Zuschuss von 0,50 € pro Schulessen im Wartburgkreis erhalten

Petition is addressed to:
Landrat Michael Brodführer

1,374 Signatures

The petition is denied.

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  1. Launched December 2025
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Finished

Petition addressed to: Landrat Michael Brodführer

Zum 01.01.2026 soll der Zuschuss von 0,50 € pro Schulessen im Wartburgkreis vollständig gestrichen werden. Damit steigen die Kosten für Familien unmittelbar. Besonders betroffen sind sozial schwächere Haushalte, für die dieser Zuschuss eine reale Entlastung darstellte. Bereits jetzt verzichten Kinder aus finanziellen Gründen teilweise auf ein warmes Mittagessen – diese Situation wird sich verschärfen.

Eine regelmäßige und ausgewogene Schulverpflegung ist nachweislich entscheidend für Konzentration, Lernfähigkeit und gesundheitliche Entwicklung. Studien zeigen, dass ein fehlendes warmes Mittagessen mit Mangelernährung und schlechteren Lernleistungen einhergeht. Wenn diese Grundversorgung eingeschränkt wird, verschlechtert sich die Bildungschancengleichheit – die Unterschiede zwischen arm und reich werden größer statt kleiner.

Die Kürzung steht im Widerspruch zu politischen Zielen wie Familienfreundlichkeit, Gesundheitsprävention und der Notwendigkeit, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu stärken – gerade in einer Region mit sinkender Geburtenrate. Im Thüringer Schulfinanzierungsgesetz sind finanzielle Spielräume ausdrücklich vorgesehen. Diese Möglichkeit wurde bislang genutzt, wird aber nun ohne zwingenden Grund aufgegeben.

Wir fordern den Wartburgkreis deshalb auf, die Entscheidung sofort zu überprüfen und den Zuschuss weiterzuführen. Eine Einsparung von 50 Cent pro Portion mag kurzfristig den Haushalt entlasten, verursacht jedoch langfristig höhere soziale und gesundheitliche Folgekosten. Eine kinderfreundliche Politik darf nicht bei der grundlegenden Versorgung im Schulalltag enden.

Wir fordern: Zuschuss erhalten – gleiche Chancen für jedes Kind sichern.

Reason

  • Sozial schwache Familien werden stärker belastet.
  • Manche Kinder verzichten auf warme Mahlzeiten.
  • Ungleichheit zwischen arm und reich wächst.
  • Gesunde Ernährung wird erschwert.
  • Schlechtere Konzentration und Lernleistung.
  • Langfristige Nachteile für Gesundheit und Chancen.
  • Spätere Folgekosten für Gesellschaft höher
Thank you so much for your support, Luisa Weyand, Hörselberg-Hainich
Ask the initiator

Petition details

Petition started: 12/10/2025
Collection ends: 06/09/2026
Region: Wartburgkreis
Topic: Health

News

  • Ich habe Antwort erhalten, leider wird das Anliegen nicht weiter verfolgt!
    Hier die Email des Kreistagsbüros:

    "vielen Dank für die Übersendung Ihrer Online-Petition. Wir wissen Ihr bürgerschaftliches Engagement sehr zu schätzen.
     
    Eine Online-Petition ist ein gutes und legitimes Mittel, um öffentliche Aufmerksamkeit für ein Thema zu erzeugen. Sie besitzt jedoch nach den Vorgaben der Thüringer Kommunalordnung (ThürKO) keine sogenannte Rechtsqualität. Das bedeutet, dass durch sie rechtlich nicht zwingend vorgeschrieben werden kann, ein Thema erneut auf die Tagesordnung des Kreistages zu setzen. Das formalrechtliche Instrument, um den Kreistag zur Behandlung eines Themas zu verpflichten, ist der sogenannte Einwohnerantrag (gemäß § 96a in Verbindung mit § 16 ThürKO sowie dem Thüringer Gesetz über das Verfahren bei Einwohnerantrag, Bürgerbegehren und Bürgerentscheid – ThürEBBG). Ein solcher Antrag erfordert unter anderem handschriftliche Originalunterschriften und unterliegt weiteren strengen Formvorschriften, die eine Online-Petition nicht erfüllt.
     
    Unabhängig von diesen formalen Vorgaben ist es wichtig zu betonen, dass Ihr Anliegen im Kreistag des Landkreises keineswegs ignoriert wurde. Im Gegenteil: Der Kreistag hat sich bereits sehr intensiv und umfassend mit genau dieser Thematik auseinandergesetzt. Der Essensgeldzuschuss wurde in der jüngeren Vergangenheit bereits dreimal ausführlich in den Sitzungen behandelt:
     

    1. im Rahmen der Debatte zu dem regulären Kreistagsbeschluss zur Haushaltssatzung und Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2026 im Kreistag am 25.11.2025,
    2. auf Grundlage von formellen Anträgen von Kreistagsfraktionen im Kreistag am 24.03.2026 und
    3. in Form eines zulässigen Bürgerantrags im Kreistag am 23.06.2026.

     
    Die demokratischen Gremien unseres Landkreises haben alle Argumente zu diesem Thema somit bereits mehrfach angehört, geprüft und abgewogen. Aus diesem Grund ist eine erneute Behandlung auf der Tagesordnung des Kreistages nicht vorgesehen."

  • Die Petition wurde an den Landrat weitergeleitet und nun muss auf Reaktion seiner Seite gewartet werden. Ich bat Ihn um schriftliche Stellungnahme. Bei Neuigkeiten leite ich diese sofort weiter.

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