Pflegereform 2027: Pflege darf nicht zur Armutsfalle werden!

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag (sowie Bundesministerium für Gesundheit)

479 Unterschriften

2 %
467 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet 05.10.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag (sowie Bundesministerium für Gesundheit)

Wir fordern den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung auf, eine sozial gerechte, menschenwürdige und dauerhaft finanzierbare Pflegereform auf den Weg zu bringen.
Pflege darf weder zur Armutsfalle für Pflegebedürftige noch zur unzumutbaren Belastung für Angehörige, Beschäftigte und Kommunen werden.
Unsere zentralen Forderungen:

  1. Bezahlbare Pflege: Die pflegebedingten Eigenanteile müssen wirksam begrenzt werden. Niemand darf durch Pflegebedürftigkeit seine finanzielle Existenz verlieren.
  2. Faire Finanzierung der Pflegeheime: Die Bundesländer müssen stärker für die Investitionskosten der Pflegeeinrichtungen aufkommen, damit diese Kosten nicht weiterhin die Bewohner belasten.
  3. Solidarische Pflegeversicherung: Die Finanzierung muss auf eine breitere und gerechtere Grundlage gestellt werden. Dazu fordern wir die Einführung einer Pflegebürgerversicherung.
  4. Klare Finanzierung medizinischer Leistungen: Medizinische Behandlungspflege in Pflegeheimen soll grundsätzlich durch die zuständige Krankenversicherung finanziert werden, ohne zusätzliche Belastungen für Pflegebedürftige.
  5. Verlässliche Bundesmittel: Der Bund muss die Pflegeversicherung dauerhaft durch angemessene Steuerzuschüsse für gesamtgesellschaftliche Aufgaben unterstützen.

Darüber hinaus fordern wir:

  • Keine Verschlechterung des Zugangs zu Pflegegraden und notwendigen Pflegeleistungen.
  • Eine spürbare Entlastung pflegender Angehöriger.
  • Bessere Arbeitsbedingungen, ausreichendes Personal und mehr Zeit für menschliche Zuwendung.
  • Eine Finanzierung, die Probleme nicht einfach auf Kommunen und Sozialhilfeträger verlagert.

Pflege ist keine Frage des Geldbeutels. Pflege ist eine Frage der Menschenwürde.

Begründung

PFLEGE DARF NICHT ZUR ARMUTSFALLE WERDEN – MENSCHENWÜRDE IST NICHT VERHANDELBAR!
Pflege findet nicht auf dem Papier statt. Sie findet jeden Tag in unseren Familien, in Pflegeheimen und durch ambulante Pflegedienste statt. In Gladbeck, Dorsten, im Kreis Recklinghausen und überall in Deutschland.
Unser Pflegesystem steht bereits heute unter enormem Druck. Steigende Pflegekosten, hohe Eigenanteile, Personalmangel und die Überlastung pflegender Angehöriger bringen immer mehr Menschen an ihre Grenzen.
Wir dürfen nicht zulassen, dass eine Pflegereform diese Probleme lediglich verschiebt, statt sie zu lösen.
1. Pflegebedürftige – ein Leben lang eingezahlt und trotzdem von Armut bedroht
Menschen arbeiten jahrzehntelang, zahlen Beiträge zur Pflegeversicherung, sparen für ihr Alter und müssen erleben, wie ihre Ersparnisse durch Pflegekosten aufgebraucht werden.
Die Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der tatsächlichen Kosten. Besonders in Pflegeheimen entstehen erhebliche Eigenanteile.
Wenn das eigene Einkommen und Vermögen nicht ausreichen, sind Betroffene unter bestimmten Voraussetzungen auf Sozialhilfe angewiesen.
Das wirft eine grundlegende Frage auf:
Wie kann es sein, dass Menschen nach einem langen Arbeitsleben Angst haben müssen, sich notwendige Pflege nicht mehr leisten zu können?
2. Angehörige – zwischen Verantwortung, Erschöpfung und finanziellen Sorgen
Millionen Menschen übernehmen täglich Verantwortung für pflegebedürftige Familienmitglieder.
Sie reduzieren ihre Arbeitszeit, verzichten auf Freizeit, übernehmen organisatorische Aufgaben und stoßen nicht selten an ihre körperlichen und psychischen Grenzen.
Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege sind deshalb keine Luxusleistungen. Sie sind wichtige Hilfen, damit häusliche Pflege überhaupt dauerhaft möglich bleibt.
Eine Reform darf diese Entlastungsmöglichkeiten nicht verschlechtern.
3. Pflegekräfte – zu wenig Zeit für zu viele Menschen
Pflegekräfte leisten unverzichtbare Arbeit. Doch Personalmangel, Zeitdruck, hohe Verantwortung und belastende Arbeitsbedingungen erschweren vielerorts eine menschenwürdige Versorgung.
Pflege bedeutet mehr als Waschen, Anziehen und Medikamente verabreichen.
Pflege bedeutet auch Zuhören, Zuwendung, Sicherheit und Respekt.
Wer gute Pflege will, muss auch für gute Arbeitsbedingungen sorgen.
4. Kommunen – die Kosten dürfen nicht einfach weitergereicht werden
Wenn Pflegebedürftige ihre notwendigen Pflegekosten nicht mehr selbst tragen können, kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen Hilfe zur Pflege erforderlich werden.
Diese Sozialleistungen belasten die zuständigen kommunalen Haushalte beziehungsweise Sozialhilfeträger.
Steigende Pflegekosten können deshalb auch die öffentlichen Haushalte vor Ort zunehmend unter Druck setzen.
Eine Pflegereform, die lediglich Kosten von der Pflegeversicherung auf Betroffene oder Sozialhilfeträger verlagert, löst das Finanzierungsproblem nicht.
Sie verschiebt es.
5. Die Pflegereform 2027 muss echte Verbesserungen bringen
Wir erwarten von der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag eine Reform, die die tatsächlichen Probleme angeht:

  • Pflege muss für alle Menschen bezahlbar bleiben.
  • Pflegebedürftige müssen unabhängig von ihrem Vermögen menschenwürdig versorgt werden.
  • Pflegende Angehörige brauchen verlässliche Unterstützung und Entlastung.
  • Pflegekräfte brauchen bessere Arbeitsbedingungen und ausreichend Zeit für die Menschen.
  • Kommunen dürfen nicht zum finanziellen Auffangbecken einer unzureichend finanzierten Pflegeversicherung werden.
  • Die Finanzierung der Pflege muss solidarisch, gerecht und langfristig gesichert sein.

Warum ich diese Petition gestartet habe
Ich möchte nicht länger zusehen, wie Menschen Angst vor Pflegebedürftigkeit haben müssen, Angehörige an ihre Belastungsgrenzen geraten und Pflegekräfte unter Bedingungen arbeiten, die einer guten Versorgung im Wege stehen.
Ich möchte, dass die Sorgen der Bevölkerung ernst genommen werden und die Menschen, die von politischen Entscheidungen betroffen sind, endlich gehört werden.
Diese Bürgerinitiative wurde in Gladbeck und Dorsten ins Leben gerufen. Unser Anliegen richtet sich aber an ganz Deutschland.
Wir fordern keine bloßen Versprechungen. Wir fordern eine Pflegereform, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Denn Pflegebedürftigkeit darf kein Armutsrisiko sein.
Pflege ist keine Ware. Pflege ist Menschenwürde.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jana Brominski, Gladbeck
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.10.2026
Sammlung endet: 04.04.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

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Neuigkeiten

  • ❤️ WICHTIGE ENTSCHEIDUNG – WIE GEHEN WIR GEMEINSAM WEITER?

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    fast 500 Menschen haben unsere Petition „Pflegereform 2027 – Gemeinsam gegen Pflegearmut“ bereits unterschrieben.

    Dafür danke ich euch von Herzen! ❤️

    Doch jetzt möchte ich mit euch gemeinsam über unseren nächsten großen Schritt entscheiden.

    Sollen wir zusätzlich eine offizielle öffentliche Petition beim Deutschen Bundestag einreichen?

    Dazu möchte ich euch offen informieren:

    Für eine öffentliche Anhörung im Petitionsausschuss sind grundsätzlich 30.000 Mitzeichnungen innerhalb von sechs Wochen erforderlich.

    Das ist eine enorme Herausforderung. Aber auch ohne diese Zahl kann eine Petition beim Bundestag geprüft und behandelt werden.

    Unsere bisherigen Unterschriften bei openPetition werden dabei nicht automatisch auf eine neue Bundestagspetition übertragen.

    Deshalb brauche ich jetzt eure Meinung!

    Bitte schickt mir eine kurze E-Mail mit einer der folgenden Antworten:

    ❤️ JA – Wir sollten diesen Schritt gemeinsam gehen.

    🤔 UNENTSCHLOSSEN – Ich möchte zunächst mehr Informationen.

    💬 NEIN – Wir sollten vorerst unsere bestehende Petition stärken.

    📧 E-Mail: janajacob3112@gmx.de

    Betreff: Abstimmung Bundestagspetition

    Ihr müsst eure Entscheidung nicht begründen. Ein einfaches JA, NEIN oder UNENTSCHLOSSEN reicht vollkommen aus.

    Ich werde die Rückmeldungen sammeln und euch anschließend über das Ergebnis informieren.

    Denn mir ist wichtig: Wir gehen diesen Weg gemeinsam. Niemand soll das Gefühl haben, dass über seinen Kopf hinweg entschieden wird.

    Wir wollen nicht nur gehört werden. Wir wollen konkrete Verbesserungen erreichen!

    Pflege darf nicht zur Armutsfalle werden! ❤️

    Herzliche Grüße

    Jana Brominski
    Initiative „Pflegereform 2027 – Gemeinsam gegen Pflegearmut“

  • ❤️ 465 Unterschriften – DANKE von Herzen! ❤️
    Ich bin überwältigt von eurer Unterstützung! 🥹
    Schon 465 Menschen haben unsere Petition „Pflegereform 2027 – Gemeinsam gegen Pflegearmut“ unterschrieben.
    Jede Unterschrift ist eine Stimme für Menschlichkeit, Würde und eine gerechte Pflege.
    Nur noch 35 Unterschriften bis zur 500! ❤️
    Bitte helft mit, teilt unsere Petition und macht auf unser Anliegen aufmerksam.
    ✍️ https://openpetition.org/knxzs

  • ❤️ Aktuelles zu unserer Petition – Morgen ist WAZ-Interview!
    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    morgen, am 21. Oktober 2026, habe ich ein Interview mit der WAZ über unsere Petition „Pflege darf nicht zur Armutsfalle werden!“ und die Initiative „Pflegereform 2027 – Gemeinsam gegen Pflegearmut“.
    Bereits 460 Menschen haben unsere Petition unterschrieben! Dafür möchte ich mich von Herzen bedanken.
    Ich möchte dieses Interview nutzen, um auf die Sorgen und Ängste von Pflegebedürftigen, pflegenden Angehörigen und Pflegekräften aufmerksam zu machen.
    Denn Pflege ist mehr als eine Frage von Zahlen und Finanzen. Es geht um Menschen, um ihre Würde und um ihre Zukunft.
    Die geplanten Änderungen der Pflegereform sind noch nicht beschlossen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Stimmen der Betroffenen jetzt gehört werden.
    Meine Bitte an euch: Teilt unsere Petition weiter und helft mit, noch mehr Menschen zu erreichen.
    Ich weiß nicht, ob wir gemeinsam etwas verändern können. Aber ich weiß, dass ich es bereuen würde, wenn ich es nicht wenigstens versuche.
    Pflege darf nicht zur Armutsfalle werden!
    Von Herzen danke für eure Unterstützung. ❤️
    Eure Jana Brominski

Warum Menschen unterschreiben

Diese geplante Pflegereform ist ein Schlag ins Gesicht für alle Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen. Es zieht einem den Boden unter den Füßen weg, absolut unwürdig und kaltherzig. Das können nur Politiker beschließen, die sich ihre eigenen Taschen bis zu ihrem Lebensende vollgestopft haben. Diese Reform muss gekippt werden !

Es geht hier um Menschen, das sollte man dabei nicht vergessen!

Es sollte selbstverständlich sein, schwache , kranke, hilfsbedürftige sowie alte Menschen zu unterstützen.

Ich arbeite in der ambulanten Seniorenbetreuung. Unsere Arbeit ist so wichtig. Wir unterstützen im Alltag, beim Einkauf, Haushalt, Arztbesuchen oder sind einfach mal da für ein Gespräch. Nicht jeder hat Kinder, die für sie Zeit hat und auch nicht jeder hat die Möglichkeit für ein Heimplatz. Vereinsamung im Alter ist eine grausamer Entwicklung. Wenn diese Art der Unterstützung weggekürzt wird, trifft es wieder die schwächsten in unserer Gesellschaft.

Die Pflegeleistungen müssen bleiben wie bisher!

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