Das Bistum Hildesheim gibt die Trägerschaft der IGS Duderstadt ab und will eine Übernahme durch den Landkreis als neuen Träger erreichen. Sollte das scheitern, droht die Auflösung der Schule. Das wäre ein herber Verlust für die Schullandschaft im Einzugsbereich Duderstadt und ein großer Schritt rückwärts.

Wir fordern den Landkreis Göttingen als möglichen neuen Schulträger auf, die Schule in Duderstadt zu übernehmen und als IGS weiterzuführen.

*** WICHTIGE ERGÄNZUNG *** Da der Landrat mehrfach darauf hingewiesen hat, dass eine Übernahme der Schule rechtlich nicht möglich sei, an dieser Stelle eine kurze Erklärung:

Es ist NICHT nötig, die Schule auf einen Schlag komplett zu übernehmen, da das Bistum zugesichert hat, alle Klassen bis zum Abschluss zu führen. Um eine IGS DUDERSTADT FÜR ALLE in staatlicher Trägerschaft aufzubauen würde es genügen, zunächst einen neuen Schuljahrgang 5 zu errichten und in den folgenden Jahren aufsteigend weitere Klassen einzurichten, während die anderen Klassen vom Bistum getragen werden.

Dies ist rechtlich möglich und führt für uns zu dem selben Ergebnis: Eine IGS DUDERSTADT FÜR ALLE in Trägerschaft des Landkreises.

Begründung

Vor einigen Tagen lasen wir in der Zeitung, dass sich die Kirche als Träger der IGS Duderstadt zurückziehen will. Das macht uns Eltern, die eine “Schule für alle” wollen natürlich Angst. Wir wünschen uns eine Schule wie die IGS, weil wir unsere Kinder nicht schon nach der vierten Klasse „in eine Schublade einsortieren“ wollen. Das ist uns einfach zu früh. Wir wollen eine Schule, die ihnen möglichst lange alle Wege offen hält und in der nicht im Gleichschritt gelernt wird, sondern auf jedes Kind individuell eingegangen wird. Das bietet uns nur die IGS.

Für uns “Göttinger am Harz”, also für die Eltern aus Duderstadt, Hattorf, Osterode und aus vielen umliegenden Ortschaften ist die IGS Duderstadt aktuell die einzige Schule im weiten Umkreis, die diese Möglichkeit bietet: Während es im Stadtgebiet Göttingen immer mehr IGSen gibt, findet sich hier auf dem Land keine einzige. Somit blieben uns als einzige Option die Schulen in Göttingen. Diese sind aber für viele leider zwischen 30 und 40 Kilometer entfernt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln selten in unter einer Stunde Fahrtzeit zu erreichen. Dazu kommt, dass bei den Göttinger Schulen die Stadtschüler neuerdings Vorrang vor Schülern aus dem Kreis haben. Das bedeutet, dass die Schule in Duderstadt für viele die einzig realistisch erreichbare IGS ist.

Die Bedrohung dieser Schule durch den Wegfall des kirchlichen Trägers macht uns allen Angst. Gleichzeitig sehen wir aber auch die sich nun bietende große Chance, die IGS Duderstadt zur ersten und bisher einzigen staatlichen IGS im ganzen östlichen Kreis der Region Göttingen umzuwandeln. Dies käme dem Wunsch sehr vieler Eltern entgegen. An eine staatliche IGS, ohne Schulgeld und ohne festgelegte konfessionelle Ausrichtung würden wesentlich mehr Eltern ihre Kinder anmelden und für den Landkreis bietet sich hier die Möglichkeit das bestehende schulische Angebot attraktiver und vielfältiger zu gestalten. Und das mit einem nur sehr geringen Aufwand: Während der Aufbau einer IGS sonst eine enorme Herausforderung bedeutet, kann hier eine gut funktionierende Schule mit einem eingespielten Team, den nötigen Räumlichkeiten und einer engagierten Schulleitung einfach übernommen werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Elterninitiative für die IGS Duderstadt aus Wulften
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  • Nun ist es bereits über ein Jahr her, dass wir Eltern begonnen haben, uns für den Erhalt der IGS Duderstadt einzusetzen.

    Viele lange Sitzungen im Schulausschuss und Kreistag sind inzwischen regelmäßig von uns Eltern besucht worden und auf unserer Facebookseite haben wir viele Beiträge, Videos und Briefe an Keistagsabgeordnete und Vertreter des Bistums veröffentlicht. Der Erfolg dieser vielen Arbeit von Eltern, Lehrern und Schülern: In der letzten Umfrage zeigten doppelt so viele Eltern den Wunsch ihr Kind an der IGS anzumelden wie im letzten Schuljahr.

    Trotz dieses dokumentierten wachsenden Elterninteresses unternehmen weder Bistum noch Landkreis Schritte, um die Schule zu erhalten.
    Davon lassen wir uns natürlich nicht entmutigen und kämpfen weiter für die IGS St. Ursula.

    Auf Landkreisebene unterstützt uns dabei weiterhin Herr Dr. Stiller und die Kreistagsfraktion der FDP sowie die Fraktion aus Grünen, Piraten und Partei. Aktuell wird ein Positionspapier verfasst, in dem Argumente für eine IGS in Duderstadt zusammengefasst werden.
    --> Hier eine kurze Zusammenfassung unserer Interaktion mit dem Landkreis:
    Youtube: www.youtube.com/watch?v=X75Zkakmj5M
    Facebook: www.facebook.com/IGS.Duderstadt/videos/2154581737890968/

    Auch an das Bistum haben wir uns gewandt und den neuen Bischof angeschrieben. Hier versuchen wir die Kirche zu überzeugen, auf lokaler Ebene mit Politik und Betrieben zusammenzuarbeiten, um die Lücke bei der Finanzierung der Schule zu schließen. Dass diese gar nicht so groß ist, weil der Staat die Kosten der Schule zu 80% übernimmt war uns neu, gibt aber Mut zur Hoffnung: Dadurch ist die zu schließende Lücke wesentlich kleiner als vermutet.
    Hier auch ein Video dazu:
    Youtube: www.youtube.com/watch?v=04P5uos1vy8
    Facebook: www.facebook.com/IGS.Duderstadt/videos/2252132528135888/)

    Die Zahlen der Umfrage geben uns Mut, die Reaktion von Landkreis und Bistum zeigen uns aber gleichzeitig: Wir brauchen noch einen langen Atem, um weiter für die Schule zu kämpfen.
    Aber natürlich bleiben wir dran und geben nicht auf.

  • Alle Grundschul-Eltern bekommen derzeit Post vom Landkreis: Eine Elternumfrage, die über die Zukunft der einzigen IGS in unserer Region entscheidet. Mit IHRER Stimme können Sie helfen, dass auch in unserer Region künftig eine öffentliche kostenfreie IGS (Integrierte Gesamtschule) allen Schülern offen steht.

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.