Region: Neuhofen

Stoppt die Tiefengeothermie in Neuhofen im Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet

Petition richtet sich an
Ortsbürgermeister Ralf Marohn mit Ortsgemeinderat Neuhofen

570 Unterschriften

100 %
275 von 240 für Quorum in Neuhofen Neuhofen

570 Unterschriften

100 %
275 von 240 für Quorum in Neuhofen Neuhofen
  1. Gestartet 06.07.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Ortsbürgermeister Ralf Marohn mit Ortsgemeinderat Neuhofen

Wir fordern:

  1. Sofortiger Stopp aller Planungen für den Standort Neuhofen/Wolfgangsee/Schlicht.
  2. Ablehnung aller Genehmigungs- und Planungsverfahren für diesen Standort.
  3. Prüfung alternativer Technologien und Standorte außerhalb bzw. entfernt von sensiblen Natur- und Trinkwasserschutzgebieten.
  4. Vollständige Transparenz, frühe und faire Bürgerbeteiligung.
  5. Verbindliche Haftungs- und Entschädigungsregelungen für mögliche Schäden.

Was wir kritisieren:
1. Der Standort – Mögliche Gefährdung von Natur und Anwohnern

  • Der geplante Bohrplatz liegt nur ein paar hundert Meter von den ersten Wohnhäusern entfernt.
  • Ein 24-Stunden-Betrieb verursacht Lärm, Erschütterungen und psychische Belastung.
  • Der geplante Standort liegt in unmittelbarer Nähe zur Schlicht und zum Wolfgangsee – bei einem Störfall wären die Folgen für dieses Ökosystem und die angrenzenden Grundwasserseen unabsehbar.
  • Direkt angrenzend wird das Trinkwasser für den Zweckverband „Pfälzische Mittelrheingruppe“ gefördert – mit Versorgung der Stadt Schifferstadt, der Gemeinde Limburgerhof, der Gemeinde Mutterstadt, der Ortsgemeinde Böhl, der Ortsgemeinde Dannstadt-Schauernheim und der Verbandsgemeinde Rheinauen.
  • Der Oberrheingraben ist erdbebengefährdet (Zone 1 von 3) und bekannt für induzierte Beben durch Tiefengeothermie (z. B. Landau, Basel, Insheim, Vendenheim).
  • Das Projekt ist Teil des AGENS-Forschungsverbunds – ein Pilotprojekt, also mit besonderem Risiko für Neuhofen.

 
2. Unserer Meinung nach bestehen Risiken ohne unabhängige Prüfung & fehlende Transparenz

  • Gefahr des Austritts von Formationswasser, Arsen, Radon, Methan oder CO₂ – dies gilt auch für die angrenzenden Grundwasserseen.
  • Erfahrungen aus anderen Gemeinden zeigen: Schäden an Gebäuden wurden unzureichend oder gar nicht reguliert, Betroffene blieben auf Kosten sitzen.
  • Vollständige Präsentationen sind nicht frei zugänglich, und in Berichten wird oft nur vom „Bohrlandepunkt“ gesprochen, nicht vom tatsächlichen Bohrstandort.
  • Die Tiefe von 3.500 m im Oberrheingraben ist für die Lithiumgewinnung besonders attraktiv. Die Rechte hierzu wurden sich bereits gesichert.
  • Bei Fehlern im Injektionsprozess oder wenn mit zu hohem Druck gearbeitet wird, kann es zu Verwerfungen oder Setzungen im Untergrund kommen. Siehe hier und hier).

3. Hoher Zeitdruck & unklare Vorteile

  • Die Planung schreitet schnell und ohne umfangreiche Bürgerbeteiligung voran. Auf "Informationsveranstaltungen" werden den Bürgern gegenüber die Vorteile betont. Offene Fragen zu Wirtschaftlichkeit, Schadenregulierung, Umwelteinflüssen bleiben ungeklärt.
  • Gebohrt wird in Neuhofen, während Speyer bereits als zentraler und vorrangiger Wärmeabnehmer fest eingeplant ist.
  • Neuhofen trägt die Risiken, kann ohne bestehendes Wärmenetz die Fernwärme jedoch nicht nutzen.
  • Ein mögliches Kaltwärmenetz für Neuhofen könnte auch kostengünstiger und ohne Risiko der Tiefengeothermie von einer Bürgerenergiegenossenschaft betrieben werden, die verschiedene erneuerbare Energien nutzt. Einige Gemeinden haben dies bereits praktiziert.

Begründung

Unser Naherholungsgebiet Wolfgangsee/Schlicht, unser Trinkwasser und unsere Sicherheit sind in Gefahr!
Direkt vor unserer Haustür – unmittelbar vor den ersten Wohnhäusern – soll zwischen Schlicht und Wolfgangsee eine großtechnische Tiefengeothermie-Anlage mit Bohrungen bis zu 3.500 Meter Tiefe entstehen.
Der Standort liegt an einem Natur- und Naherholungsgebiet, in einem Hochwasser- und Erdbebengebiet, umgeben von geschützten Biotopen und weiteren Schutzflächen. Zudem befindet er sich in unmittelbarer Nähe zu Trinkwasserbrunnen, die zusammen mit weiteren Standorten rund 85.000 Menschen in der Region versorgen.
Damit drohen Erdbeben, Lärm, Lichtbelastung und massive Eingriffe in eines der wertvollsten Natur- und Freizeitgebiete der Region.
Wir fordern den sofortigen Stopp der Planungen an diesem sensiblen Standort!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative gegen Tiefengeothermie in Neuhofen, Neuhofen

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 06.07.2026
Sammlung endet: 05.01.2027
Region: Neuhofen
Kategorie: Umwelt

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

An erster Stelle steht die Umwelt und die darf nicht leichtsinnig behandelt werden. Es gibt vernünftige Alternativen zur Tiefen-Geothermie.

Habe mir den Flyer der BI durchgelesen. Meine bisherige Erkenntnis ist, dass diese BI weder über notwendiges geologisches/geophysikalisches Fachwissen noch sonst eine Kompetenz zum Thema Tiefengeothermie verfügt. Stattdessen wird übertrieben, einseitig darstellt um Menschen zu verunsichern. Eine Alternative aufgezeigen - Fehlanzeige! Angst ist kein guter Ratgeber und den Menschen Angst zu machen ist schäbig. Das ganze Leben besteht aus Risiken, man muss sie abwägen und das Resteisiko evaluieren.

Warum Menschen unterschreiben

Naturschutz

Es geht weniger um die Technologie an sich. wir brauchen regenerative Energien! Aber muss es im Landschaftsschutzgebiet sein?! Ein Teil der Schlicht ist zur vermüllten Partyzone verkommen, der andere soll dann Betriebsgelände werden? Das möchte ich nicht.

Erdbebengefahr
Wasser und Umweltbelastung
Gefahr von Natur und Lebensraum
Kostenfalle statt Wirtschaftlichkeit
Abhängigkeit durch Monopolstellung

Generell gilt Tiefengeothermie in der Pfalz als sehr gefährlich siege Landau Insheim etc.etc.Gebäude werden bei Der Rüttelung beschädigt und Schadensersatzforderungen sind nicht möglich Aus meiner Sicht ist das Enteignung PUR ich empfehle hierzu mal das Buch " Die Geologie der Pfalz" aus dem letzten Jahrhundert zu lesen,damals waren die Menschen schlauer und haben die Natur erhalten statt wie es hier passiert.ZERSTÕRT

Natur wird zerstört.

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern