78 Unterschriften
Petition richtet sich an: Landtag Niedersachsen • Wissenschaftsministerium Niedersachsen • Präsidium der Leibniz Universität Hannover
Ich fordere einen sofortigen Rodungsstopp der 22.000 Apfelbäume auf dem Gelände der Universität Hannover in Ruthe sowie eine unabhängige Umweltprüfung und öffentliche Transparenz bei der Entscheidungsfindung.
Begründung
Auf dem Gelände der Leibniz Universität Hannover (Standort Ruthe) sollen rund 22.000 gesunde Apfelbäume gerodet werden. Diese Plantage wird seit Jahren nachhaltig bewirtschaftet und leistet einen wichtigen Beitrag zu:
- Klimaschutz durch langfristige CO₂-Speicherung
- Artenvielfalt durch Lebensräume für Insekten, Vögel und Bodenorganismen
- Regionaler Lebensmittelproduktion
- Kulturlandschaft und nachhaltiger Landwirtschaft
Der Verlust dieser funktionierenden Obstplantage wäre ein irreversibler Schaden für Umwelt und Region.
Wir befinden uns mitten im Klimawandel – es kann nicht die Lösung sein, funktionierende Natur zu zerstören, um neue Projekte umzusetzen, für die nachhaltige Alternativen existieren.
Solche Alternativen umfassen u. a.:
- Photovoltaik auf bestehenden Gebäuden
- Agri-PV über Baumreihen
- Nutzung ohnehin versiegelter Flächen
- Kombination aus Energiegewinnung und Landwirtschaft
Deshalb fordere ich eine öffentlich transparente Prüfung und eine Bürgerbeteiligung, bevor ein solch massiver Eingriff genehmigt wird.
- Sofortiger Rodungsstopp
- Unabhängig beauftragtes ökologisches Gutachten
- Verpflichtende Bürgerbeteiligung
- Prüfung nachhaltiger Alternativen
- Erhalt der Apfelplantage als wertvolles Ökosystem
22.000 Bäume sind nicht einfach „Energieholz“. Sie sind ein gewachsenes Ökosystem, ein Teil unserer Kulturlandschaft und ein Beitrag zu Klimaschutz und regionaler Versorgung.
Diese Apfelplantage verdient Schutz – jetzt.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
21.11.2025
Sammlung endet:
20.05.2026
Region:
Hannover
Kategorie:
Umwelt
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Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Apfelbäume bieten einen hohen ökologischen Nutzen als Lebensraum und Nahrungsquelle für hunderte Insekten-, Vogel- und Tierarten. Besonders in Streuobstwiesen fördern sie die Biodiversität durch Nektar für Bestäuber, Nistplätze in Alt- und Totholz sowie als Windschutz und Klimaschützer. Sie fungieren als Wasserspeicher, Staubfilter und bereichern die genetische Vielfalt durch alte Sorten. Also Finger weg von den Bäumen
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