über neue, nachhaltige Waldkonzepte, die ein Umdenken beim Forstamt und ggf. auch beim Referat und damit ggf. gewissen politischen Druck erfordern, beispielsweise, wenn es um die Reduktion der Holzeinschlagsmenge und den Erhalt des Altbaumbestandes geht)

    2.: die verschiedenen Waldnutzer (Spaziergänger, Radler, Wanderer, Familien, Kinder, Naturschützer und so weiter) unter einen Hut zu bringen, also die sog. stakeholder-Beteiligung, die man ohnehin im Rahmen der FSC-Zertifizierung benötigt

    3.: reine Kommunikation und Information über die anstehenden Maßnahmen, um hier über bessere Kommunikationspolitik für Ruhe in der Bevölkerung zu sorgen

    Die Ebenen zwei und drei kann man sicher mit einem runden Tisch abhaken.
    Aber die ganz entscheidende erste strategische Ebene, lässt sich nur dann ernsthaft weiterverfolgen, wenn man nicht den „Bock zum Gärtner“ macht. Wir würden auch nicht unter Diskussionsleitung einer Firma mit Massentierhaltung über neue Formen der Geflügelzucht sprechen.
    Und genau das ist die Problematik, wenn das zuständige Referat die Hand über das einzuberufende Gremium hält.
    Es geht darum, den Beirat regelmäßig stattfinden zu lassen, externe Meinungen anzuhören, die Politik zu beteiligen und auch Aufträge an das Referat erteilen zu können, um dem UTA zuzuarbeiten.
    Das alles geht natürlich nicht bei einem runden Tisch unter Leitung des betroffenen Referats selber.

    Selbstverständlich muss man den administrativen Aufwand im Rahmen halten. Das ließe sich mit zwei Sitzungen ja gut machen (z.B. eine Sitzung vor und eine Sitzung nach der Fällsaison).
    Es geht uns aber vor allem darum, dass das Thema nicht an einen "zahnlosen" Runden Tisch endet und strategische Impulse versanden. Diese Gefahr sehen wir ganz klar, wenn das zuständige Referat ein entsprechend wenig beachtetes Gremium ohne politische Vertreter selber leitet.
    Unabhängig davon lässt sich ein Beirat selbstverständlich flexibel für die öffentlichen Gruppen öffnen.

    Grüne, SÖS-Linke Plus, FDP und Ralph Schertlen von den Stadtisten unterstützen den Beirat für den Wald.

    Kommen Sie zahlreich ins Rathaus und zeigen Sie, dass nun tatsächlich auch etwas passieren muss!

    Frühes Erscheinen sichert gute Plätze und zahlreiche Teilnahme ist erwünscht.
    Beginn der Sitzung 8.30h. Nach der Agenda (vgl. Anlage) kommt unser Thema voraussichtlich (ohne Garantie) nicht vor 9.30h dran. Es lohnt sich sehr, den Originalton zu hören, um auch angesichts der bevorstehenden Kommunalwahlen einen unmittelbaren Eindruck zu bekommen, welche Fraktion das Thema tatsächlich nach vorne bringt und wer sich von den handelnden Akteuren für den Wald einsetzen wird.

    Herzliche Grüße
    Jörg Noetzel
    Bürgerinitiative Zukunft Stuttgarter Wald
    Facebook.com/waldstuttgart

    PS: In der Anlage finden Sie die UTA-Tagesordnung sowie Impressionen und den Bericht zum 9.10. im Rathaus

  • ...und hier noch der Einladungstext

  • Liebe Waldfreunde,

    aus technischen Gründen kam die letzte Nachricht wohl nicht an - deshalb hier nochmal (Entschuldigung, wenn sie dann doppelt kommt)...

    Wir haben dank Ihrer Unterstützung in Sitzungen, in der Petition und durch Aktivitäten vieler Mitstreiter schon einiges in der Öffentlichkeit und bei den Fraktionen erreicht.
    Vielen Dank dafür!
    U.a. wird Botnang dieses Jahr aufgrund der Proteste (vorübergehend) verschont. Aber die Fällungen in Stuttgart gehen weiter. In anderen Bezirken sind schon die nächsten Bäume markiert!
    Der Termin im Rathaus am Dienstag, also morgen, am 9.10. um 19:00h im Stuttgarter Rathaus (Mittlerer Sitzungssaal) ist deshalb ein ganz entscheidender Termin.

    Wichtig und positiv ist schon mal, dass die Politik nun unser Thema aufgreift.
    Ein wichtiger nächster Schritt, um sich in die richtige Richtung zu bewegen, wäre die Einrichtung eines Waldbeirates noch vor den nächsten Fällungen in diesem Jahr.
    Inzwischen gab es einen erneuten Antrag für einen Waldbeirat von den Grünen, SÖS-Linke, der nun auch von der FDP unterstützt wird.
    Jenseits parteipolitischer Diskussionen halten wir es für wesentlich, dass wir tatsächlich über einen Beirat eine gute, sachliche Diskussionsplattform für die zukünftige Ausrichtung der Waldnutzung hinbekämen. Hinzukommt die regelmäßige Information, die aus verschiedenen Gründen (u.a. auch FSC-Zertifizierung) vonnöten ist. Das würde einiges erleichtern.
    Mittels eines Beirates, den man auch ernst nimmt und der mit einem gut ausgewählten Teilnehmerkreis (neben Forstamt, UTA-Vertreter/innen, Umweltverbänden und Bürgervertretung) ausgestattet wäre, ließen sich vermutlich mit wenig Aufwand zügig fachlich fundierte und zukunftsfähige Lösungen erarbeiten, die über den UTA Eingang in die aktuelle und zukünftige Planung finden würden. Damit wäre ein gutes erstes Ergebnis bezüglich der aktuellen Diskussionen erzielt.

    Immerhin: die SPD unterstützt die erste öffentliche Podiumsdiskussion dazu, die nun am kommenden Dienstag um 19.00h im Stuttgarter Rathaus (mittlerer Sitzungssaal) stattfindet. Auch dafür vielen Dank!

    Es ist nun aber sehr wichtig, dass hierzu am Dienstag viele von Ihnen mit Freunden, Bekannten, Verwandten und anderen Interessierten dazu kommen, Präsenz zeigen und gerne auch mitdiskutieren. Nur so zeigen wir der Politik, dass uns das Thema Wald wichtig ist und wir eine Änderung erwarten und diese auch durchsetzen wollen.

    In der Anlage kommt in separater Mail nochmal der Einladungstext. Wir freuen uns auf Ihr/euer Kommen.
    Kommen Sie zahlreich und unterstützen Sie mit Ihrer Präsenz unser gemeinsames Anliegen.

    Herzliche Grüße
    Jörg Noetzel
    Bürgerinitiative Zukunft Stuttgarter Wald
    Facebook.com/waldstuttgart

    PS: Ein Video zu einem der externen Experten, Herrn Dr. Lutz Fähser, anlässlich seiner Preisverleihung zum B.A.U.M-Umweltpreis 2018 finden Sie auf unserer Facebook-Seite. Wir sind froh und stolz, dass wir ihn für die Veranstaltung am Dienstag tatsächlich gewinnen konnten.

    Danke an dieser Stelle auch an Greenpeace Stuttgart für den Support im Sinne des Stuttgarter Waldes.
    Mehr dazu hier... www.stuttgart.greenpeace.de/artikel/stoppt-die-saege-stuttgart sowie hier...https://www.european-news-agency.de/lokale_nachrichten/mter_lasst_die_saege_ruhn-72367/

Pro

Wir Botnanger machen uns große Sorgen um die Amphibien im Schwarzwildpark. Ein massiver Holzeinschlag um den Buberlesweiher ist noch in vollem Gange. Dort wurden sehr viele Bäume gefällt und müssen noch gerückt werden. Der Tragschlepper wird das ganze Gebiet um den kleinen See befahren müssen, obwohl in den nächsten Tagen die Krötenwanderung beginnt. Vor einigen Jahren wurde beobachtet, wie ein solches Fahrzeug auf einer Strecke von 200m mehr als 40 Kröten überfahren hatte. Es kann doch nicht sein, dass freiwillige Helfer mühevoll Kröten einsammeln und über Straßen tragen und hier sowas

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • am 17.10.2018

    Wald bedeutet leben

  • am 16.10.2018

    Egal wo und egal welcher (alte) Wald - letztlich hat er überall eine lebens(raum)erhaltende Funktion!!!

  • Max Schmidt Stuttgart

    am 15.10.2018

    Ich nutze diese Nicht wald für Erholungszwecke

  • am 13.10.2018

    Es darf nur gefällt, wenn es unbedingt nötig ist. Der Wald muß für die Bedürfnisse der lärm- und dreckgeplagten Bevölkerung vollständig erhalten bleiben.

  • Peter Müller Stuttgart

    am 11.10.2018

    Seit die Grünen in Stuttgart und BW regieren, werden mehr Bäume gefällt als unter CDU-Herrschaft. Und die Grünen schämen sich nicht einmal dafür! Im Hambacher Wald demonstrieren und in Stuttgart roden! Pfui Teufel!!!

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten.

Unterschreiben-Widget für die eigene Webseite

API (Schnittstelle)

/petition/online/wir-fordern-den-stopp-der-massiven-baumfaellarbeiten-im-naturschutzgebiet-rot-und-schwarzwildpark/votes
Beschreibung
Anzahl der Unterschriften auf openPetition und gegebenenfalls externen Seiten.
HTTP-Methode
GET
Rückgabeformat
JSON