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  • Jetzt ist das Parlament gefragt

    26.04.2017 06:00 Uhr

    openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Kreistag eine persönliche Stellungnahme angefordert.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    https://www.openpetition.de/petition/stellungnahme/wir-wollen-die-igs-duderstadt-als-schule-fuer-alle

    Warum fragen wir das Parlament?

    Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.

    Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete, schriftliche Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.


    Was können Sie tun?

    Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.

    Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.

    Unterstützen Sie unsere gemeinnützige Organisation, um den Bürger-Politik-Dialog langfristig zu verbessern. openPetition finanziert sich zu 100% aus Spenden.

  • Änderungen an der Petition

    08.04.2017 12:06 Uhr

    Das Bistum hat uns ein Jahr länger Zeit gegeben! Der neue fünfte Jahrgang wurde genehmigt. Nun haben wir genügend Zeit für Verhandlungen mit dem Landkreis.


    Neuer Sammlungszeitraum: 1 Jahr

  • Offener Brief der Elterninitiative IGS Duderstadt an das Bistum

    10.03.2017 22:48 Uhr

    Dokument anzeigen

    In den letzten Tagen haben wir von der Elterninitiative schon viele Worte an den Landkreis gerichtet, um die dort verantwortlichen Politiker von der IGS Duderstadt als gute Schule für den ganzen östlichen Landkreis zu überzeugen.
    Heute wenden wir uns an die Kirche, die aufgrund der Entscheidung, die IGS Duderstadt fallenzulassen, bereits heftig kritisiert wurde. Auch wir sehen diese Entscheidung und besonders den Zeitpunkt zu dem diese bekannt gegeben wurde sehr kritisch, denken aber, dass dem Bistum trotz allem noch eine sehr entscheidende Rolle zukommen kann. Bei aller Kritik hoffen wir doch, dass das Bistum in seinem Handeln die christlichen Werte weiterhin als wichtigere Orientierung als rein wirtschaftliche Interessen ansieht. Aus diesem Grund schreiben wir heute einen offenen Brief an das Bistum.

  • Änderungen an der Petition

    26.02.2017 12:36 Uhr

    Tippfehler korrigiert


    Neuer Petitionstext: Das Bistum Hildesheim gibt die Trägerschaft der IGS Duderstadt ab und will eine Übernahme durch den Landkreis als neuen Träger erreichen. Sollte das scheitern, droht die Auflösung der Schule. Das wäre ein herber Verlust für die Schullandschaft im Einzugsbereich Duderstadt und ein großer Schritt rückwärts.
    Wir fordern den Landkreis Göttingen als möglichen neuen Schulträger auf, die Schule in Duderstadt zu übernehmen und als IGS weiter zu führen.
    weiterzuführen.


    Neue Begründung: Vor einigen Tagen lasen wir in der Zeitung, dass sich die Kirche als Träger der IGS Duderstadt zurückziehen will. Das macht uns Eltern, die eine “Schule für alle” wollen natürlich Angst. Wir wünschen uns eine Schule wie die IGS, weil wir unsere Kinder nicht schon nach der vierten Klasse „in eine Schublade einsortieren“ wollen. Das ist uns einfach zu früh. Wir wollen eine Schule, die ihnen möglichst lange alle Wege offen hält und in der nicht im Gleichschritt gelernt wird, sondern auf jedes Kind individuell eingegangen wird. Das bietet uns nur die IGS.
    Für uns “Göttinger am Harz”, also für die Eltern aus Duderstadt, Hattorf, Osterode und aus vielen umliegenden Ortschaften ist die IGS Duderstadt aktuell die einzige Schule im weiten Umkreis, die diese Möglichkeit bietet: Während es im Stadtgebiet Göttingen immer mehr IGSen gibt, findet sich hier auf dem Land keine einzige. Somit blieben uns als einzige Option die Schulen in Göttingen. Diese sind aber für viele leider zwischen 30 und 40 Kilometer entfernt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln selten in unter einer Stunde Fahrtzeit zu erreichen. Dazu kommt, dass bei den Göttinger Schulen die Stadtschüler neuerdings Vorrang vor Schülern aus dem Kreis haben. Das bedeutet, dass die Schule in Duderstadt für viele die einzig realistisch erreichbare IGS ist.
    Die Bedrohung dieser Schule durch den Wegfall des kirchlichen Trägers macht uns allen Angst. Gleichzeitig sehen wir aber auch die sich nun bietende große Chance, die IGS Duderstadt zur ersten und bisher einzigen staatlichen IGS im ganzen östlichen Kreis der Region Göttingen umzuwandeln. Dies käme das dem Wunsch sehr vieler Eltern entgegen. An eine staatliche IGS, ohne Schulgeld und ohne festgelegte konfessionelle Ausrichtung würden wesentlich mehr Eltern ihre Kinder anmelden und für den Landkreis bietet sich hier die Möglichkeit das bestehende schulische Angebot attraktiver und vielfältiger zu gestalten. Und das mit einem nur sehr geringen Aufwand: Während der Aufbau einer IGS sonst eine enorme Herausforderung bedeutet, kann hier eine gut funktionierende Schule mit einem eingespielten Team, den nötigen Räumlichkeiten und einer engagierten Schulleitung einfach übernommen werden.