Petition gegen die geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage zwischen Granterath und Baal

Petition richtet sich an:
Stadt Hückelhoven

1.716 Unterschriften

86 %
2.000 für Sammelziel

1.716 Unterschriften

86 %
2.000 für Sammelziel
  1. Gestartet 26.06.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Stadt Hückelhoven

Wir, die unterzeichnenden Bürgerinnen und Bürger, sprechen uns gegen die geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage zwischen dem Haberger Wald und dem Granterather Wald aus, die eine Fläche von rund 59 Fußballfeldern umfassen soll.
Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir den Ausbau erneuerbarer Energien grundsätzlich befürworten und als wichtigen Beitrag zum Klimaschutz ansehen. Gleichzeitig sind wir der Überzeugung, dass bei der Auswahl geeigneter Standorte Natur-, Landschafts- und Lebensraum sowie die Interessen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger angemessen berücksichtigt werden müssen.
Unsere Bedenken richten sich insbesondere gegen den geplanten Standort:

Die geplante Anlage würde eine bislang weitgehend unberührte Landschaft in erheblichem Umfang verändern und das Landschaftsbild nachhaltig beeinträchtigen.
Das Vorhaben liegt unmittelbar an einem Naturschutzgebiet sowie einem Landschaftsschutzgebiet und würde diese wertvollen Naturbereiche räumlich voneinander trennen.

Nach unserer Auffassung handelt es sich nicht um eine Fläche, die bereits durch Verkehrsinfrastruktur optisch oder akustisch vorbelastet ist. Der nahegelegene Schienenweg verläuft in einem durch Bäume geschützten Bereich und prägt die Landschaft daher kaum.

Die betroffenen Flächen verfügen über hochwertige landwirtschaftliche Böden, die dauerhaft der Nahrungsmittelproduktion erhalten bleiben sollten.

Besonders betroffen wäre auch der Sportplatz in Granterath, der sich in unmittelbarer Nähe der geplanten Anlage befindet. Der Sportplatz ist weit mehr als eine Sportstätte – er ist ein wichtiger Treffpunkt des Vereins- und Dorflebens in Granterath. Hier kommen Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu Training, Wettkämpfen und gemeinschaftlichen Veranstaltungen zusammen. Die unmittelbare Nachbarschaft einer großflächigen Photovoltaikanlage würde das Umfeld dieser Begegnungsstätte nachhaltig verändern und die Aufenthaltsqualität deutlich beeinträchtigen.

Wir bitten die Verantwortlichen, sorgfältig zu prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für die Privilegierung dieser Freiflächen-Photovoltaikanlage an diesem Standort tatsächlich erfüllt sind und ob die besondere Schutzwürdigkeit dieses Landschaftsraums ausreichend berücksichtigt wurde.

Wir regen an, alternative Standorte zu prüfen, die bereits durch Infrastruktur oder bestehende Bebauung vorgeprägt sind oder auf bereits versiegelten Flächen liegen. So kann der notwendige Ausbau erneuerbarer Energien mit einem möglichst geringen Eingriff in Natur, Landschaft und Lebensqualität erfolgen.

Wir appellieren an die Verantwortlichen der Stadt Hückelhoven, die Planungen für diesen Standort noch einmal kritisch zu überprüfen und die Interessen von Natur, Landwirtschaft, Naherholung, Vereinsleben und den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern angemessen in die Entscheidung einzubeziehen.

Mit unserer Unterschrift unterstützen wir diesen Appell.

Begründung

Die Landschaft zwischen Granterath, Tenholt und Baal ist für viele Bürgerinnen und Bürger ein bedeutendes Naherholungsgebiet. Spaziergänger, Radfahrer, Familien sowie Erholungssuchende nutzen die Wege und Waldgebiete regelmäßig. Dieser naturnahe Landschaftsraum trägt wesentlich zur Lebensqualität in den umliegenden Ortschaften bei und sollte daher bei allen Planungen besonders berücksichtigt werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Anke Kaiser, Erkelenz
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 26.06.2026
Sammlung endet: 25.12.2026
Region: Hückelhoven
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    am 4. Oktober und 11. Oktober laden wir herzlich zur Fotoausstellung in die evangelische Kirche in Baal (Am Hackeberg, Hückelhoven-Baal) ein.
    Freuen Sie sich auf eindrucksvolle Fotografien aus dem Baaler Riedelland/ Nachtigallental von Jenny Hoffert und Steffi Klessascheck – und auf ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm:

    - „Stimmen zum Nachtigallental“ – per QR-Code können Sie hören, was Menschen mit diesem besonderen Ort verbinden.
    -Mitmach-Collage: Bringen Sie Ihr Lieblingsbild aus dem Nachtigallental oder der Umgebung mit und gestalten Sie gemeinsam mit anderen Ausstellungsbesucherinnen und -besuchern eine große Collage. Zeigen Sie, was Ihr ganz persönliches Nachtigallental-Erlebnis ausmacht.
    -Lieblingsorte-Karte: Markieren Sie, wo Sie gerne spazieren gehen, welche Wege Sie kennen oder welcher Ort Ihnen besonders am ❤️Herzen liegt.
    - Natur- und Bodenschätzetisch: Entdecken Sie unter anderem Steinzeitfunde, Pflanzen, Früchte des Ackers und weitere Dinge, die das Nachtigallental prägen.
    -Kindertisch: Ausmalbilder mit der Feldlerche, Wimpernfledermaus und Motiven aus dem Nachtigallental.
    -Livemusik
    -Kaffee, Kuchen, Fingerfood
    Ausgewählte Fotografien können vor Ort erworben werden.
    Kommen Sie vorbei, schauen Sie, hören Sie, gestalten Sie mit – und entdecken Sie das Nachtigallental noch einmal ganz neu.
    Wir freuen uns auf viele Begegnungen und einen schönen gemeinsamen Nachmittag!

    Anke Kaiser

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition,

    hinter uns liegt ein sehr erfolgreiches Wochenende bei Stephanie Mazerath im EinzigART Atelier in Granterath. Im Rahmen der Kunstausstellung gab es viele Gelegenheiten, mit Besucherinnen und Besuchern über die geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage im Baaler Riedelland/ Nachtigallental ins Gespräch zu kommen.
    Viele Menschen haben sich interessiert gezeigt, die Petition vor Ort analog unterschrieben und ihre Unterstützung zugesagt. Darüber hinaus konnten neue Kontakte geknüpft und viele wichtige Gespräche geführt werden.
    Ein ganz herzlicher Dank gilt Stephanie Mazerath und den beteiligten Künstlerinnen, die uns an diesem Wochenende die Möglichkeit geboten haben, das Anliegen inmitten ihrer Ausstellung sichtbar zu machen und mit so vielen Menschen darüber ins Gespräch zu kommen.
    Auch rund um das Plangebiet selbst wird das Engagement immer sichtbarer: Es entstehen weitere Schautafeln und Fotodokumentationen, und zusätzliche Plakate wurden aufgehängt. Dafür möchte ich mich bei allen, die sich mit so viel Zeit, Kreativität und Einsatz beteiligen, ganz herzlich bedanken. Bei allem Engagement wäre es zugleich wünschenswert, achtsam mit der Natur und den bereits bestehenden natürlichen Lebensräumen umzugehen. Hinweise, Plakate und Schautafeln sollten daher möglichst so angebracht werden, dass Bäume und andere Bestandteile der Landschaft nicht beschädigt werden.
     Selbstverständlich ist auch, dass die Schautafeln und Plakate zum Ende des nächsten Beteiligungsverfahrens wieder entfernt werden. Die Petition wird beendet, sobald das nächste Beteiligungsverfahren startet. Denn dann möchten wir unsere Anliegen gemeinsam mit allen Unterstützerinnen und Unterstützern und mit dem gesamten Gewicht unserer gesammelten Stimmen in dieses Verfahren einbringen und diese wichtige Gelegenheit nicht verstreichen lassen.
    Mindestens genauso wichtig wie Plakate und Schautafeln sind jedoch die persönlichen Gespräche: mit Nachbarinnen und Nachbarn, Bekannten, Freundinnen und Freunden. Gerade auf diese Weise erfahren immer mehr Menschen, was im Baaler Riedelland geplant ist und welche Dimensionen dieses Vorhaben haben könnte. Jede Information, jedes Gespräch und jede weitergegebene Petition trägt dazu bei, das Thema bekannter zu machen.
    Wer sich selbst einen Eindruck von der Größe des betroffenen Areals verschaffen möchte, findet inzwischen auch auf der Outdoor-App Komoot eine Strecke, die auf öffentlichen Wegen rund um das derzeit dargestellte Plangebiet führt. Bei einer Wanderung oder Radtour lässt sich so sehr anschaulich erleben, wie groß die Fläche ist, die nach den derzeit auf der Homepage der Stadt Hückelhoven veröffentlichten Planungen betroffen wäre. Herzlichen Dank auch dafür! 
    Vielen Dank an alle, die sich weiterhin auf ganz unterschiedliche Weise für den Erhalt dieser besonderen Landschaft einsetzen und das Thema in die Öffentlichkeit tragen.

    Anke Kaiser

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    heute und morgen dürfen wir beim Kunstwochenende „EinzigART“ in Granterath mit einem Informationsstand vertreten sein und dort über die geplante Freiflächenphotovoltaikanlage im Baaler Riedelland, im sogenannten Nachtigallental, informieren.
    Bereits heute, am Samstag, haben sich viele interessante und sehr herzliche Gespräche ergeben, und es konnten auch weitere Unterschriften für die Petition gesammelt werden. Besonders schön ist es, mit so vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und auf die Bedeutung dieser besonderen Landschaft aufmerksam machen zu können.
    Auch die Fotografin Jenny Hoffert zeigt mit ihrem einzigartigen fotografischen Auge, wie wunderbar sich diese Landschaft in Bildern einfangen lässt. Ihre Fotografien machen eindrucksvoll sichtbar, dass das Baaler Riedelland keine strukturell vorgeprägte Landschaft ist, in der eine Freiflächenphotovoltaikanlage sinnvoll wäre.
    Jenny sucht außerdem noch Bilderpaten, die bereit sind, ihre Ausstellungen im Oktober in Granterath und in Baal zu unterstützen. Dafür können sie schon im Voraus Bilder erwerben, die bei den Ausstellungen gezeigt werden und anschließend mit nach Hause genommen werden können. Die ersten Bilder sind bereits verkauft.
    Auch morgen wird der Informationsstand wieder präsent sein – eingebettet in eine wunderbare Vielfalt an Kunst: Fotografien, Malereien, Stickereien, Schmuck und vieles mehr.
    Ein Besuch lohnt sich also gleich in mehrfacher Hinsicht. Vielleicht sehen wir uns morgen bei EinzigART in Granterath!

    Herzlichst

    Anke Kaiser

Neben der Vermüllung der Landschaft durch Windmühlen, jetzt auch noch Solarflächen. Welcher halbwegs gebildete glaubt eigentlich, damit würde irgendwas beeinflusst? Nein, allein die Verlockung des schnellen Geldes ist der Antrieb. Diese Flächen heizen sich bis auf 80 Grad Celsius auf, lassen den Boden verdorren. Glaubt irgendjemand im Umkehrschluss, dann gäbe es keine 30 Grad mehr in Baal? Lächerlich.

Nach Angaben der Petition wäre meines Erachtens die oben benannte Anlage quasi hinter dem Sportplatz. An diesem besagten Ort befinden sich keinerlei Häuser in direkter Nähe. Es wäre gut wenn man den genauen Ort der geplanten Anlage nennt um sich seine Meinung bilden zu können. Als Anwohner muss ich sagen das der Ort, wenn es der richtige ist, relativ gut ist. Es ist leider das typische jeder möchte Unweltbewusst sein, aber bloß nicht vor der eigenen Haustür

Warum Menschen unterschreiben

weil ich selber in der Gegend wohne und finde, dass es schon genug Industrie in dem Bereich baal gibt. deswegen unterstütze ich die Petition völlig und bin gegen jede weitere Ausbeutung der Gegend. es gibt sowieso schon wenig Natur hier, es muss auch nicht durch solche Projekte noch mehr Natur verschwinden.

Es dürfen keine Naturode und wichtige Tiererholungsorte zugunsten von alternativer oder auch nicht alternativer Energie zerstört werden!!

Ich bin hier aufgewachsen und möchte das sich die nächsten Generationen daran erfreuen können.

Weil es meine Kindheit geprägt hat

Nachhaltiger erhalt von Wälder und Natur in der region

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