Stellungnahmen: Stadtrat Bonn

Unbeantwortet (10) 71,4%
Ich stimme zu / überwiegend zu (2) 14,3%
Ich enthalte mich (2) 14,3%

14 %

14% unterstützen einen Antrag im Parlament.

28% befürworten eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.

28% befürworten eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.


Dr. Michael Faber

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

Die Linke, zuletzt bearbeitet am 19.05.2026

Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Michael Faber. Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Die Linke

Ich stimme zu / überwiegend zu.
Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.

Die Linksfraktion und auch ich plädieren für den Erhalt des bisherigen Opernstandortes (ebenso wie auch für den des Schauspiels in Bad Godesberg). Bei der Weiterentwicklung unserer städtischen Kulturlandschaft geht es für uns um mehr als Kostenfragen. Entscheidend ist in erster Linie der Erhalt der kulturellen Teilhabe aller Bonnerinnen und Bonner.

Die Oper sollte dort bleiben, wo sie auch gut erreichbar ist. Für die Stadt und insbesondere die Innenstadt gibt es keine vergleichbare bedeutende öffentliche (Kultur-)Einrichtung, die den herausgehobenen Standort am Rhein füllen könnte. Eine Kommerzialisierung des Standortes lehnen wir entschieden ab. Insbesondere vor dem Hintergrund des Wandels der Innenstädte haben öffentliche Kulturangebote auch eine besondere Bedeutung. Während der Einzelhandel zurückgeht, wirkt das kulturelle Angebot belebend.

Als bedeutendes Zeugnis demokratischer Nachkriegsarchitektur halten wir zudem das Operngebäude an sich für erhaltenswert. Das architektonisch gelungene Bauwerk prägt seit vielen Jahrzehnten das Bonner Stadtbild und hat identitätsstiftenden Charakter für die hier lebenden Menschen. Wir favorisieren eine Generalsanierung des Operngebäudes nicht nur aus städtebaulicher Perspektive, sondern halten diese auch unter ökologischen Aspekten für sinnvoll: Bestandssanierungen sind im Vergleich zu Abriss und Neubau meist deutlich ressourcen- und umweltschonender.

Unabhängig davon, dass wir weitere Vorschläge oder Erkenntnisse immer offen diskutieren werden, setzen wir uns aus den vorstehenden Gründen für den Erhalt der Oper am bisherigen Standort ein.


Jules Schenkel

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

Die Linke, zuletzt bearbeitet am 24.04.2026

Fraktionsbeschluss, veröffentlicht von Michael Faber. Die Entscheidungsgrundlage ist ein Beschluss der Fraktion Die Linke

Ich stimme zu / überwiegend zu.
Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.

Die Linksfraktion und auch ich plädieren für den Erhalt des bisherigen Opernstandortes (ebenso wie auch für den des Schauspiels in Bad Godesberg). Bei der Weiterentwicklung unserer städtischen Kulturlandschaft geht es für uns um mehr als Kostenfragen. Entscheidend ist in erster Linie der Erhalt der kulturellen Teilhabe aller Bonnerinnen und Bonner.

Die Oper sollte dort bleiben, wo sie auch gut erreichbar ist. Für die Stadt und insbesondere die Innenstadt gibt es keine vergleichbare bedeutende öffentliche (Kultur-)Einrichtung, die den herausgehobenen Standort am Rhein füllen könnte. Eine Kommerzialisierung des Standortes lehnen wir entschieden ab. Insbesondere vor dem Hintergrund des Wandels der Innenstädte haben öffentliche Kulturangebote auch eine besondere Bedeutung. Während der Einzelhandel zurückgeht, wirkt das kulturelle Angebot belebend.

Als bedeutendes Zeugnis demokratischer Nachkriegsarchitektur halten wir zudem das Operngebäude an sich für erhaltenswert. Das architektonisch gelungene Bauwerk prägt seit vielen Jahrzehnten das Bonner Stadtbild und hat identitätsstiftenden Charakter für die hier lebenden Menschen. Wir favorisieren eine Generalsanierung des Operngebäudes nicht nur aus städtebaulicher Perspektive, sondern halten diese auch unter ökologischen Aspekten für sinnvoll: Bestandssanierungen sind im Vergleich zu Abriss und Neubau meist deutlich ressourcen- und umweltschonender.

Unabhängig davon, dass wir weitere Vorschläge oder Erkenntnisse immer offen diskutieren werden, setzen wir uns aus den vorstehenden Gründen für den Erhalt der Oper am bisherigen Standort ein.


Dr. Daniel Rutte

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 22.05.2026

Ich enthalte mich.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.

In der grünen Ratsfraktion verbinden viele von uns – auch ganz persönliche – schöne Erinnerungen mit der Bonner Oper am Rhein. Gleichzeitig stehen wichtige Entscheidungen an, die Offenheit für eine zukunftsweisende Entwicklung der Bonner Kulturlandschaft erfordern. Die aktuelle Debatte konzentriert sich stark auf die Liegenschaften. Für uns ist entscheidend, diese Frage gemeinsam mit der Strukturfrage zu beantworten.
Es geht im Kern darum, das Beste aus den begrenzten städtischen Mittel zu machen. Damit Bonn die Qualität seiner Theaterlandschaft bewahrt und die richtigen Spielstätten dafür zur Verfügung stehen. Für uns ist klar: Alle Kultursparten – Orchester, Theater und Musiktheater/Oper – sollen mit guten Rahmenbedingungen erhalten werden.
Wir Grünen haben im Kulturausschuss erreicht, dass kein vorschneller Beschluss zugunsten des Verwaltungsvorschlags gefasst wurde. Stattdessen wurde auf unseren Antrag hin bekräftigt, dass der Grundsatzbeschluss von 2025, der Struktur- und Liegenschaftsfrage gemeinsam betrachtet, als Leitlinie für alle weiteren Entscheidungen dient.
Öffentlichkeit, Kulturschaffende und Mitarbeitende sollen weiterhin intensiv einbezogen werden. Der öffentliche Dialog über die Zukunft unserer Kulturorte ist zentral – und wir werden ihn aktiv fortführen. Deshalb danken wir allen Engagierten herzlich für ihre Beiträge und Perspektiven.


Friederike Dietsch

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

Bündnis 90/Die Grünen, zuletzt bearbeitet am 07.05.2026

Ich enthalte mich.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.

In der grünen Ratsfraktion verbinden viele von uns – auch ganz persönliche – schöne Erinnerungen mit der Bonner Oper am Rhein. Gleichzeitig stehen wichtige Entscheidungen an, die Offenheit für eine zukunftsweisende Entwicklung der Bonner Kulturlandschaft erfordern. Die aktuelle Debatte konzentriert sich stark auf die Liegenschaften. Für uns ist entscheidend, diese Frage gemeinsam mit der Strukturfrage zu beantworten.
Es geht im Kern darum, das Beste aus den begrenzten städtischen Mittel zu machen. Damit Bonn die Qualität seiner Theaterlandschaft bewahrt und die richtigen Spielstätten dafür zur Verfügung stehen. Für uns ist klar: Alle Kultursparten – Orchester, Theater und Musiktheater/Oper – sollen mit guten Rahmenbedingungen erhalten werden.
Wir Grünen haben im Kulturausschuss erreicht, dass kein vorschneller Beschluss zugunsten des Verwaltungsvorschlags gefasst wurde. Stattdessen wurde auf unseren Antrag hin bekräftigt, dass der Grundsatzbeschluss von 2025, der Struktur- und Liegenschaftsfrage gemeinsam betrachtet, als Leitlinie für alle weiteren Entscheidungen dient.
Öffentlichkeit, Kulturschaffende und Mitarbeitende sollen weiterhin intensiv einbezogen werden. Der öffentliche Dialog über die Zukunft unserer Kulturorte ist zentral – und wir werden ihn aktiv fortführen. Deshalb danken wir allen Engagierten herzlich für ihre Beiträge und Perspektiven.


Johannes Schott

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

Bürger Bund Bonn

zuletzt angeschrieben am 21.05.2026
Unbeantwortet


Paula Luise Erdmann

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

fraktionslos

zuletzt angeschrieben am 21.05.2026
Unbeantwortet


Gerald Christ

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

AfD

zuletzt angeschrieben am 21.05.2026
Unbeantwortet


Uwe Feddern

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

Volt

zuletzt angeschrieben am 21.05.2026
Unbeantwortet


David Lutz

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

CDU

zuletzt angeschrieben am 21.05.2026
Unbeantwortet


Feyza Yildiz

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

CDU

zuletzt angeschrieben am 21.05.2026
Unbeantwortet


Bert Justus Moll

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

CDU

zuletzt angeschrieben am 21.05.2026
Unbeantwortet


Max Biniek

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

SPD

zuletzt angeschrieben am 21.05.2026
Unbeantwortet


Angelika Esch

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

SPD

zuletzt angeschrieben am 21.05.2026
Unbeantwortet


Moussa Acharki

ist Mitglied im Parlament Stadtrat

BSW/SBI

zuletzt angeschrieben am 24.04.2026
Unbeantwortet

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