Region: Stuttgart
Environment

Wir fordern den Stopp der massiven Baumfällarbeiten im Naturschutzgebiet Rot- und Schwarzwildpark!

Petition is directed to
Gemeinderat Stuttgart
2.032 Supporters 1.228 in Stuttgart
Collection finished
  1. Launched February 2018
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
  • Wir drücken hiermit unseren Protest gegen die derzeitigen radikalen Baumfällarbeiten im Botnanger Wald im Naturschutzgebiet Rot- und Schwarzwildpark aus, die einen Großteil des alten Baumbestandes unwiederbringlich zerstören.

  • Wir fordern, dass diese Maßnahmen umgehend gestoppt werden!

  • Da dieses nicht nur in Botnang stattfindet, sondern ein Dauerthema im gesamten Stadtgebiet ist, fordern wir, dass sich die Stadt Stuttgart umgehend grundsätzlich mit dem Thema beschäftigt. Ähnliche Maßnahmen dürfen nicht wieder stattfinden, ohne dass der Gemeinderat eine Generaldebatte über die derzeitige Forstpolitik in den Stuttgarter Wäldern führt und den wirtschaftlichen Druck vom Stuttgarter Forstbetrieb nimmt.

Infos unter www.fb.me/waldstuttgart sowie demnächst unter www.wald-stuttgart.de

Reason

Derzeit werden gerade bei uns im Botnanger Wald im Naturschutzgebiet Rot- und Schwarzwildpark zahllose, teilweise über 100-jährige Bäume aus wirtschaftlichem Interesse gefällt. Wir haben nichts gegen gezielte Baumfällungen zur Verkehrssicherung oder zur Verjüngung des Bestandes. Aber diese massiven und völlig überzogenen Eingriffe entsetzten nicht nur uns, sondern viele Naherholungssuchende und die Botnanger Anwohnerschaft. Wir müssen etwas tun. Wenn Sie sich mit Ihrer online-Unterzeichnung beteiligen, können wir gemeinsam dafür sorgen, dass etwas passiert. Wenn wir viele Unterschriften zusammen bekommen, wird das dafür sorgen, dass unser gemeinsames Anliegen auch im Gemeinderat ernst genommen wird. Die Zeit drängt enorm! Draußen wird täglich weiter gefällt. Machen Sie mit. Beteiligen Sie sich.

Gerade Stuttgart mit seiner Kessellage benötigt dringend die Waldgebiete; erst recht in Zeiten der Klimaerwärmung, bei der sogar selbst die Forstbehörde davon ausgeht, dass die Bäume zukünftig langsamer nachwachsen werden.

Die Bestimmung des Stuttgarter Waldes dient in erster Linie dem Erholungszweck und dem Naturschutz. Erst nachrangig ist die Forstwirtschaft von Bedeutung. Diese Bestimmung wird mit der Zerstörung des das Waldbild prägenden Altbestandes völlig ad absurdum geführt. Wir sind alle fassungslos und möchten uns deshalb mit allen Interessierten, die das ebenso sehen, zusammenschließen.

Mit der geplanten Umwandlung des Forstes in einen Eigenbetrieb, wird der Kahlschlag zunehmen, da der wirtschaftliche Druck auf den Forstbetrieb weiter steigt. Gemeinsam können wir etwas bewegen.

Mit Ihrer Unterzeichnung können Sie mithelfen, dass der Stuttgarter Gemeinderat sich mit diesem Thema grundsätzlich befasst.

Wir haben die Hoffnung, dass der Stuttgarter Forstbetrieb vom bisherigen wirtschaftlichen Druck befreit wird, der zu diesen Baumfällungen führt.

Danke für Ihre Mitwirkung!

Ein erster Erfolg ist, dass das Thema nun auf die Tagesordnung im nächsten UTA (Ausschuss für Umwelt und Technik) am Dienstag, 27.2.18 gesetzt wurde. Wir erwarten aber, dass hier, wie bisher jedes Mal in Stuttgart, seitens des Forstamtes nur weiter beschwichtigt wird, sich nichts ändert und der Kahlschlag weitergeht.

Die Sitzung ist öffentlich. Kommen Sie hin und zeigen Sie Ihren Protest. Rathaus Stuttgart, Mittlerer Sitzungssaal im 4. Stock, 27.2.18 um 8.30h

Thank you for your support, Jörg Noetzel from Stuttgart
Question to the initiator

News

  • Save the Date und Herzliche Einladung!
    Dienstag 17.09.2019 um 17.00Uhr
    Öffentliche Sitzung des Waldbeirates der Stadt Stuttgart

    Dr. Lutz Fähser, Vater des Lübecker Konzeptes referiert über nachhaltige Waldbewirtschaftung. Weiterer Referent ist Prof. Kohnle von der Forstl. Versuchsanstalt Freiburg zum Thema "Klimawandel-Einfluss auf unsere Baumarten".

    Ort: Rathaus Stuttgart, mittlerer Sitzungssaal.

    Die Sitzung ist öffentlich.
    Kommen Sie dazu und unterstützen Sie das Thema durch Ihre Präsenz. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

    Aktueller Artikel zum Thema von Dr. Lutz Fähser hier: www.sueddeutsche.de/wissen/wald-naturschutz-klimawandel-1.4579296

    Die Abbildung zeigt den aktuellen Kahlschlag im Wald von Stuttgart Botnang! So... further

  • Liebe Waldfreunde,
    Angesichts der aktuellen Waldkrise haben wir uns in einem offenen Brief an Ministerpräsident Winfried Kretschmann gewandt.
    Sie finden ihn inklusive Anlagen hier...

    Hierbei haben wir u.a. auf den von uns mitunterzeichneten offenen Brief an BM Julia Klöckner sowie an den weiteren Waldexpertenbrief an BM Svenja Schulze hingewiesen.
    Herzliche Grüße
    Jörg Noetzel


    Anlagen im PDF:
    - Offener Brief an MP Kretschmann
    - Forst-europaticker-Meldung, Schweizer Studie: Kostspielige Räumungen von
    Schadflächen gefährden die Waldregeneration
    - Offener Brief an BM Klöckner
    - Offener Brief an BM Schulze,

    Quelle: www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/2019/08/17/waldexperten-richten-weiteren-offenen-brief-an-umweltministerin-schulze/

  • Liebe Waldfreunde,
    wir haben einen offenen Brief an Frau Bundesministerin Klöckner unterzeichnet, den ich Ihnen in der Anlage gerne zukommen lasse.
    Wir fordern statt Aktionismus mit Anpflanzung irgendwelcher nichtheimischer Arten ein besonnenes Vorgehen und im ersten Schritt vor allem mal weniger Waldzerstörung und Vorrang für den heimischen Buchenwald, der, wenn man ihn in dichten Beständen mal endlich in Ruhe lässt eigentlich ganz gut klar kommt mit dem Klima.

    Als weitere Neuigkeit: der erste Waldbeirat fand statt (im Wesentlichen Vortellungsrunde). Bitte vormerken :der nächste Waldbeirat findet statt am 17.09.2019 um 17:00h im mittleren Sitzungssaal im Stuttgarter Rathaus.
    Auf unser Ansinnen hin wird Dr. Lutz Fähser als Experte und ehem.... further

Wir Botnanger machen uns große Sorgen um die Amphibien im Schwarzwildpark. Ein massiver Holzeinschlag um den Buberlesweiher ist noch in vollem Gange. Dort wurden sehr viele Bäume gefällt und müssen noch gerückt werden. Der Tragschlepper wird das ganze Gebiet um den kleinen See befahren müssen, obwohl in den nächsten Tagen die Krötenwanderung beginnt. Vor einigen Jahren wurde beobachtet, wie ein solches Fahrzeug auf einer Strecke von 200m mehr als 40 Kröten überfahren hatte. Es kann doch nicht sein, dass freiwillige Helfer mühevoll Kröten einsammeln und über Straßen tragen und hier sowas

No CONTRA argument yet.

More on the topic Environment

Help us to strengthen citizen participation. We want your petition to get attention and stay independent.

Donate now